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Samsung Privacy Display: KI stoppt neugierige Blicke auf dem Smartphone

28.01.2026 - 01:01:12

Samsung integriert eine dynamische Blickschutz-Technologie direkt in das Display seiner kommenden Flaggschiff-Smartphones. Die hardwarebasierte Lösung soll vertrauliche Eingaben in der Öffentlichkeit absichern.

Samsung integriert eine dynamische Blickschutz-Technologie direkt in das Display seiner kommenden Flaggschiff-Smartphones. Die KI-gesteuerte Funktion soll das Problem des „Shoulder Surfings“ – des unerwünschten Mitlesens in der Öffentlichkeit – elegant lösen.

Die Ankündigung am 27. Januar 2026 bestätigt monatelange Gerüchte. Die als „Privacy Display“ bekannte Funktion soll Nutzern ermöglichen, auch in vollen U-Bahnen oder Cafés vertrauliche Daten wie Passwörter oder Bank-PINs sicher einzugeben. Die Entwicklung der Hardware-Technologie dauerte laut Samsung über fünf Jahre.

Wie der intelligente Sichtschutz funktioniert

Statt einer starren Blickschutzfolie setzt Samsung auf eine dynamische, hardwarebasierte Lösung. Kern ist ein spezielles „Flex Magic Pixel“ OLED-Panel. Es kann den Abstrahlwinkel des Lichts auf Pixelebene steuern. Für den Nutzer direkt vor dem Gerät bleibt das Bild klar. Für jemanden, der seitlich darauf blickt, erscheint der Bildschirm dagegen stark abgedunkelt oder sogar schwarz.

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Die eigentliche Intelligenz steckt in der Software. Eine kontextsensitive KI soll den Schutz automatisch aktivieren, sobald der Nutzer eine Banking-App oder einen Passwort-Manager öffnet. Für andere Situationen, wie das gemeinsame Betrachten eines Videos, kann der Schutz deaktiviert oder der Betrachtungswinkel erweitert werden.

Nutzer sollen die Funktion hochgradig anpassbar können: für einzelne Apps, nur bei der Passworteingabe oder ausschließlich für Benachrichtigungs-Pop-ups.

Exklusiv für die Galaxy S26-Serie geplant

Die Funktion wird voraussichtlich ein Kernmerkmal des kommenden One UI 8.5 und debütiert mit der Galaxy S26-Serie Anfang 2026. Erste Hinweise fanden sich bereits im Code früher Software-Versionen.

Experten gehen davon aus, dass die Technologie zunächst dem Top-Modell Galaxy S26 Ultra vorbehalten bleibt. Da sie auf der speziellen Display-Hardware basiert, ist ein nachträgliches Update für ältere Modelle wie die S24- oder S25-Serie unwahrscheinlich. Das Privacy Display wird so zum echten Hardware-Verkaufsargument.

Ein neuer Standard für Privatsphäre unterwegs

Die Entwicklung ist eine direkte Antwort auf wachsende Sicherheitsbedenken. Bisherige Lösungen kamen meist von Drittanbietern und beeinträchtigten oft die Bildqualität. Samsungs integrierter Ansatz verspricht mehr Eleganz, Sicherheit und Nutzerkomfort.

Kann diese Technologie zum neuen Standard im Premium-Segment werden? Sie stellt Wettbewerber wie Apple unter Druck, ähnliche integrierte Lösungen zu entwickeln. Langfristig könnte die Technologie auch auf Tablets und Laptops ausgeweitet werden, wo der Schutz vertraulicher Daten im mobilen Arbeitsumfeld ebenso kritisch ist.

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