Sangamo: ST-920-Einreichung frĂŒhestens Sommer 2026
17.05.2026 - 04:03:40 | boerse-global.deSangamo Therapeutics steckt weiter in einem schwierigen Ăbergang. Das Unternehmen meldete fĂŒr das erste Quartal 2026 einen höheren Verlust bei deutlich sinkenden Erlösen. Parallel dazu kĂ€mpft die Genommedizin-Firma mit dem Nasdaq-Abschied und dem Wechsel auf den OTCQB-Markt.
Schwache Erlöse, hoher Mittelverbrauch
Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 31,0 Millionen Dollar, nach 30,6 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Der Verlust je Aktie lag bei 0,08 Dollar. Die UmsÀtze fielen von 6,4 Millionen Dollar auf nur noch 1,4 Millionen Dollar.
Der RĂŒckgang kam vor allem aus niedrigeren Erlösen aus Kooperationen und Lizenzen. Die operativen Aufwendungen nach US-GAAP sanken zwar auf 33,4 Millionen Dollar. Am grundsĂ€tzlichen Problem Ă€ndert das wenig: Das GeschĂ€ft bleibt tief in den roten Zahlen.
Ende MĂ€rz verfĂŒgte Sangamo noch ĂŒber 27,6 Millionen Dollar an liquiden Mitteln. Das reicht nach eigener EinschĂ€tzung bis ins dritte Quartal 2026. Viel Puffer ist das nicht.
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Pipeline lÀuft, Finanzierung fehlt
Trotz der angespannten Lage arbeitet das Unternehmen an mehreren Projekten weiter. Bei ST-920 fĂŒr die Fabry-Krankheit lĂ€uft die rollierende Einreichung des Biologics License Application bei der FDA weiter. Teile der prĂ€klinischen und klinischen Module sind bereits eingereicht.
Sangamo peilt den Abschluss der Einreichung frĂŒhestens im Sommer 2026 an. DafĂŒr braucht das Unternehmen aber zusĂ€tzliches Kapital. Ohne frisches Geld dĂŒrfte der Zeitplan kaum zu halten sein.
Auch in der Neurologie bewegt sich etwas. FĂŒr die Phase-1/2-Studie STAND zu ST-503 gegen chronische neuropathische Schmerzen sind sechs PrĂŒfzentren aktiviert. Bei ST-506 gegen Prionenerkrankungen laufen zudem GesprĂ€che mit der britischen MHRA.
Nasdaq-Abschied belastet die Aktie
Ein weiterer Einschnitt: Die Aktie wird seit dem 5. Mai am OTCQB Venture Market gehandelt. Der Schritt folgte auf die Nasdaq-Entscheidung, weil Sangamo die Mindestanforderung beim Schlusskurs nicht mehr erfĂŒllte.
Das Unternehmen will am 9. Juni gegen den Delisting-Bescheid vorgehen. Die Anhörung stoppt den Schritt zwar vorerst, verhindert aber nicht die Handelsaussetzung an der Nasdaq. Sangamo betont, dass der Wechsel auf den OTCQB-Markt das operative GeschĂ€ft nach eigener EinschĂ€tzung nicht wesentlich beeinflussen dĂŒrfte.
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Hoher Finanzierungsdruck bis 2026
FĂŒr das laufende Jahr erwartet Sangamo GAAP-Betriebskosten zwischen 110 und 130 Millionen Dollar. Auch diese Prognose hĂ€ngt an zusĂ€tzlicher Finanzierung. Das Management prĂŒft strategische Optionen und spricht mit möglichen Partnern ĂŒber Transaktionen.
Damit bleibt der Spielraum eng. Erst recht, weil die Pipeline Fortschritte macht, aber Kapital braucht. Am 9. Juni dĂŒrfte die Nasdaq-Anhörung deshalb zu einem wichtigen Termin werden. Ende des Sommers zeigt sich dann, ob Sangamo die ST-920-Einreichung tatsĂ€chlich noch abschlieĂen kann.
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