Santacruz Silver Aktie: Investorentag mit Zahlen
07.04.2026 - 03:21:32 | boerse-global.deHeute prĂ€sentieren CEO und CFO von Santacruz Silver Mining den vollstĂ€ndigen Jahresabschluss 2025 in einem Live-Webinar. Die Zahlen zeigen ein gespaltenes Bild: Umsatz und operative ProfitabilitĂ€t haben sich deutlich verbessert â eine Flutkatastrophe in einer der wichtigsten Minen hat jedoch die Produktion belastet.
Starke Margen, schwÀchere Produktion
Der Umsatz stieg 2025 um 15 Prozent auf 326,4 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA verdoppelte sich nahezu auf 104,6 Millionen Dollar, die Bruttomarge sprang um 91 Prozent. Gleichzeitig sank der Nettogewinn auf 42,2 Millionen Dollar â ein RĂŒckgang von 74 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Der Vergleich hinkt allerdings: 2024 hatte ein einmaliger Buchgewinn aus einer Kaufpreisanpassung sowie WĂ€hrungsgewinne das Ergebnis auĂerordentlich aufgeblĂ€ht.
Operativ blieb das Unternehmen auf Kurs. Der durchschnittlich erzielte Preis lag bei 39,00 Dollar je SilberĂ€quivalenzunze, die All-in-Sustaining-Costs bei 30,81 Dollar â eine Marge von rund 8,19 Dollar je verkaufter Unze.
Die Gesamtproduktion fiel um 11 Prozent auf 14,4 Millionen SilberĂ€quivalenzunzen. Hauptgrund war ein Wassereinbruch im Mai 2025 in der Bolivar-Mine, der den Zugang zu den silberreichen Zonen Pomabamba und NanĂ© ĂŒber Monate einschrĂ€nkte. Silberproduktion sank dadurch um 17 Prozent, Zink um 8 Prozent.
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Bolivar erholt sich, Soracaya wartet auf Genehmigung
Im vierten Quartal 2025 zeichnete sich eine klare Trendwende ab: Bolivar steigerte den Durchsatz um 22 Prozent und die SilberĂ€quivalenzproduktion um 34 Prozent gegenĂŒber Q3. Das Unternehmen erwartet eine schrittweise Normalisierung im Jahresverlauf 2026, mit RĂŒckkehr zur vollen Produktion im vierten Quartal.
Parallel dazu treibt Santacruz das Soracaya-Projekt in Bolivien voran. Das Projekt weist geschĂ€tzte 34,5 Millionen Unzen Silber in abgeleiteten Ressourcen aus. Die notwendigen Umwelt- und Betriebsgenehmigungen werden fĂŒr Q3 2026 erwartet, der Produktionsstart soll im Anschluss im vierten Quartal folgen.
Den ersten konkreten Hinweis auf das Tempo der Bolivar-Erholung liefern die Q1-2026-Zahlen, die fĂŒr den 30. April 2026 angekĂŒndigt sind. Es wird das erste vollstĂ€ndige Quartal sein, in dem Pomabamba und NanĂ© planmĂ€Ăig in Betrieb waren.
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Silbermarkt als RĂŒckenwind
Das Marktumfeld spielt Santacruz in die Karten. Der Silbermarkt befindet sich laut Branchenprognosen im sechsten Jahr in Folge im Angebotsdefizit, wĂ€hrend oberirdische LagerbestĂ€nde schrumpfen. J.P. Morgan Research prognostiziert fĂŒr 2026 einen durchschnittlichen Silberpreis von 81 Dollar je Unze â mehr als doppelt so hoch wie der 2025 realisierte Durchschnittspreis. Sollte sich dieser Preisanstieg materialisieren, wĂŒrde das die ohnehin verbesserten operativen Margen erheblich ausweiten.
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