Santacruz, Silver

Santacruz Silver Aktie: Nasdaq-Schub

23.01.2026 - 21:36:30

Der Silberproduzent Santacruz Silver verzeichnet seit seinem Börsengang an der Nasdaq deutliche Kursgewinne und eine gestiegene Marktkapitalisierung. Der Wechsel soll die Sichtbarkeit und Liquidität in den USA erhöhen.

Santacruz Silver profitiert deutlich von seinem Wechsel an die Nasdaq. Seit dem Listing am Mittwoch legt die Aktie kräftig zu und setzt die Bewegung heute fort. Im Zentrum steht dabei weniger eine einzelne News, sondern ein strategischer Schritt an die US-Kapitalmärkte.

  • Erstnotiz an der Nasdaq Capital Market seit Mittwoch unter dem Ticker „SCZM“
  • Kursplus von über 13 % am Donnerstag, weitere Gewinne heute
  • Marktkapitalisierung in Richtung 1,77 Mrd. CAD gestiegen
  • Parallel: Schuldenabbau und Bereinigung alter Glencore-Verbindlichkeiten
  • Operativer Fokus auf Produktionsverbesserung bis Ende 2026

Mehr Sichtbarkeit, mehr Liquidität

Der wichtigste Treiber der jüngsten Kursrally ist das Nasdaq-Listing, das am Mittwoch wirksam wurde. Die Aktie wird nun unter dem Ticker „SCZM“ an der Nasdaq Capital Market gehandelt. Ziel des Unternehmens ist es, Sichtbarkeit und Liquidität in den USA zu erhöhen und den Zugang zu institutionellen Investoren zu verbessern.

Bereits am Donnerstag reagierte der Markt deutlich: Die Aktie legte zwischen 13 % und 17,18 % zu. Damit rückte die Marktkapitalisierung in die Nähe von 1,77 Mrd. CAD. Auch im vorbörslichen Handel heute setzt sich der positive Trend fort.

Mit dem Schritt an die Nasdaq erhalten US-Fonds, ETFs und Privatanleger einen direkteren Zugang zur Aktie, die zuvor am OTCQX-Markt gehandelt wurde. Die bisherigen Listings an der TSX Venture Exchange (TSX.V: SCZ) und in Frankfurt (FSE: 1SZ) bleiben bestehen.

Strategischer Wandel im Hintergrund

Das Nasdaq-Listing steht am Ende eines Übergangsprozesses, in dem sich Santacruz vom reinen Explorer zu einem breiter wahrgenommenen Produzenten entwickelt. Um die Anforderungen für die Notierung zu erfüllen, führte das Unternehmen Ende 2025 eine von den Aktionären genehmigte Aktienkonsolidierung durch.

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Parallel dazu wurde die Bilanz strukturell gestärkt. In den Monaten vor dem Listing baute Santacruz Schulden ab und beglich die letzten akquisitionsbedingten Verbindlichkeiten gegenüber Glencore. Diese Bereinigung reduziert finanzielle Risiken und stabilisiert die künftigen Zahlungsströme. Zusammen mit der besseren Erreichbarkeit für US-Kapital dürfte das die Wahrnehmung der Aktie am Markt verändern.

Ausblick: Operative Ziele bis 2026

Mit dem abgeschlossenen Nasdaq-Listing sieht sich Santacruz in einer Phase von „Erholung und Wachstum“. Operativ rechnet das Unternehmen damit, im Februar mit der Bolívar-Mine wieder in höhergradige Erzbereiche vorzustoßen. Eine vollständige Rückkehr zur angestrebten Produktionsleistung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Der zusätzliche Rückenwind durch die US-Notierung soll die langfristigen Wachstumspläne im laufenden Jahr unterstützen. Entscheidend wird sein, ob die Kombination aus verbessertem Kapitalmarktzugang und operativen Fortschritten die Bewertung im Vergleich zu anderen Silberproduzenten nachhaltig anheben kann.

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