Schaeffler: Umsatz stagniert - Abschreibungen bei E-MobilitÀt
Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 09:50 Uhr | dpa, AD HOC NEWSEr betrug wie im Vorjahreszeitraum 5,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag anhand vorlĂ€ufiger Berechnungen mitteilte. Die bereinigte Marge auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank hingegen um 0,3 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. Den Mittelzufluss konnte das Unternehmen hingegen verbessern. Die Prognose fĂŒr das laufende Jahr sowie die Mittelfristziele fĂŒr 2028 wurden bestĂ€tigt. Die Aktie verlor daraufhin git 3 Prozent.
Im verlustreichen GeschĂ€ft mit der E-MobilitĂ€t entschied sich Schaeffler, Sonderabschreibungen und RĂŒckstellungen von insgesamt rund 240 Millionen Euro vorzunehmen, davon etwa 220 Millionen Euro im dritten Quartal. Der Konzern begrĂŒndete dies mit der anhaltender Volumenreduzierungen fĂŒr Projekte europĂ€ischer Automobilhersteller vor allem in China. Die daraus resultierenden finanziellen Effekte wirkten sich positiv auf die ProfitabilitĂ€t der Sparte E-Mobility in den Folgejahren aus, hieĂ es.
Im dritten Quartal konnte Schaeffler die Verluste in dem Bereich etwas reduzieren - die bereinigte Ebit-Marge verbesserte sich auf 13,1 Prozent, nach minus 15 Prozent im Vorjahr. Das Erreichen der Gewinnschwelle bleibe weiterhin das zentrale Ziel fĂŒr die E-MobilitĂ€t.
Im Wachstumsfeld Humanoide Robotik setzte sich derweil der positive Trend aus den Vorquartalen fort, hieĂ es weiter. "Im dritten Quartal 2026 konnten zwei neue chinesische Kunden aus der Region Greater China gewonnen werden." Der Auftragseingang verbesserte sich auf rund 400 Millionen Euro.
