Schmerzkliniken warnen vor Kollaps durch Krankenhausreform
23.01.2026 - 23:28:12Die geplante Krankenhausreform gefährdet die Versorgung von Millionen chronischer Schmerzpatienten. Fachkliniken sehen ihre Existenzgrundlage bedroht und warnen vor einem Versorgungskollaps.
Fehlende Leistungsgruppe untergräbt Finanzierung
Das Kernproblem liegt in den Gesetzesentwürfen selbst: Für die hochspezialisierte interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST) ist keine eigene Leistungsgruppe vorgesehen. Stattdessen sollen die Behandlungen fachfremden Bereichen wie der Allgemeinen Inneren Medizin zugeordnet werden.
Diese falsche Zuordnung hat drastische Konsequenzen. Schmerzkliniken müssten plötzlich strukturelle Vorgaben erfüllen, die für ihre Arbeit unsinnig sind – etwa die Vorhaltung von Operationssälen. Für reine Therapieeinrichtungen sind solche Auflagen wirtschaftlich nicht zu stemmen. Die Folge: Sie verlieren ihre Abrechnungsgrundlage.
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Bis zu 44 Prozent der Therapien akut gefährdet
Die drohenden Konsequenzen sind konkret. Analysen aus dem Vorjahr legen nahe, dass bis zu 22 Prozent der Standorte, die zusammen fast 44 Prozent aller multimodalen Schmerztherapien in Deutschland durchführen, akut in ihrer Existenz bedroht sind.
Bereits heute müssen Patienten oft monatelang auf einen Therapieplatz warten. Erste Kliniken haben laut Berichten mit Schließungen reagiert oder bereiten diese vor. Ein weiterer Kapazitätsabbau würde die Wartezeiten explodieren lassen und Millionen Betroffene ohne angemessene Behandlung dastehen lassen.
Einfache Lösung: Eigene Kategorie „Spezielle Schmerzmedizin“
Experten und Fachverbände wie die Deutsche Schmerzgesellschaft haben eine klare Forderung: die Schaffung einer eigenen Leistungsgruppe „Spezielle Schmerzmedizin“. Diese könnte die etablierten Versorgungsstrukturen sichern und wäre kurzfristig per Rechtsverordnung umsetzbar.
Die IMST ist eine komplexe Behandlung, bei der Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten eng zusammenarbeiten. Nur eine adäquate Abbildung im neuen Finanzsystem kann ihre Qualität und Verfügbarkeit auch nach 2026 gewährleisten, so der einhellige Tenor der Fachwelt.
Politik muss jetzt handeln
Die Bundesregierung verteidigt die Reform als notwendig für die Versorgungsqualität. Doch das Beispiel Schmerzmedizin zeigt einen gravierenden Schwachpunkt: Hochspezialisierte, interdisziplinäre Bereiche drohen in der neuen Systematik unterzugehen.
Die kommenden Monate sind entscheidend. Der Bundestag muss die Appelle der Mediziner aufgreifen und den Gesetzentwurf nachbessern. Geschieht das nicht, steht ein für Millionen Menschen vitaler Versorgungsbereich vor dem Aus. Die Zeit für ein politisches Bekenntnis zur Schmerzmedizin wird knapp.
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