Schwefelwasserstoff: Neuer Hoffnungsträger im Kampf gegen Alzheimer
25.01.2026 - 17:22:12Ein lange als giftig verrufenes Gas könnte den Schlüssel zu neuen Alzheimer-Therapien halten. Die Forschung entdeckt das körpereigene Molekül Schwefelwasserstoff (H₂S) zunehmend als potenziellen neuroprotektiven Wirkstoff. Statt nur Symptome zu bekämpfen, zielen neue Ansätze darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Gehirnzellen von innen heraus zu stärken.
Vom Gift zum Schutzengel der Nervenzellen
Schwefelwasserstoff gehört zu den Gasotransmittern – gasförmige Botenstoffe, die der Körper selbst produziert. Im Gehirn wirkt H₂S als Neuromodulator und schützt Nervenzellen auf mehrfache Weise: Es wirkt antioxidativ, hemmt Entzündungen und kann den programmierten Zelltod verhindern. Studien deuten darauf hin, dass ein gestörter H₂S-Stoffwechsel zur Entstehung von Alzheimer beitragen kann. Die logische Folge? Die gezielte Regulierung dieses Systems rückt in den Fokus der Therapieforschung.
Wie ein faulig riechendes Gas das Gehirn schützt
Die Alzheimer-Krankheit wird maßgeblich durch zwei Prozesse vorangetrieben: die Verklumpung schädlicher Proteine und oxidativen Stress. Genau hier setzen die schützenden Effekte von Schwefelwasserstoff an.
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Forschungsergebnisse, unter anderem vom Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS), legen nahe, dass H₂S die Aggregation von Proteinen wie Amyloid behindert. Das Gas verändert deren biophysikalische Eigenschaften und macht sie weniger anfällig für die Bildung toxischer Ablagerungen.
Gleichzeitig wirkt Schwefelwasserstoff als starkes Antioxidans. Es schützt die Zellen vor aggressiven Sauerstoffmolekülen. Ein Team der Johns Hopkins University zeigte in Tierversuchen die tragende Rolle des H₂S-produzierenden Enzyms CSE: Mäuse ohne dieses Enzym litten unter Gedächtnisverlust und erhöhtem oxidativem Stress.
Die Herausforderung: Vom Labor in die Therapie
Die direkte Gabe des Gases scheidet wegen seiner Toxizität in höheren Dosen aus. Daher verfolgt die Wissenschaft zwei cleverere Wege:
- H₂S-Donoren: Diese Moleküle setzen den Wirkstoff kontrolliert und gezielt im Körper frei. Sie sollen die schützende Wirkung im Gehirn entfalten, ohne giftige Nebenwirkungen.
- Stimulation der Eigenproduktion: Ein anderer Ansatz sucht nach Wirkstoffen, die die Aktivität der körpereigenen H₂S-Produktionsenzyme wie CSE ankurbeln. Diese Methode nutzt die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers.
Ein Puzzleteil im großen Bild der Demenzforschung
Die Forschung zu Schwefelwasserstoff ist noch jung, fügt sich aber nahtlos in einen Paradigmenwechsel ein. Die Suche geht längst über die reine Beseitigung von Protein-Plaques hinaus. Wissenschaftler weltweit untersuchen ein komplexes Zusammenspiel aus Entzündungen, genetischer Veranlagung und Störungen des Zellstoffwechsels.
Die Entwicklung marktreifer H₂S-Therapien wird noch Jahre intensiver Forschung und klinischer Studien erfordern. Doch der Ansatz macht Hoffnung: Die Lösung gegen Alzheimer könnte in der gezielten Unterstützung liegen, die der Körper bereits selbst bereithält.
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