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EQS-News: Schweizer Automarkt in der Regulierungsfalle: Absatz stagniert (deutsch)

02.06.2026 - 06:00:21 | dpa.de

Schweizer Automarkt in der Regulierungsfalle: Absatz stagniert auto-schweiz / Schlagwort(e): Monatszahlen Schweizer Automarkt in der Regulierungsfalle: Absatz stagniert 02.06.2026 / 06:00 CET/CEST --------------------------------------------------------------------------- Neue Personenwagen Mai 2026 Bern, 2.

Schweizer Automarkt in der Regulierungsfalle: Absatz stagniert


auto-schweiz / Schlagwort(e): Monatszahlen
Schweizer Automarkt in der Regulierungsfalle: Absatz stagniert



02.06.2026 / 06:00 CET/CEST



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Neue Personenwagen Mai 2026



Bern, 2. Juni 2026



Der Schweizer Automobilmarkt kommt nicht vom Fleck. Angesichts von 91'341
Neuzulassungen im Mai hat sich der Markt seit Jahresbeginn keinen Zentimeter
nach vorne bewegt (+0,0 Prozent). Der Anteil der Steckerfahrzeuge bei den
Neuzulassungen erreicht seit Anfang Jahr mittlerweile 35,4 Prozent. Diese
Entwicklung zeigt: Für eine Erholung des Marktes braucht es einen
konsequenten Abbau der Überregulierung.



Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum
Liechtenstein verharrte im Mai auf dem tiefen Niveau des Vorjahres. Nach
fünf Monaten liegt die Zahl der Neuzulassungen von 91'341 Fahrzeugen exakt
auf Vorjahresniveau. Trendwende ist keine in Sicht. Der Gesamtmarkt bleibt
in Folge der Überregulierung in der Schweiz deutlich unter dem europäischen
Niveau (siehe Grafik) und unter den Erwartungen der Branche. Zusätzliche
regulatorische Belastungen für Unternehmen und Konsumenten sowie eine
zunehmende Diskrepanz zwischen politischen Zielsetzungen und der
Marktrealität sind die Folgen.



Steckerfahrzeuge legen im Mai zu
Einzig die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen hat sich im Mai
positiv entwickelt. Batterieelektrische Personenwagen und Plug-in-Hybride
machen seit Anfang Jahr 23,3 bzw. 12,1 Prozent der Neuzulassungen aus. Sie
konnten im Vorjahresvergleich Marktanteile hinzugewinnen. Ihr gemeinsamer
Marktanteil macht mittlerweile über ein Drittel aller Neuimmatrikulationen
(35,4 Prozent) aus. Mehr als ein Drittel aller Kunden sehen Vorteile im
Umstieg auf elektrische Antriebe. Reinelektrische Antriebe (BEV) legten seit
Anfang Jahr gegenüber dem Vorjahr um 15,5 Prozent zu, während
Plug-in-Hybride (PHEV) mit einem Plus von 20,1 Prozent noch stärker wachsen.
Demgegenüber stagnieren die Hybridantriebe (+0,3 Prozent) und die
Neuzulassungen von reinen Benzin- und Diesel-Antrieben gehen weiter zurück.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass die politische Zielsetzung eines schnellen
Markthochlaufs der Elektromobilität weit ausser Reichweite liegt.



Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, kommentiert: «Die aktuellen Zahlen
sind ein ernüchterndes Signal für unsere Branche. Anders als im Rest Europas
motivieren viele neue Fahrzeugmodelle mit unterschiedlichen Technologien die
Schweizer nicht zu mehr Neuwagen. Die Nachfrage nach reinelektrischen
Antrieben hat sich im Mai zwar positiv entwickelt, aber nur geringfügig. So
sind für unsere Mitglieder die Emissionsziele nicht erreichbar.» Weiter
weist Rücker darauf hin, dass der BEV-Anteil seit 2023 zwischen 20 und 23
Prozent liegt.



Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur
Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des
Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen.



Medienmitteilung als PDF Download



Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, Mai 2026



Grafik Vergleich Marktentwicklung EU vs. CH



Weitere Auskünfte:
Frank Keidel
Mediensprecher
T 076 399 69 06
frank.keidel@auto.swiss



auto-schweiz
auto-schweiz, die Vereinigung der offiziellen Schweizer
Automobil-Importeure, engagiert sich für die Stärkung der individuellen und
gewerblichen Mobilität und schafft Mehrwert für den Wirtschaftsstandort und
den Werkplatz Schweiz. Die 39 Verbandsmitglieder vertreten über 60 Marken,
importieren mehr als 90 Prozent der Neuwagen in der Schweiz und
Liechtenstein, und bedienen damit ihre mehr als 4'000 Markenvertreter. Mit
einem jährlichen Einfuhrwert von 11 Milliarden Schweizer Franken ist die
Schweizer Automobilwirtschaft die drittgrösste Importwirtschaft der Schweiz.
Schweizweit beschäftigt die Autobranche über 120'000 Mitarbeitende.




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Ende der Medienmitteilungen
Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=8a2582a9-5e37-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de



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