Seafarms Group Aktie: Schwere Vorwürfe
25.03.2026 - 14:44:34 | boerse-global.deDie Seafarms Group kommt nicht zur Ruhe. Während der Handel mit den Papieren des australischen Aquakultur-Unternehmens bereits seit Wochen ausgesetzt ist, droht nun neuer juristischer Ärger durch eine Investorengruppe. Im Kern geht es um den Vorwurf der Täuschung bei einem der wichtigsten Projekte der Firmengeschichte.
Vorwurf der Täuschung
Die Klägerseite, angeführt von Einheiten der Großaktionärin Jan Cameron, wirft Seafarms irreführendes Verhalten vor. Konkret geht es um öffentliche Mitteilungen aus dem Jahr 2021 bezüglich der geschätzten Kapitalkosten für die erste Phase des „Project Sea Dragon“. Neben dem Unternehmen selbst richtet sich die Klage gegen mehrere namentlich genannte Verantwortliche, darunter ehemalige und aktuelle Führungskräfte. Seafarms weist die Anschuldigungen als unbegründet zurück und kündigte an, sich entschieden zur Wehr zu setzen.
Börsen-Aus und rote Zahlen
Die rechtliche Auseinandersetzung trifft das Unternehmen in einer kritischen Phase. Die Aktien sind an der australischen Börse ASX bereits seit dem 2. März vom Handel ausgeschlossen. Ursprünglich war ein verspäteter Halbjahresbericht der Auslöser. Obwohl die Zahlen inzwischen vorliegen, bleibt die Suspendierung bestehen. Die Börsenaufsicht äußerte erhebliche Zweifel an der wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit des Konzerns, da der Prüfbericht eine Verweigerung des Prüfungsurteils enthielt.
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Finanziell zeichnen die jüngsten Daten eine schwierige Lage:
* Umsatz: Rückgang von 11,27 Mio. AUD auf 7,41 Mio. AUD
* Nettoverlust: Ausweitung von 6,67 Mio. AUD auf 7,1 Mio. AUD
* Investition: 750.000 AUD für den Rückkauf von Projekt-Assets im Januar 2026
Operativ versucht das Management dennoch, Gegenakzente zu setzen. Die Garnelenfarmen in Cardwell liefern Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen. Durch den Zukauf von Vermögenswerten aus der Liquidation einer Projektgesellschaft im Januar will das Unternehmen zudem rechtliche Unsicherheiten rund um das „Project Sea Dragon“ beseitigen.
Für eine Wiederaufnahme des Handels muss Seafarms der ASX beweisen, dass die regulatorischen Anforderungen wieder vollständig erfüllt werden. Ein erster Gerichtstermin zu den neuen Vorwürfen steht noch aus. Parallel dazu laufen Gespräche mit potenziellen Investoren, um frisches Kapital für die Fortführung der operativen Projekte zu sichern.
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