Bundesbauministerin, Mutterschutz

Bundesbauministerin: Mutterschutz auch fĂŒr SelbststĂ€ndige muss kommen

17.03.2026 - 05:24:35 | dpa.de

SelbststĂ€ndige Frauen sollten Anspruch auf gesetzlichen Mutterschutz bekommen - Bundesbauministerin Verena Hubertz fordert dafĂŒr eine rasche Lösung.

"Wir brauchen mehr Unternehmerinnen im Land, wir brauchen Frauen, die ArbeitsplĂ€tze schaffen und die Wirtschaft voranbringen. Es ist doch absurd, dass wir ausgerechnet bei diesen Frauen zulassen, dass eine Schwangerschaft zum wirtschaftlichen Risiko wird", sagte die SPD-Politikerin aus Rheinland-Pfalz der "Rheinpfalz". Sie mahnte: "Es braucht den Mutterschutz fĂŒr SelbststĂ€ndige. Wir mĂŒssen hier schnell eine Lösung finden."

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD festgehalten, "zeitnah umlagefinanzierte und andere geeignete Finanzierungsmodelle" prĂŒfen zu wollen, um auch selbststĂ€ndigen MĂŒttern kĂŒnftig die vollen Mutterschutzleistungen zu ermöglichen. Das Mutterschutzgesetz gilt bislang nur fĂŒr Arbeitnehmerinnen, Auszubildende und Studentinnen. SelbststĂ€ndige können sich dagegen lediglich freiwillig absichern, um in den sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen danach Ersatz fĂŒr den Verdienstausfall zu erhalten - etwa ĂŒber eine private Krankenversicherung oder die freiwillige Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Hubertz hatte im Januar einen Sohn zur Welt gebracht und im Amt pausiert. Nun steigt sie wieder ein. "Die letzten Wochen waren sehr besonders. Voller GlĂŒck, voller Staunen, aber auch schlafloser NĂ€chte. Jetzt freue mich, wieder voll einzusteigen", sagte die 38-JĂ€hrige.

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