ServiceNow, US81762P1021

ServiceNow Inc.-Aktie (US81762P1021): Kurs nach Rücksetzern im Blick, Analysten und Investoren bleiben zuversichtlich

15.06.2026 - 10:48:44 | ad-hoc-news.de

Die ServiceNow-Aktie hat in den vergangenen Wochen spürbar nachgegeben, notiert aber weiter klar unter früheren Höchstständen. Analystenzielspannen und der Einstieg institutioneller Investoren rücken den Titel erneut in den Fokus.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Unternehmen & Analysen. Vor der Veroeffentlichung am 15.06.2026, 10:46:53 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Die ServiceNow-Aktie steht nach deutlichen Rücksetzern der vergangenen Wochen wieder stärker im Blickfeld aktiver Anleger. An der NYSE schloss das Papier mit dem Tickersymbol NOW am 12. Juni 2026 bei 102,34 US-Dollar, im nachbörslichen Handel waren es 102,86 US-Dollar, was einem leichten Minus von 0,72 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht.Quelle: MarketBeat Auf Wochensicht verzeichnete die Aktie zuvor an europäischen Handelsplätzen einen Rückgang von rund 9,3 Prozent, nachdem der Kurs bei etwa 88,56 Euro den Handel beendet hatte. Parallel dazu mehren sich Hinweise, dass institutionelle Investoren ihre Positionen in dem Softwarehaus weiter ausbauen.

Bewertung im Fokus: Analysten sehen spürbares Aufwärtspotenzial

Zum Wochenstart rückt bei ServiceNow vor allem die Bewertung des wachstumsstarken Softwareunternehmens in den Vordergrund. Ein aktueller Überblick über Analystenstudien zeigt, dass das durchschnittliche Kursziel für die Aktie bei rund 122,56 Euro liegt, was ausgehend von einem Kursumfeld um knapp 89 Euro einem theoretischen Aufwärtsspielraum von etwas mehr als 38 Prozent entspricht. Die Mehrheit der Experten stuft den Titel dabei mit einer Kaufempfehlung ein, nur eine Minderheit sieht kurzfristig eher Risiken und votiert vorsichtiger. Ergänzend dazu melden Finanzportale, dass auch unter Privatanlegern die Mehrheit der aktiven Nutzer ServiceNow derzeit eher positiv beurteilt.

In einem separaten Marktkommentar wird die hohe Schwankungsbreite der ServiceNow-Aktie betont. So wird eine annualisierte Volatilität von rund 79 Prozent genannt, was die Aktie klar in die Kategorie wachstumsorientierter, aber schwankungsanfälliger Technologiewerte einordnet. Der Relative-Stärke-Index (RSI) wird im Bereich von etwa 46,5 Punkten verortet und signalisiert damit weder eine akute Überkauft- noch eine ausgeprägte Überverkauft-Situation. Diese Konstellation deutet auf ein neutrales technisches Momentum hin, bei dem fundamentale Faktoren und Nachrichtenflüsse den Takt vorgeben.

Für viele Beobachter ist zudem bemerkenswert, dass ServiceNow trotz jüngster Abschläge über einen längeren Zeitraum betrachtet deutlich im Plus notiert. In einem Rückblick auf mehrere Monate wird ein Kurszuwachs von gut 19 Prozent genannt, der die frühere Stärke des Titels unterstreicht. Der jüngste Rückgang von gut 9 Prozent innerhalb einer Woche wird deshalb eher als Konsolidation nach einem kräftigen Anstieg interpretiert und weniger als struktureller Trendbruch gewertet. Wie sich diese Lesart etabliert, hängt jedoch maßgeblich von der operativen Entwicklung in den kommenden Quartalen ab.

Auf Bewertungsbasis bleibt ServiceNow in vielen Modellen eine Growth-Aktie mit ambitionierten Multiplikatoren. Das Unternehmen adressiert mit seiner Plattform für digitale Workflows, IT-Service-Management und Automatisierung einen Markt, der langfristig weiter wachsen soll, was sich in den Bewertungsansätzen zahlreicher Analysten widerspiegelt. Konkrete Konsensschätzungen für Kennziffern wie Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Umsatzmultiplikatoren variieren je nach Quelle, liegen für ServiceNow aber tendenziell über dem Durchschnitt klassischer Softwarewerte, was die hohen Wachstumserwartungen der Investoren verdeutlicht.

Institutionelle Investoren und Marktstimmung: Großanleger stocken auf

Parallel zu den jüngsten Kursrückgängen melden Marktberichte, dass institutionelle Adressen ihre Engagements in der ServiceNow-Aktie weiter aufgestockt haben. So wird unter anderem berichtet, dass Großanleger wie State Street ihre Beteiligung deutlich ausgebaut und mittlerweile Dutzende Millionen Aktien im Bestand haben. Diese Entwicklung fällt in eine Phase, in der der Kurs in Europa klar unter den früheren Höchstständen notiert und viele kurzfristig orientierte Anleger Gewinne mitgenommen haben. Für Langfristinvestoren können derartige Marktphasen interessant sein, um ihre Positionen in strukturellen Wachstumswerten graduell zu erweitern.

Aus Sicht von Marktbeobachtern ist dieses Verhalten der Großanleger ein Hinweis darauf, dass die langfristige Investmentstory von ServiceNow intakt eingeschätzt wird. Institutionelle Investoren wie große Vermögensverwalter oder Pensionsfonds nutzen häufig Kursrücksetzer, um schrittweise Positionen in Unternehmen zu verstärken, deren Geschäftsmodell sie für strukturell aussichtsreich halten. Gleichzeitig betonen Analysten, dass ein steigender Anteil institutionellen Kapitals in der Aktionärsstruktur sowohl stabilisierend wirken als auch die kurzfristige Volatilität beeinflussen kann, da professionelle Investoren oft mit längerem Anlagehorizont agieren.

Auf der Stimmungsseite hat zuletzt auch eine Meldung für Aufmerksamkeit gesorgt, wonach der ehemalige US-Präsident Donald Trump einen Anteil an ServiceNow hält. In US-Marktkreisen wird berichtet, der Titel sei nach entsprechenden Hinweisen im Vorfeld des Wochenstarts im nachbörslichen Handel zeitweise um rund 4 Prozent gestiegen, angetrieben vor allem durch verstärkte Aktivität von Privatanlegern und Spekulationen auf eine Rückkehr von Softwareaktien in den Favoritenkreis des Marktes. Ob und in welchem Umfang diese Meldung langfristig fundamentale Bedeutung besitzt, ist jedoch offen und wird vorerst eher als kurzfristiger Sentimentfaktor gesehen.

Die Kombination aus wachsendem institutionellem Engagement und einer lebhaften Diskussion in sozialen Medien und Trading-Communities sorgt dafür, dass ServiceNow derzeit überdurchschnittlich häufig in Marktüberblicken und auf Trading-Plattformen auftaucht. Für Marktteilnehmer ergibt sich daraus ein Spannungsfeld zwischen der eher langfristigen Sicht professioneller Investoren und den kurzfristigen Impulsen, die aus dem Handel privater Akteure sowie aus Nachrichten- und Gerüchteflüssen entstehen. Wie stark sich diese Kräfte gegenseitig verstärken oder neutralisieren, hängt maßgeblich von kommenden Unternehmensmeldungen ab, allen voran den nächsten Quartalszahlen.

Operatives Profil: Plattform für digitale Workflows als Wachstumstreiber

Unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen bleibt das Geschäftsmodell von ServiceNow zentraler Bewertungsmaßstab. Das Unternehmen mit Hauptsitz in den USA hat sich auf cloudbasierte Plattformlösungen für digitale Workflows, IT-Service-Management, Kundenservice und HR-Prozesse spezialisiert. Die Plattform soll Unternehmen dabei unterstützen, manuelle Abläufe zu automatisieren, Prozesse zu standardisieren und die Effizienz in der IT und in Fachabteilungen zu steigern. Zu den Kernanwendungen zählen Lösungen für Incident- und Problem-Management, Change-Management, Asset-Management sowie zunehmend auch Workflow-Automatisierung in Bereichen außerhalb der klassischen IT.

Ein wichtiger Wachstumstreiber für ServiceNow ist der Trend zur umfassenden Digitalisierung von Unternehmensprozessen. Viele Konzerne investieren seit Jahren verstärkt in Cloud-Infrastrukturen und Software-as-a-Service-Lösungen, um ihre IT-Landschaft flexibler zu machen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. ServiceNow positioniert sich dabei als zentrale Plattform, auf der verschiedene Workflows gebündelt werden können. Der Ansatz, eine Art „Betriebssystem“ für Unternehmensprozesse anzubieten, hat dem Unternehmen in der Vergangenheit hohe Wachstumsraten beim wiederkehrenden Umsatz beschert.

Finanzportale und Analystenberichte verweisen regelmäßig darauf, dass ServiceNow einen hohen Anteil wiederkehrender Erlöse aus Abonnements generiert, was die Planungssicherheit der Umsätze erhöht. Gleichzeitig bedeutet das Modell, dass bereits gewonnene Kunden bei der Erweiterung ihres Lizenzumfangs oder der Nutzung zusätzlicher Module zusätzliche Wachstumsimpulse setzen können. Für die Bewertung an der Börse ist dies ein wesentlicher Punkt, da Softwareunternehmen mit hoher Kundenbindung und planbaren Erlösen in der Regel höhere Bewertungsmultiplikatoren zugestanden werden.

Ein weiterer Faktor, der in vielen Analysen hervorgehoben wird, ist die Fähigkeit von ServiceNow, sein Produktportfolio laufend zu erweitern. In den letzten Jahren kamen neben klassischen IT-Workflows verstärkt Lösungen für Bereiche wie Kundenservice, HR, Governance, Risk & Compliance sowie branchenspezifische Anwendungen hinzu. Zudem investiert das Unternehmen in Technologien wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning, um Automatisierung und Entscheidungsunterstützung innerhalb der Plattform auszubauen. Diese Erweiterung des Funktionsumfangs soll dafür sorgen, dass Bestandskunden mehr Anwendungen über ServiceNow beziehen und Neukunden den Mehrwert einer integrierten Plattform erkennen.

Unter dem Strich zahlt das operative Profil damit direkt auf die Wachstums- und Bewertungserzählung ein, die viele Analysten dem Titel zugrunde legen. Je stärker es ServiceNow gelingt, seine Plattform in den zentralen Prozessen großer Unternehmen zu verankern, desto höher fällt nach Auffassung vieler Beobachter die Hürde für einen Anbieterwechsel aus. Damit steigt zugleich die Preissetzungsmacht gegenüber Kunden, was sich langfristig positiv auf Margen und Cashflows auswirken kann. Für Investoren ist dieser Aspekt ein zentrales Argument, um kurzfristige Kursschwankungen gegen den längerfristigen Wachstumspfad abzuwägen.

Technische Einordnung und Handelsaktivität: Volatilität als ständiger Begleiter

Aus technischer Sicht ist die ServiceNow-Aktie derzeit von einer erhöhten Volatilität gekennzeichnet. Marktkommentare verweisen auf eine annualisierte Schwankungsbreite von knapp 79,23 Prozent, womit der Titel deutlich volatiler ist als breite Marktindizes. Diese Volatilität resultiert aus mehreren Faktoren: Neben den hohen Bewertungserwartungen reagiert der Kurs in der Regel sensibel auf Signale zur Zinsentwicklung, zu IT-Budgets der Unternehmenskunden und zu allgemeinen Trends im Technologiesektor.

Der RSI-Wert von rund 46,5 Punkten deutet aktuell auf ein neutrales Kräfteverhältnis zwischen Käufern und Verkäufern hin. Ein Wert um 50 gilt als Bereich ohne klare Über- oder Untertreibungstendenz, während Werte über 70 häufig als überkauft und Werte unter 30 als überverkauft interpretiert werden. Für technisch orientierte Marktteilnehmer bedeutet der aktuelle RSI, dass der jüngste Rückgang zwar Spuren hinterlassen hat, die Aktie aber weder in eine extrem überverkaufte Zone gerutscht noch in eine ausgereizte Überkaufzone hineingelaufen ist.

In Intraday- und Kurzfristbetrachtungen zeigt sich, dass die Aktie an Tagen mit größeren Nachrichtenereignissen oder Sektorverschiebungen teilweise deutliche Ausschläge nach oben oder unten verzeichnet. So wurde etwa der nachbörsliche Anstieg um etwa 4 Prozent im Vorfeld eines Handelstages auf Marktspekulationen und Neuigkeiten zur Aktionärsstruktur zurückgeführt. Derartige Bewegungen sind für wachstumsorientierte Technologiewerte nicht ungewöhnlich, verdeutlichen aber, dass ein Investment in ServiceNow mit entsprechenden Kursschwankungen verbunden ist.

An europäischen Handelsplätzen wird die ServiceNow-Aktie in unterschiedlichen Währungen und teils über Zertifikate und Derivate abgebildet. Dabei können sich Kursentwicklung und Handelsvolumen von den Heimatnotierungen an der NYSE unterscheiden, unter anderem aufgrund von Währungseffekten, abweichenden Handelszeiten und der Liquidität der jeweiligen Instrumente. Für Privatanleger, die über deutsche Handelsplätze investieren, spielen daher nicht nur die US-Heimatkurse, sondern auch die Spreads und Handelsvolumina der jeweils genutzten Produkte eine wichtige Rolle.

Rolle von Derivaten und strukturierten Produkten auf ServiceNow

Die hohe Popularität der ServiceNow-Aktie im Technologiesektor hat dazu geführt, dass zahlreiche Emittenten Derivate und strukturierte Produkte auf den Titel aufgelegt haben. An Plattformen wie Onvista lassen sich eine Vielzahl von Optionsscheinen, Knock-out-Produkten und weiteren Hebelprodukten auf ServiceNow finden. Diese Instrumente bieten spekulativen Anlegern die Möglichkeit, sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse zu setzen und die Kursbewegungen des Basiswerts gehebelt nachzubilden.

Emittenten wie HSBC listen entsprechende Hebelprodukte und strukturierte Lösungen, die sich an aktive Trader richten, die kurzfristige Kursbewegungen der ServiceNow-Aktie ausnutzen wollen. Die Auswahl reicht von klassischen Call- und Put-Optionsscheinen über Open-End-Turbos bis hin zu Bonus- und Discount-Zertifikaten, die unterschiedliche Risikoprofile und Chance-Risiko-Strukturen aufweisen. Der Einsatz solcher Produkte erfordert in der Regel ein hohes Maß an Erfahrung, da neben der Kursrichtung auch Faktoren wie Restlaufzeit, Volatilität und Finanzierungskosten den Produktwert beeinflussen.

Für die Marktstruktur der ServiceNow-Aktie bedeutet die Präsenz zahlreicher Derivate, dass der Titel zusätzlich von Absicherungs- und Handelsstrategien professioneller Marktteilnehmer beeinflusst werden kann. Market Maker und Emittenten müssen ihre Derivatepositionen in der Regel über den Kauf oder Verkauf der zugrunde liegenden Aktie oder entsprechender Futures absichern. Dadurch können sich vor allem an markanten Kursmarken oder bei starkem Optionsvolumen kurzfristig verstärkte Bewegungen ergeben, wenn Sicherungspositionen angepasst werden.

Vor diesem Hintergrund spielt die Liquidität der Aktie eine zentrale Rolle. ServiceNow gehört zu den größeren Softwarewerten an der NYSE und weist entsprechend ein hohes tägliches Handelsvolumen auf, was grundsätzlich eine effiziente Preisbildung unterstützt. Gleichwohl können in Phasen erhöhter Unsicherheit oder rund um die Veröffentlichung wichtiger Unternehmensnachrichten auch bei liquiden Titeln kurzfristig größere Spannen und Kurslücken auftreten. Für Anleger, die Hebelprodukte nutzen, kann dies sowohl zusätzliche Chancen als auch erhebliche Risiken mit sich bringen.

Aktionärsstruktur und bedeutende Investoren

Die Aktionärsstruktur von ServiceNow ist stark von institutionellen Investoren geprägt. Große Vermögensverwalter, Indexfonds und Pensionskassen halten einen signifikanten Anteil der ausstehenden Aktien, was typisch für etablierte Technologieunternehmen mit entsprechender Marktkapitalisierung ist. In Marktberichten werden insbesondere Adressen wie State Street genannt, die ihre Bestände jüngst ausgebaut haben sollen und damit zu den größten Einzelinvestoren des Unternehmens zählen.

Der hohe institutionelle Anteil in der Aktionärsbasis kann mehrere Effekte haben. Einerseits sorgt er bei stabiler Anlagestrategie der Großinvestoren für eine gewisse Kontinuität im Aktionariat, da diese Adressen in der Regel nicht auf kurzfristige Kursschwankungen reagieren, sondern mittel- bis langfristige Investmentthesen verfolgen. Andererseits kann es in Phasen, in denen institutionelle Investoren ihre Allokationen in bestimmten Sektoren oder Regionen umschichten, zu größeren Bewegungen kommen, wenn gleichzeitig größere Pakete in den Markt gegeben oder aufgebaut werden.

Hinzu kommen Stimmungsimpulse, die von prominenten Einzelinvestoren ausgehen können. Wie erwähnt, kursierten zuletzt Berichte, wonach Donald Trump Anteile an ServiceNow hält, was kurzfristig zu verstärktem Interesse seitens privater Anleger geführt haben soll. In der Vergangenheit haben vergleichbare Meldungen zu anderen Technologiewerten teilweise deutliche, aber oft nur kurzfristige Kursreaktionen ausgelöst, insbesondere wenn sie mit einem erhöhten Medieninteresse einhergingen. Für die langfristige Unternehmensbewertung sind solche Faktoren jedoch zumeist von untergeordneter Bedeutung.

Insgesamt unterstreicht die Aktionärsstruktur, dass ServiceNow als etablierter Player im globalen Softwaremarkt von einer breit diversifizierten Investorenbasis getragen wird. Neben klassischen Wachstumsinvestoren sind auch thematische Fonds investiert, die auf Digitalisierung, Cloud-Computing oder Automatisierung fokussieren. Für die Wahrnehmung am Kapitalmarkt ist diese Positionierung ein Vorteil, da der Titel damit in zahlreichen Anlagestrategien und Indizes vertreten ist.

ServiceNow an US- und europäischen Handelsplätzen

Heimatbörse der ServiceNow-Aktie ist die New York Stock Exchange (NYSE), an der das Papier unter dem Kürzel NOW gehandelt wird. Dort liegt auch der Referenzkurs, an dem sich internationale Anleger in der Regel orientieren. Am 12. Juni 2026 notierte die Aktie dort zum Handelsschluss bei 102,34 US-Dollar, im erweiterten Handel bei 102,86 US-Dollar. Diese Daten bilden die Grundlage für zahlreiche Kursangaben und Chartanalysen auf Finanzportalen weltweit.

In Europa wird die Aktie unter anderem an verschiedenen Plattformen und MTFs gehandelt, zusätzlich existieren zahlreiche Zertifikate und Derivate, die die Kursentwicklung der US-Notierung abbilden. Auf Eurobasis wurden zuletzt Kurse um 88,56 Euro berichtet, die einen Wochenverlust von 9,3 Prozent widerspiegeln. Wechselkursveränderungen zwischen Euro und US-Dollar können dabei zu geringfügigen Abweichungen zwischen den relativen Kursbewegungen in beiden Währungen führen, ohne dass sich die zugrunde liegende Unternehmensbewertung fundamental verändert.

Für Anleger in Deutschland spielen Handelsplätze wie Xetra, Tradegate oder Frankfurt eine Rolle, über die US-Titel entweder direkt oder über Hinterlegungsscheine beziehungsweise Zertifikate gehandelt werden können. Die konkrete Ausgestaltung hängt vom jeweiligen Brokerangebot ab. Neben der reinen Kursentwicklung sind in diesem Zusammenhang auch Faktoren wie Handelszeiten, Spreads und Gebührenstruktur der Handelsplätze relevant, da sie die tatsächlichen Transaktionskosten beeinflussen können.

Einige Finanzportale bieten zudem landesspezifische Kursdarstellungen an, in denen ServiceNow etwa in Landeswährungen wie Argentinischen Peso oder anderen Währungen quotiert wird, um lokalen Anlegern die Orientierung zu erleichtern. Diese Kurse spiegeln stets die abgeleitete Bewertung der in den USA gehandelten Aktie wider, angepasst um Wechselkurse und gegebenenfalls Produktstrukturen, falls es sich um Zertifikate oder strukturiere Produkte handelt.

Ausblick aus Marktsicht: Was Beobachter derzeit besonders verfolgen

Für die weitere Kursentwicklung der ServiceNow-Aktie nennen Marktbeobachter mehrere Faktoren, die kurz- bis mittelfristig im Fokus stehen. Dazu zählen vor allem die nächsten Quartalszahlen, bei denen Investoren genau auf das Wachstum der abonnementsbasierten Erlöse, die Entwicklung der operativen Marge und mögliche Anpassungen der Jahresprognose achten werden. Bereits kleine Abweichungen von den Markterwartungen können bei wachstumsstarken Technologiewerten deutliche Kursreaktionen auslösen, da die Bewertung stark von zukünftigen Ergebniserwartungen geprägt ist.

Daneben spielt das makroökonomische Umfeld eine wesentliche Rolle. Steigende oder sinkende Kapitalmarktzinsen wirken sich in der Regel auf die Bewertungsmodelle für wachstumsorientierte Aktien aus, da zukünftige Cashflows mit dem jeweils aktuellen Zinsniveau diskontiert werden. In Phasen höherer Zinsen geraten Growth-Titel häufig stärker unter Druck, während eine Entspannung an den Zinsmärkten ihnen Rückenwind verleihen kann. ServiceNow ist hiervon als etablierter SaaS-Anbieter in besonderem Maße betroffen.

Für die Bewertung im Wettbewerbsumfeld beobachten Analysten zudem, wie sich ServiceNow gegenüber anderen großen Software- und Cloudanbietern behauptet. Der Markt für digitale Workflows und IT-Service-Management ist umkämpft, wobei sowohl spezialisierte Wettbewerber als auch große Plattformanbieter mit eigenen Lösungen präsent sind. Die Fähigkeit von ServiceNow, sich in diesem Umfeld durch kontinuierliche Innovation und enge Kundenbindung zu behaupten, wird als entscheidend für die langfristige Wachstumsstory angesehen.

Wer die ServiceNow-Aktie beobachtet, dürfte daher in den kommenden Wochen vor allem Unternehmensmeldungen, Branchenstudien zum Investitionsverhalten großer IT-Kunden sowie Signale von Analystenhäusern im Blick behalten. Änderungen von Ratingeinstufungen oder Kurszielen können in einem Umfeld hoher Bewertung und ausgeprägter Marktaufmerksamkeit als zusätzliche Katalysatoren für Kursbewegungen wirken.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten: Der jüngste Rückgang der ServiceNow-Aktie hat die Bewertung zwar etwas abgekühlt, gleichzeitig aber nicht den grundsätzlichen Optimismus vieler Analysten und institutioneller Investoren in Frage gestellt. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist, ob das Unternehmen mit seinen Zahlen und Aussagen die hohen Erwartungen des Marktes weiterhin erfüllen oder übertreffen kann.

ServiceNow im Kurzcheck

  • Name: ServiceNow Inc.
  • Branche: Software, Cloud, digitale Workflows
  • Hauptsitz: Santa Clara, Kalifornien, USA
  • Kernmaerkte: Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, globale Unternehmenskunden
  • Umsatztreiber: Abonnements fuer cloudbasierte Plattform- und Workflow-Loesungen, IT-Service-Management, Enterprise-Workflows
  • Heimatboerse / Notierung: NYSE, Ticker NOW; Handel an deutschen Boersenplaetzen ueber verschiedene Listings und Produkte (u.a. Xetra/Frankfurt, Derivate)
  • Handelswaehrung: US-Dollar (Heimatnotierung)

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