Silber Preis: Solarindustrie senkt Nachfrage um 19 Prozent
10.05.2026 - 09:53:16 | boerse-global.deAuf dem Silbermarkt prallen zwei extreme Kräfte aufeinander. Die globale Nachfrage nach dem Edelmetall übersteigt das Angebot im sechsten Jahr in Folge. Indes sucht die wichtige Solarindustrie händeringend nach günstigeren Alternativen.
Sechstes Defizitjahr in Folge
Der aktuelle Marktbericht des Silver Institute zeichnet ein klares Bild. Für das laufende Jahr erwarten die Experten ein globales Defizit von rund 215 Millionen Unzen. Der kumulierte Fehlbetrag der vergangenen sechs Jahre kratzt damit an der Milliardenmarke.
Das Problem liegt tief in der Angebotsseite verwurzelt. Minenbetreiber können die Produktion kaum kurzfristig hochfahren. Etwa 70 Prozent des Silbers fallen lediglich als Nebenprodukt an. Kupfer- oder Zinkminen bestimmen also das eigentliche Fördertempo. Neue reine Silberprojekte brauchen oft bis zu zehn Jahre Vorlaufzeit. Physische Lagerbestände an den Börsen schmelzen daher stetig ab.
Solarindustrie zieht die Notbremse
Diese chronische Knappheit treibt die Kosten. Die Folge: Wichtige Abnehmer wehren sich. In der Photovoltaik-Branche macht Silber mittlerweile einen enormen Kostenblock bei der Modulfertigung aus. Führende Hersteller arbeiten daher intensiv an neuen Techniken. Sie wollen das Edelmetall bei der Kontaktierung von Solarzellen durch billigeres Kupfer ersetzen.
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Erste Branchenprognosen zeigen bereits Wirkung. Die Silbernachfrage aus dem Solarsektor könnte 2026 um bis zu 19 Prozent einbrechen. Dabei wächst die weltweit installierte Solarleistung parallel rasant weiter. Diese gezielten Sparmaßnahmen dämpfen die industrielle Basisnachfrage spürbar.
Zinsen und Kursziele im Blick
Am Freitag ging Silber bei 80,84 US-Dollar aus dem Handel. Auf Wochensicht steht ein Plus von knapp sechs Prozent auf der Anzeigetafel. Seit Jahresbeginn summiert sich der Gewinn auf fast zwölf Prozent.
Der Kurs notiert damit wieder solide über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Rückenwind fehlt allerdings von der Geldpolitik. Die US-Notenbank hält ihren Leitzins in der Spanne bis 3,75 Prozent. Das hohe Zinsniveau belastet zinslose Anlagen wie Edelmetalle tendenziell.
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Analysten von J.P. Morgan sehen den fairen Durchschnittswert für dieses Jahr bei 81 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau gilt unter Händlern als Signal für weitere charttechnische Zugewinne. Beschleunigt die Industrie ihren Verzicht auf Silber, schwindet dieser fundamentale Preistreiber jedoch zusehends.
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