Simple Minds 2026: Comeback-Feeling für Deutschland
11.02.2026 - 12:55:40Du spürst es wahrscheinlich auch: Immer wenn irgendwo "Don't You (Forget About Me)" aus einer Box klingt, will man automatisch die Faust in die Luft reißen. 2026 ist genau dieses Gefühl wieder überall im Feed – Simple Minds sind erneut auf Tour, und die Diskussionen in Fan-Foren, auf TikTok und Insta drehen richtig auf. Wer sie in den letzten Jahren live gesehen hat, weiß: Die Band ist weit entfernt von Nostalgie-Rentnern, das ist ein ziemlich wacher, moderner Rock-Act im XXL-Format.
Aktuelle Simple-Minds-Tourdaten & Tickets checken
Auch wenn 2026 (Stand heute) noch nicht mit einer komplett neuen Ära announced wurde, brodelt es gewaltig: neue Europa-Termine, Jubiläums-Setlists, Spekulationen über ein weiteres Studioalbum und die Frage, wie oft sie noch für große Hallen und Open Airs nach Deutschland kommen. Genau hier sortieren wir für dich alle Infos, Gerüchte, Fan-Reaktionen und Hard Facts.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
In den letzten Monaten hat sich der Newsflow rund um Simple Minds spürbar verdichtet. Auf der offiziellen Website und in Interviews deutet die Band an, dass sie den Live-Fokus beibehält und weiterhin regelmäßig durch Europa tourt. Die großen Runden der letzten Jahre – etwa die Jubiläumstouren rund um "40 Years of Hits" – haben gezeigt, dass die Nachfrage auch in Deutschland stabil hoch ist. Viele Shows waren entweder ausverkauft oder standen kurz davor, vor allem in Städten wie Berlin, Hamburg, Köln und München.
Wichtig für dich als deutscher Fan: Simple Minds planen ihre Routen traditionell stark europaorientiert. Das bedeutet: Selbst wenn gerade keine dedizierte "Germany Tour" ausgerufen ist, tauchen immer wieder Einzelgigs oder Festival-Slots in Deutschland auf – oft eingerahmt von Terminen in den Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Skandinavien. Wer aufmerksam auf der Tourseite der Band und bei den großen Ticketanbietern hängt, schnappt diese Termine meist deutlich früher auf als der Mainstream.
In einigen aktuellen Interviews – vor allem mit britischen Musikmedien – hat Frontmann Jim Kerr betont, dass die Band sich in einem späten, aber kreativen Hoch fühle. Sie haben mit den letzten Alben bewiesen, dass sie keine reine Best-Of-Maschine sein wollen, sondern noch Ideen und Bock auf neue Songs haben. Gleichzeitig wissen sie natürlich, dass viele Fans genau wegen der großen 80er- und frühen 90er-Hits zu den Shows kommen. Dieses Spannungsfeld prägt auch die Setlists, auf die wir gleich noch genauer eingehen.
Ziemlich deutlich ist auch: Deutschland bleibt einer der wichtigsten Live-Märkte. Gerade die Generation, die mit "Alive and Kicking", "Sanctify Yourself" oder "Belfast Child" aufgewachsen ist, zieht ihre Kids mittlerweile mit zu den Shows. In deutschen Foren liest man ständig Geschichten von Leuten, die ihre Eltern 1989 in irgendeiner Halle stehen gesehen haben – und 2024/2025 plötzlich selbst mit Anfang 20 dastehen. Genau diese generationenübergreifende Fanbase ist ein Grund, warum Simple Minds von vielen Festivalbookern weiterhin ganz oben im Line-up gehandelt werden.
Finanziell spielt natürlich auch eine Rolle, dass große Katalog-Acts mit stabiler Fanbasis sicher planbar sind. Während völlig neue Acts manchmal riskant sind, liefern Simple Minds für Promoter fast garantierte Ticketzahlen im soliden Bereich. Das sichert ihnen auch für 2026 gute Slots – sei es bei Stadtfesten, Classic-Rock-Events oder eigenständigen Hallentour-Stopps. Selbst wenn nicht jeder Termin schon jetzt offiziell ist, kannst du davon ausgehen, dass rund um das Jahr einige Europa-Blöcke auftauchen, die sich bequem aus Deutschland anfahren lassen.
Die große Frage, die seit Monaten durch die internationale Fanbubble geistert: Kommt ein komplett neues Studioalbum dazu? Offiziell ist dazu bisher nichts Konkretes bestätigt, aber Hinweise häufen sich. In Social-Media-Posts tauchen immer wieder Studio-Fotos auf, und in Q&A-Sessions deutet Kerr an, dass es neue Songskizzen gebe. Für deutsche Fans könnte das bedeuten, dass kommende Tourrunden nicht nur Retro-Shows, sondern wieder echte Album-Touren werden – inklusive frischer Tracks im Set.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer in den letzten Jahren ein Simple-Minds-Konzert mitgenommen hat, weiß: Die Band fährt ihr Live-Programm inzwischen wie eine ziemlich durchtrainierte Maschine – im positiven Sinn. Über die gängigen Setlist-Plattformen konntest du bei den jüngsten Tourneen gut nachverfolgen, wie sich die Songreihenfolgen entwickeln. Typisch waren zuletzt Shows mit rund 20–24 Songs, häufig in zwei Akten plus Zugabenblock.
Fast unverrückbar im Set: "Don't You (Forget About Me)". Oft taucht der Song gegen Ende des Hauptteils oder im Zugabenblock auf und funktioniert jedes Mal als kollektiver Chor-Moment. Egal ob 2000er-Generation oder Elternfraktion – alle brüllen den "Hey, hey, hey, hey"-Teil mit. In deutschen Hallen wird genau hier regelmäßig das Licht der Smartphones angemacht, auch wenn Sicherheitsleute an den Eingängen vorher "keine Videoaufnahmen" anmahnen.
Ebenso gesetzt sind Klassiker wie "Alive and Kicking", "Promised You a Miracle", "Waterfront" oder "Sanctify Yourself". In den letzten Tourjahren haben Simple Minds zudem öfter tiefere Fan-Favoriten reingestreut, etwa "New Gold Dream (81-82-83-84)", "Someone Somewhere in Summertime" oder "See the Lights". Gerade diese Songs sorgen in deutschen Städten oft für die lautesten Reaktionen – man merkt, dass viele Hardcore-Fans die Platten wirklich rauf und runter gehört haben und nicht nur wegen eines Filmsoundtracks dabei sind.
Spannend wird es immer, wenn neue Songs ins Programm rutschen. Als die letzten Studioalben erschienen sind, wurden frische Tracks in der Mitte der Show platziert, wo die Band gern etwas experimentiert. Da dies bei vielen Classic-Acts schnell zu "Toilettenpause"-Momenten verkommt, ist bemerkenswert, dass Simple Minds ihr neues Material bewusst druckvoll arrangieren. Live klingen die neuen Stücke meistens härter und direkter als auf Platte, mit deutlich betontem Schlagzeug und Gitarren, die eher in Richtung Arena-Rock gehen. Damit holen sie auch Jüngere ab, die über Spotify-Playlists eher bei Alternative und Post-Punk gelandet sind.
Die Bühne selbst ist in den letzten Jahren moderner geworden: LED-Wände, klare Lichtshows, oft visuelle Referenzen zu alten Artworks und urbanen Szenen. Von pompigem 80er-Kitsch ist wenig übrig; stattdessen dominiert ein ziemlich zeitgemäßes, fast minimalistisch wirkendes Bühnenbild, in dem die Band als Einheit im Fokus steht. Jim Kerr bewegt sich dabei nach wie vor extrem präsent über die Bühne: viel Interaktion mit den ersten Reihen, deutliche Ansagen, gelegentlich ein paar deutsche Worte für das Publikum. Gerade in Deutschland versucht er immer wieder, lokale Bezüge einzubauen – etwa kurze Anekdoten zu alten Shows in derselben Stadt oder Erinnerungen an bestimmte Festivalauftritte.
Setlist-technisch kannst du für 2026 – sofern du die Band in erreichbarer Distanz siehst – eine Mischung aus Greatest-Hits-Feuerwerk und ein paar tieferen Schnitten erwarten. Erfahrungswerte der letzten Tourneen zeigen, dass sie je nach Region leicht variieren: In Großbritannien kommt teils ein etwas nerdigeres Programm, auf großen Festivalbühnen dagegen ein kompakterer Hit-Run. Deutschland liegt meistens dazwischen: genug "erkennbare" Songs, aber auch Überraschungsmomente für die Fanbase, die seit Jahren alles mitloggt.
Auch in Sachen Spielzeit sind Simple Minds großzügig. 90 Minuten sind Minimum, oft geht es Richtung 120 Minuten, inklusive Zugaben. Wer sich also fragt, ob sich die Anreise für einen Einzeltag wirklich lohnt: Es fühlt sich in der Regel wie ein kompletter Abend an, nicht wie ein kurzer Showcase. Wenn Support-Acts am Start sind, setzen sie gern auf Acts aus dem erweiterten New-Wave- oder Gitarrenpop-Umfeld – also Künstler, die das Publikum nicht verschrecken, aber auch neue Impulse bringen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Rund um Simple Minds existiert eine ziemlich aktive Online-Community – von klassischen Fan-Foren über Reddit-Threads bis hin zu TikTok-Accounts, die sich auf 80er-Legenden spezialisiert haben. Dort ranken sich einige stabile Theorien darum, wohin die Band 2026 steuert.
Ein Dauerthema auf Reddit: Ist jetzt die letzte große Dekade, in der man Simple Minds noch in voller Energie erlebt? Viele User verweisen auf das Alter der Bandmitglieder und vergleichen mit anderen Acts, die ihre Touren bereits deutlich reduziert haben. Der Konsens: Wer Simple Minds noch mal in Arena- oder großen Open-Air-Dimensionen erleben will, sollte die nächsten Jahre nutzen. Daraus entsteht gerade eine "Jetzt oder nie"-Stimmung, die man auch an Ticketverkäufen ablesen kann – besonders in Ländern, in denen sie nicht jedes Jahr spielen.
Auf TikTok dreht sich vieles um Sound-Snippets. Der "Don't You (Forget About Me)"-Chor wird in unzähligen Clips verwendet, oft in völlig anderem Kontext – Uni-Abschlüsse, Nightdrive-Videos, Throwback-Edits. Unter diesen Clips kannst du regelmäßig Kommentare lesen wie "Meine Eltern haben mir die Band gezeigt, aber jetzt bin ich selber Fan". Einige Creators spekulieren sogar darüber, ob ein großer Streaming- oder Serienmoment bevorsteht – also ein neuer Film oder eine Serie, die den Song wieder in die Charts katapultiert. Solche Sync-Momente sind in den letzten Jahren für andere 80er-Bands massiv relevant gewesen, also ist der Gedanke nicht völlig aus der Luft gegriffen.
Ein weiterer Fan-Talk dreht sich um mögliche Special-Setlists: Gerade weil sich gewisse Jubiläen einzelner Alben nähern, hoffen viele auf komplette Album-Abende. "New Gold Dream" oder "Once Upon a Time" stehen da ganz oben auf der Wunschliste. Bisher hat die Band das eher in Form von Schwerpunkt-Blöcken gelöst – also mehrere Songs eines Albums am Stück – statt eines full album plays. Einige Hardcore-Fans glauben aber, dass Simple Minds irgendwann genau das machen könnten, vielleicht in kleineren Hallen oder als Special-Abende in ausgewählten Städten.
Kontroverser wird es beim Thema Ticketpreise. Auf Social Media liest man oft die Diskussion, ob Classic-Acts generell zu teuer geworden sind. Gerade in Deutschland, wo viele Konzertgänger mit Festival-Preisen vergleichen, gibt es immer wieder Kritik, wenn Tickets für Einzelshows deutlich dreistellig werden. Im Falle von Simple Minds liegt der Durchschnitt im internationalen Vergleich meist im mittleren Segment klassischer Rock-Großacts. Dennoch diskutiert die Szene: Ist das Verhältnis aus Nostalgie, Spieldauer und aktuellem Output fair? Viele Fans argumentieren, dass eine Show mit zwei Stunden Spielzeit, professioneller Produktion und langer Karrierearbeit ihren Preis hat – andere hätten lieber kleinere Venues und geringere Kosten.
Parallel schwirrt die Theorie herum, dass die Band verstärkt auf kuratierte Open-Airs und Festivals setzt, weil dort Mischpublikum abgeholt wird. Das würde erklären, warum in manchen Jahren weniger reine Hallentouren angekündigt werden, dafür aber auffällig viele Festival-Slots in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Skandinavien. Das passt auch dazu, dass Simple Minds live immer wieder neue, jüngere Gesichter anziehen, die eher über Festival-Line-ups als über Radio dazukommen.
Spannend ist auch, wie sehr Fans auf potenzielle Kollaborationen hoffen. In Threads tauchen immer wieder Namen aus der Indie- und Synth-Szene auf – von jüngeren britischen Bands bis hin zu elektronischen Produzenten, die sich vorstellen könnten, alte Simple-Minds-Tracks zu remixen. Bestätigt ist davon aktuell nichts, aber die Fantasie geht in Richtung "New Wave trifft Hyperpop" oder moderne Darkwave-Nuancen, die den alten Songs eine neue Schärfe geben könnten. Sollte die Band wirklich ein neues Album planen, wäre ein Feature mit einer jüngeren Künstlerin oder einem Producer aus der Gegenwart die Art Move, der auch medial richtig Wellen schlagen könnte.
Alle Daten auf einen Blick
Auch wenn sich einzelne Termine regelmäßig verschieben oder ergänzt werden: So oder so ähnlich sieht eine typische Simple-Minds-Tourphase für Fans in und um Deutschland aus. Achtung: Beispielhafte Struktur, konkrete Daten immer direkt auf der offiziellen Seite checken.
| Datum | Stadt | Land | Venue / Event | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Mai 2026 (voraussichtlich) | Berlin | Deutschland | Große Arena / Multifunktionshalle | Eigene Show, volle Setlist, erfahrungsgemäß hohe Nachfrage |
| Mai/Juni 2026 | Hamburg / Köln / München | Deutschland | Halle oder Open Air | Rotierende Hallentour-Stopps; genaue Städte variieren von Tour zu Tour |
| Juni 2026 | Wien | Österreich | Open-Air-Gelände | Beliebter Ausweichtermin für Süddeutschland, oft Festival-ähnlicher Charakter |
| Juni/Juli 2026 | Amsterdam / Rotterdam | Niederlande | Arena / große Halle | Gut per Zug/Flug erreichbar, häufige Kombi mit Deutschland-Daten |
| Juli 2026 | Kopenhagen / Oslo | Dänemark / Norwegen | Festival | Perfekt für Fans, die Städtetrip und Konzert verbinden wollen |
| Spätsommer 2026 | Diverse Städte | Deutschland / Schweiz | Stadtfeste & Classic-Rock-Festivals | Oft kurzfristiger announced, Tickets teilweise günstiger |
| Herbst 2026 | London / Glasgow | UK | Tour-Finale | Emotionale Heimspiele; für Hardcore-Fans eine Reise wert |
Für reale, verbindliche Termine gilt:
- Immer die offizielle Tourseite der Band nutzen.
- Newsletter und Socials der großen deutschen Ticketanbieter im Blick behalten.
- Pre-Sales checken – Hardcore-Fans sichern sich hier oft die besten Stehplätze.
Häufige Fragen zu Simple Minds
Um dir die Planung zu erleichtern und ein bisschen Kontext zu geben, beantworten wir die wichtigsten Fragen, die gerade durch deutsche Suchanfragen und Social-Media-Kommentare geistern.
1. Kommen Simple Minds 2026 sicher nach Deutschland?
Eine hundertprozentige Garantie gibt es erst, wenn Termine offiziell veröffentlicht sind. Aber: Wenn man die letzten Tourzyklen anschaut, ist Deutschland fast immer mit mehreren Shows oder zumindest einem dicken Festival vertreten. Der Markt ist groß, die Fanbasis stabil, und die logistische Lage mitten in Europa macht es für Tourplaner extrem attraktiv, hier Stopps einzubauen. Realistisch ist also: Die Wahrscheinlichkeit, dass auch 2026 wieder Deutschland-Termine auftauchen, ist hoch. Du solltest aber flexibel bleiben, was die Stadt angeht – manchmal kommt statt deiner Wunschstadt eine Location in erreichbarer Entfernung ins Spiel.
2. Wie teuer sind Tickets für Simple Minds in Deutschland ungefähr?
Die Preise schwanken je nach Stadt, Venue, Veranstalter und ob es sich um eine Einzeltour oder ein Festival handelt. In den vergangenen Jahren lagen normale Stehplatz-Tickets für Hallenshows meist irgendwo zwischen mittlerem zweistelligen und niedrigem dreistelligen Bereich, Sitzplätze oder VIP-Pakete entsprechend höher. Festival-Tickets können auf den ersten Blick teurer wirken, beinhalten dafür aber mehrere Acts. Wenn du knapp bei Kasse bist, lohnt sich der Blick auf Stadtfeste, Open-Airs mit freiem Eintrittsbereich oder frühe Early-Bird-Aktionen.
3. Lohnt sich Simple Minds live noch, wenn ich sie nur aus den 80ern kenne?
Kurz: ja, und zwar mehr, als viele erwarten. Die Band hat es geschafft, ihre Live-Show an die heutige Zeit anzupassen, ohne das zu verlieren, was sie ursprünglich groß gemacht hat. Die Klassiker sind nicht einfach historisch abgespult, sondern klingen druckvoll und frisch. Gleichzeitig bringt das aktuelle Line-up eine Energie mit, die näher an modernen Rock-Acts ist als an einem gemütlichen Oldie-Abend. Gerade wenn du bisher nur die Studio-Versionen kennst, wirst du überrascht sein, wie massiv einige Tracks live wirken.
4. Spielen Simple Minds auch neue Songs oder nur alte Hits?
Die Setlists der letzten Jahre zeigen eine klare Mischung. Die großen Hits sind gesetzt, sonst gäbe es wahrscheinlich Revolte in den Kommentarspalten. Daneben gönnt sich die Band aber immer wieder Platz für neues Material oder tiefe Fan-Favoriten. Typisch ist: Der Anfang und das Ende der Show gehören eher den bekannten Nummern, in der Mitte wird experimenteller. Wenn in nächster Zeit ein neues Studioalbum bestätigt wird, kannst du davon ausgehen, dass es mindestens zwei, drei frische Nummern in die Setlist schaffen – oft schon, bevor die Platte offiziell draußen ist.
5. Wie ist das Publikum bei Simple Minds in Deutschland?
Das Bild hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verändert. Früher war der Altersdurchschnitt sichtbar höher, heute steht neben der Ü40-/Ü50-Generation längst eine spürbare Welle jüngerer Leute. Viele kommen über ihre Eltern, andere über Playlists, Filme oder TikTok-Trends. Dadurch entsteht eine spannende Mischung: Du hast gleichzeitig Leute, die schon 1986 Shows mitgenommen haben, und Gruppen, die gerade ihr erstes großes Rockkonzert erleben. In Deutschland geht das Publikum erfahrungsgemäß spätestens ab der zweiten Songhälfte voll mit – die ersten Reihen sind ohnehin vom ersten Takt an drin.
6. Welche Songs sollte ich unbedingt kennen, bevor ich zum Konzert gehe?
Wenn du wirklich vorbereitet sein willst, leg dir eine persönliche Mini-Playlist an. Pflichtprogramm sind:
- "Don't You (Forget About Me)"
- "Alive and Kicking"
- "Waterfront"
- "Promised You a Miracle"
- "Sanctify Yourself"
- "Belfast Child"
- "New Gold Dream (81-82-83-84)"
- "Someone Somewhere in Summertime"
Dazu kannst du die neueren Alben querhören, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Band heute klingt. Auf Konzerten macht es enorm Spaß, bei den Refrains der neueren Songs schon mitsingen zu können, während um dich herum viele gerade erst checken, wie gut die Stücke live funktionieren.
7. Wie plane ich den perfekten Simple-Minds-Konzerttag?
Planung klingt trocken, aber sie entscheidet oft, wie stressfrei der Abend wird. In Deutschland beginnen Doors meist gegen 18–19 Uhr, die Band selbst steht oft zwischen 20 und 21 Uhr auf der Bühne. Wenn du weit anreisen musst, plane Puffer für Bahnverspätungen ein – in diversen Fanforen gibt es Horrorstorys von Leuten, die die ersten Songs verpasst haben. Vor Ort lohnt sich ein Blick auf Merch-Preise und Schlange: Wenn du etwas kaufen willst, mach das entweder direkt nach Einlass oder nach der Show, nicht exakt in der letzten Umbaupause, wenn alle denselben Gedanken haben.
Für Stehplatz-Bereiche gilt: Wer vorn stehen will, sollte früh da sein, aber auch die eigene Kondition realistisch einschätzen. Zwei Stunden Set plus Wartezeit sind kein Sprint. Viele Fans schwören auf eine Mischung aus leichtem Essen vorher, genug Wasser und vielleicht einem Drink vor der Zugabe. Danach kannst du den Abend entspannt mit Freunden ausklingen lassen – in großen Städten bilden sich rund um die Venues gern noch Grüppchen, die spontan in Bars weiterziehen und den Abend ausklingen lassen.
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