Smartphones, Nachts

Smartphones: Nachts laufen die Datenströme heiß

25.01.2026 - 21:14:12

Unkontrollierte Hintergrundaktivitäten von Apps gefährden Privatsphäre und Sicherheit. Experten raten zu gezielten Einstellungen für Android und iOS, um Datenabfluss und Malware zu verhindern.

Während Nutzer schlafen, tauschen Apps im Hintergrund oft unkontrolliert Daten aus. Sicherheitsexperten warnen: Dieser nächtliche Datenverkehr öffnet Einfallstore für Malware und Spionage.

Was Ihr Handy nachts wirklich treibt

Auch im Standby-Modus ist ein Smartphone selten untätig. Viele Apps senden und empfangen permanent Daten. Während das für E-Mail oder Messenger notwendig ist, sammeln andere Anwendungen – von Streaming bis Shopping – oft ohne klaren Nutzen Informationen. Diese Ströme können Telemetrie, Nutzungsstatistiken oder Standortdaten umfassen.

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Sicherheitsexperten sehen darin ein doppeltes Risiko: Die ständige Kommunikation untergräbt die Privatsphäre und bietet Schadsoftware eine perfekte Tarnung. Kriminelle können so unbemerkt Bankdaten oder Passwörter abgreifen.

Die konkreten Gefahren im Dunkeln

Die Bedrohungen durch unkontrollierten Hintergrundverkehr sind vielfältig:
* Getarnte Malware: Trojaner tarnen sich als harmlose Apps. Einmal installiert, spähen sie Daten aus und versenden sie – oft gezielt nachts, um unentdeckt zu bleiben.
* Unsichere Netzwerke: Verbindet sich das Smartphone automatisch mit einem kompromittierten WLAN, können Angreifer den gesamten Verkehr abfangen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt regelmäßig vor solchen “Man-in-the-Middle-Angriffen”.

So drosseln Sie die Hintergrundaktivität

Moderne Betriebssysteme bieten einfache Kontrollmöglichkeiten. So nehmen Sie den Datenfluss in die Hand:

Für Android-Nutzer:
* App einzeln steuern: Gehen Sie zu Einstellungen > Apps & Benachrichtigungen, wählen Sie eine App und dann Mobile Daten & WLAN. Hier lässt sich “Hintergrunddaten” deaktivieren.
* Pauschale Lösung: Der Datensparmodus (Einstellungen > Netzwerk & Internet) unterbindet systemweit die Hintergrundaktivität der meisten Apps.

Für iOS-Nutzer (iPhone):
* Steuern Sie die Berechtigung unter Einstellungen > Allgemein > Hintergrundaktualisierung. Experten raten, diese nur notwendigen Apps wie Messengern zu erteilen.

Ein weiterer Tipp: Stellen Sie automatische App-Updates so ein, dass sie nur im WLAN erfolgen. Das verhindert unerwarteten Datenverbrauch und potenziell manipulierte Updates über mobile Netze.

Mehr als nur Datensparen: Ein Sicherheits-Baustein

Die Kontrolle des Datenverkehrs ist Teil einer umfassenden mobilen Cyber-Hygiene. Das Smartphone ist zum zentralen Speicher persönlicher Daten geworden – und damit zur größeren Angriffsfläche.

Das BSI empfiehlt neben datensparenden Einstellungen:
* Die Nutzung sicherer Passwörter
* Regelmäßige Software-Updates
* Eine kritische Prüfung von App-Berechtigungen

Es geht darum, aktiv das Prinzip der Datensparsamkeit umzusetzen. Erlauben Sie nur den Datenverkehr, der für die gewünschte Funktionalität wirklich nötig ist.

Die Verantwortung bleibt beim Nutzer

Zukünftig könnten Betriebssysteme intelligenter den Hintergrundverkehr managen. Doch die Verantwortung, die vorhandenen Werkzeuge zu nutzen, bleibt bei den Anwendern. Mit der wachsenden Vernetzung im Internet der Dinge (IoT) wird die Komplexität weiter steigen.

Der wirksamste Schutz ist ein geschärftes Bewusstsein. Fragen Sie sich regelmäßig: Welcher App vertraue ich den Zugriff auf meine Daten – wirklich rund um die Uhr?

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