Smith & Nephew, GB0009223206

Smith & Nephew plc-Aktie (GB0009223206): Quartalszahlen, bestätigte Jahresziele und anstehende Dividende im Fokus

18.05.2026 - 13:24:45 | ad-hoc-news.de

Smith & Nephew plc hat jüngst Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt, die Jahresprognose bestätigt und steht zudem vor einer Dividendenzahlung. Was bedeutet das für den Medizintechnikwert und wie ist die Ausgangslage für deutsche Anleger?

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Smith & Nephew plc zählt zu den etablierten Medizintechnikherstellern mit Schwerpunkten in Orthopädie, Sportmedizin und Wundversorgung. Die Aktie steht derzeit im Fokus, weil das Unternehmen Anfang Mai 2026 Ergebnisse für das erste Quartal 2026 veröffentlicht und zugleich seine Jahresziele bestätigt hat, wie aus einem Überblicksbeitrag hervorgeht, der diese Entwicklungen zusammenfasst, laut ad-hoc-news.de Stand 10.05.2026. Hinzu kommt eine angekündigte Dividendenzahlung Ende Mai 2026, die den Wert für einkommensorientierte Anleger zusätzlich interessant macht, wie ein aktueller Dividendenkalender zeigt, laut DivvyDiary Stand 15.05.2026.

Stand: 18.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Smith & Nephew
  • Sektor/Branche: Medizintechnik, Orthopädie, Wundversorgung
  • Sitz/Land: London, Vereinigtes Königreich
  • Kernmärkte: Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik
  • Wichtige Umsatztreiber: Endoprothetik, Trauma-Implantate, Sportmedizinprodukte, moderne Wundversorgung
  • Heimatbörse/Handelsplatz: London Stock Exchange (Ticker SN)
  • Handelswährung: Britisches Pfund (GBP)

Smith & Nephew plc: Kerngeschäftsmodell

Smith & Nephew plc ist ein international aufgestellter Medizintechnikanbieter, dessen Geschäft traditionell auf drei großen Säulen ruht: Orthopädie mit Knie- und Hüftimplantaten, Sportmedizin mit Produkten für minimalinvasive Eingriffe sowie fortschrittliche Wundversorgung. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Implantate, Instrumente und Verbrauchsmaterialien, die überwiegend im stationären Bereich und in spezialisierten Kliniken eingesetzt werden. In vielen Märkten arbeitet der Konzern eng mit Krankenhäusern, Chirurgen und Einkaufsgemeinschaften zusammen, um seine Lösungen in komplexe Versorgungsketten zu integrieren.

Gerade im Bereich Orthopädie ist Smith & Nephew plc in einem stark kompetitiven Umfeld unterwegs, in dem Innovationszyklen und Produktlebenszyklen eine große Rolle spielen. Knie- und Hüftprothesen werden kontinuierlich weiterentwickelt, um Haltbarkeit, Biokompatibilität und Operationsergebnisse zu verbessern. Die Sportmedizin-Sparte liefert arthroskopische Instrumente, Nahtanker und andere Hilfsmittel, die minimalinvasive Eingriffe an Gelenken ermöglichen. In der fortschrittlichen Wundversorgung konzentriert sich der Konzern auf Produkte zur Behandlung chronischer Wunden, Verbrennungen und postoperativer Komplikationen, die häufig mit dem demografischen Wandel zunehmen.

Das Geschäftsmodell basiert auf einem hohen Anteil wiederkehrender Umsätze, da Verbrauchsmaterialien, Instrumente und Ersatzteile regelmäßig nachgefragt werden. Gleichzeitig ist der Konzern von Investitionsentscheidungen im Gesundheitswesen abhängig, weil großer Anteil der Erlöse aus komplexen Implantatsystemen stammt, die typischerweise in Ausschreibungen vergeben werden. Für Smith & Nephew plc ist es daher entscheidend, ein breites Portfolio und eine starke Service- und Schulungsstruktur anzubieten, um sich bei Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen zu positionieren. Die Kombination aus Hardware, Einwegmaterialien und begleitenden Dienstleistungen bildet die Basis für stabile Cashflows.

Ein weiterer Bestandteil des Geschäftsmodells ist die enge Anbindung an Forschung und klinische Studien. Smith & Nephew plc investiert regelmäßig in Produktentwicklung und arbeitet mit orthopädischen Fachgesellschaften zusammen, um Langzeitergebnisse von Implantaten und Therapien zu dokumentieren. Dies ist wichtig, weil Kostenträger und Kliniken vermehrt auf Evidenz basierte Entscheidungen achten. Die Fähigkeit, klinische Vorteile wie schnellere Rehabilitation oder geringere Komplikationsraten nachzuweisen, kann bei Ausschreibungen den Ausschlag geben. Langfristig hängt der Erfolg des Konzerns stark davon ab, im Innovationswettlauf der Medizintechnik Schritt zu halten.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Smith & Nephew plc

Zu den zentralen Umsatztreibern von Smith & Nephew plc zählen die Orthopädieprodukte, insbesondere Knie- und Hüftsysteme. Dieser Bereich profitiert strukturell vom demografischen Wandel und einer zunehmenden Anzahl orthopädischer Eingriffe in vielen Industrieländern. Daneben wächst die Nachfrage nach Sportmedizinlösungen, weil sportbedingte Verletzungen und minimalinvasive Eingriffe sowohl bei Freizeit- als auch Profisportlern zunehmen. In diesem Segment positioniert sich der Konzern mit Produkten rund um arthroskopische Operationen, Bandrekonstruktionen und Meniskusbehandlungen, die auf hohe Präzision und schnelle Genesung ausgelegt sind.

Ein weiterer wichtiger Beitrag zum Konzernumsatz kommt aus der fortschrittlichen Wundversorgung. Smith & Nephew plc bietet Produkte wie Schaumverbände, Unterdrucktherapiesysteme und Spezialauflagen, die bei chronischen Wunden eingesetzt werden. Solche Wunden entstehen oft bei älteren oder multimorbiden Patienten, etwa im Zusammenhang mit Diabetes oder peripheren Gefäßerkrankungen. Mit dem Anstieg solcher Krankheitsbilder steigt auch der Bedarf an evidenzbasierten Wundversorgungslösungen. Der Konzern profitiert hier von langjährigen Beziehungen zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in denen standardisierte Behandlungspfade etabliert werden.

Regional betrachtet erwirtschaftet Smith & Nephew plc einen bedeutenden Teil seiner Erlöse in Europa und Nordamerika, während sich die Märkte in Asien-Pazifik dynamisch entwickeln. Für Anleger aus Deutschland ist relevant, dass das Unternehmen auch hierzulande im Klinikmarkt aktiv ist und seine Produkte über verschiedene Vertriebsstrukturen anbietet. Zwar wird die Aktie primär an der London Stock Exchange gehandelt, sie ist aber über internationale Handelsplätze gut zugänglich. Zudem existiert eine zusätzliche Notierung in Form von American Depositary Receipts an der New York Stock Exchange, wie ein aktueller Überblick zur ADR-Aktie erläutert, laut ad-hoc-news.de Stand 10.05.2026.

Eine wichtige Rolle für die Umsatzseite spielt auch die Fähigkeit, regulative Anforderungen und Erstattungsregeln in den verschiedenen Gesundheitssystemen zu erfüllen. Änderungen bei Zulassungsverfahren oder Kostenerstattungen können sich direkt auf die Nachfrage nach bestimmten Produkten auswirken. Smith & Nephew plc muss deshalb kontinuierlich in Qualitätsmanagement, klinische Dokumentation und regulatorische Compliance investieren. Langfristig können erfolgreiche Produkteinführungen und Portfolioerweiterungen in wachstumsstarken Regionen wie Asien-Pazifik zusätzliche Impulse liefern, während die etablierte Basis in Europa und Nordamerika für Stabilität sorgt.

Aktuelle Geschäftsentwicklung: Quartalsergebnisse und Ausblick 2026

Im Fokus steht derzeit die jüngste Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2026, über die in einer aktuellen Zusammenfassung berichtet wurde. Smith & Nephew plc hat demnach Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresziele für 2026 bestätigt, wie ein Überblicksartikel zur ADR-Aktie erläutert, laut ad-hoc-news.de Stand 10.05.2026. Auch wenn darin keine vollständige Ergebnisrechnung abgebildet wird, lässt sich erkennen, dass das Management von einer anhaltend stabilen Nachfrage in den Kernsegmenten ausgeht und diese Einschätzung durch die bestätigte Jahresprognose unterstreicht.

Für Anleger ist insbesondere wichtig, dass Smith & Nephew plc bei der Vorlage der Quartalsergebnisse nicht an seiner Jahresguidance gerüttelt hat. Die Unternehmensführung betonte laut dem genannten Bericht, dass die Prognose für das Gesamtjahr 2026 unverändert bleibt und die Entwicklung im ersten Quartal im Rahmen der Erwartungen liege. Dies wird an den Märkten vielfach als Hinweis interpretiert, dass die Nachfrage nach orthopädischen Implantaten, Sportmedizinprodukten und Wundversorgungslösungen robust ist, obwohl sich viele Gesundheitssysteme nach den pandemiebedingten Verzerrungen des Operationsgeschehens erst schrittweise normalisiert haben.

Bereits zuvor hatte Smith & Nephew plc im Zusammenhang mit den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2024 und einer aktualisierten Prognose für 2025 auf eine positive Entwicklung im Kerngeschäft hingewiesen. Ein jüngerer Überblicksbericht zu der in London gelisteten Aktie verweist darauf, dass das Unternehmen solide Resultate vorgelegt und seine Prognose für 2025 angehoben habe, wobei insbesondere Orthopädie und Sportmedizin als Treiber genannt werden, laut ad-hoc-news.de Stand 06.05.2026. Die Kombination aus bestätigter 2026-Guidance und zuvor angehobener Prognose für 2025 wird von vielen Investoren als Zeichen einer gewissen Visibilität beim Wachstum interpretiert.

Insgesamt entsteht damit das Bild eines Konzerns, der in einem anspruchsvollen Marktumfeld agiert, zugleich aber von struktureellen Wachstumstreibern wie demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung und einer wachsenden Zahl orthopädischer Eingriffe profitiert. Für Privatanleger ist wichtig, die Zahlen im Kontext der längerfristigen Transformation des Unternehmens zu betrachten. Smith & Nephew plc arbeitet seit einigen Jahren an Effizienzprogrammen und Portfoliofokussierung, um Margen zu stabilisieren und gleichzeitig Mittel für Forschung und Entwicklung freizusetzen. Wie erfolgreich diese Maßnahmen letztlich sind, wird sich erst über mehrere Berichtsperioden hinweg klar zeigen.

Dividende 2026: Renditeperspektive und Relevanz für Einkommensinvestoren

Neben der operativen Entwicklung spielt die Dividende eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung von Smith & Nephew plc. Laut einem aktuellen Dividendenkalender ist für die Aktie eine Ausschüttung für das Jahr 2026 vorgesehen. Für die ADR von Smith & Nephew plc ist für den 27.05.2026 eine Dividendenzahlung von 0,48 US-Dollar je Anteil bei einer Rendite von rund 2,69 Prozent angegeben, während für die an der London Stock Exchange gehandelte Aktie eine Dividende von 0,18 britischen Pfund je Anteil ausgewiesen ist, was einer Rendite von etwa 2,61 Prozent entspricht, laut DivvyDiary Stand 15.05.2026. Diese Werte beziehen sich auf die angegebenen Stichtage und das entsprechende Kursniveau.

Im selben Dividendenkalender wird darauf hingewiesen, dass die Staats der Dividende für das vorangegangene Geschäftsjahr eine Rendite von 2,92 Prozent auf Basis der ADR und 2,61 Prozent auf Basis der London-Notierung ergibt, wobei sich diese Angaben auf das Fiskaljahr 2024 beziehen, das Ende 2024 abgeschlossen wurde, laut DivvyDiary Stand 15.05.2026. Für einkommensorientierte Anleger sind solche Kennzahlen relevant, weil sie die relative Attraktivität der Aktie im Vergleich zu anderen Medizintechniktiteln oder breiten Indizes illustrieren können. Allerdings hängt die tatsächliche Rendite von den individuellen Einstandskursen und der konkreten steuerlichen Situation ab.

Betrachtet man die Dividendenhistorie, dann stellt Smith & Nephew plc traditionell eine regelmäßige, aber nicht extrem hohe Ausschüttung in den Mittelpunkt. Die Dividendenpolitik zielt eher auf Kontinuität als auf stark steigende Renditen. Das Unternehmen muss einen Kompromiss finden zwischen Dividendenausschüttung und dem Bedarf, Investitionen in Innovation und Kapazitäten zu finanzieren. Gerade in der Medizintechnikbranche sind Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie Produktregistrierungen kostenintensiv, sodass eine allzu aggressive Ausschüttungspolitik die Spielräume einschränken könnte.

Für deutsche Anleger kommt hinzu, dass die Dividende in britischen Pfund gezahlt wird, sofern die Aktie direkt in London gehalten wird. Dies führt zu Wechselkursrisiken, die sowohl positiv als auch negativ wirken können. Bei einem stärkeren Pfund gegenüber dem Euro kann die effektive Dividende in Euro steigen, während ein schwächeres Pfund den Gegenwert reduziert. Wer stattdessen die ADR über US-Börsen erwirbt, ist zusätzlich dem Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro ausgesetzt. Solche Effekte sollten in einer Gesamtbetrachtung neben der nominellen Dividendenrendite berücksichtigt werden.

Kursentwicklung und Bewertungssignale der Smith & Nephew plc-Aktie

Die Kursentwicklung spiegelt die jüngsten Nachrichten zu Quartalszahlen und Guidance nur teilweise wider. Ein aktueller Überblick weist darauf hin, dass die Aktie von Smith & Nephew plc in den vergangenen Wochen einen moderaten Kursanstieg verzeichnet hat, wobei etwa ein Tagesplus von rund 2,75 Prozent auf 1.103 Pence genannt wird, laut einer Kurszusammenfassung, die in einem Suchergebnis zu sehen ist, basierend auf ad-hoc-news.de Stand 08.05.2026. Solche kurzfristigen Bewegungen lassen sich häufig auf die Reaktion des Marktes auf neue Informationen zurückführen, wobei sich fundamentale Änderungen im Geschäftsmodell eher in längeren Trends als in einzelnen Handelstagen niederschlagen.

Zusätzliche Indikatoren liefert ein aktuelles Kurs- und Statistikprofil, das für die an der London Stock Exchange gelistete Aktie Smith & Nephew plc verschiedene Kennzahlen ausweist. Demnach lag der Kurs jüngst im Bereich von rund 1.112 Pence und damit leicht über dem Niveau des Vortages. Im Wochenvergleich ergibt sich ein Plus von etwa 2,97 Prozent, während die Monatsperformance bei einem Zuwachs von etwa 3,74 Prozent und die Jahresperformance bei einem Anstieg von rund 12,73 Prozent liegen, laut einer Datenseite mit Kurs- und Performanceübersicht, etwa TradingView Stand 16.05.2026. Diese Angaben beziehen sich auf die dort angegebene Notiz und können sich im Tagesverlauf ändern.

In derselben Übersicht wird die Volatilität der Aktie mit rund 1,27 Prozent sowie ein Betafaktor von etwa 1,06 angegeben, was auf eine nur leicht über dem Markt liegende Schwankungsintensität hinweist, laut TradingView Stand 16.05.2026. Für Anleger bedeutet dies, dass die Aktie tendenziell etwas dynamischer als der Gesamtmarkt reagieren kann, ohne in den Bereich besonders hoch volatiler Titel zu fallen. Solche Kennzahlen sind vor allem für Anleger relevant, die die Rolle einer Aktie im Gesamtportfolio und deren Beitrag zum Risiko-Rendite-Profil analysieren.

Hinsichtlich der Bewertung liefert die genannte Plattform einen Überblick über Schätzungen zum Gewinn je Aktie und die erwarteten Ergebnisse künftiger Perioden. Für das letzte gemeldete Halbjahr wird ein Gewinn je Aktie von 0,37 Pence ausgewiesen, während die Konsensschätzung ebenfalls bei 0,37 Pence lag, was einer leichten positiven Überraschung von 1,92 Prozent entspricht, laut TradingView Stand 16.05.2026. Für das kommende Halbjahr wird ein Gewinn je Aktie von 0,30 Pence erwartet. Diese Zahlen sind nur Momentaufnahmen, zeigen aber, dass der Markt aktuell von einem gewissen Ergebniswachstum ausgeht.

Zudem werden für Smith & Nephew plc auf der erwähnten Datenseite Analystenschätzungen zur möglichen Kursentwicklung dargestellt. Demnach reicht die Spanne der Kursziele von rund 1.025 Pence bis etwa 1.443 Pence, wobei es sich um Schätzungen verschiedener Analysten handelt, laut TradingView Stand 16.05.2026. Für Privatanleger ist wichtig, solche Spannen nicht als feste Prognosen, sondern als Meinung der jeweiligen Institute zu verstehen, die sich je nach neuen Daten und Einschätzungen ändern können. Dennoch geben sie einen Hinweis darauf, in welchem Bewertungsband die Analysten den fairen Wert der Aktie derzeit verorten.

Relevanz der Smith & Nephew plc-Aktie für deutsche Anleger

Auch wenn Smith & Nephew plc seinen Hauptsitz in London hat, ist der Konzern in Deutschland und im restlichen Europa im Bereich der orthopädischen Versorgung, Sportmedizin und Wundbehandlung aktiv. Für deutsche Anleger ist der Wert insofern interessant, als er einen Zugang zum globalen Medizintechniksektor bietet, der von langfristigen Trends wie alternder Bevölkerung, steigender Lebenserwartung und wachsender Nachfrage nach chirurgischen Eingriffen geprägt ist. Viele Krankenhäuser in Deutschland verwenden Implantate und Wundversorgungsprodukte internationaler Anbieter, zu denen auch Smith & Nephew plc zählt, sodass der Konzern indirekt an den Ausgaben deutscher Gesundheitssysteme partizipiert.

Zudem ist die Aktie über internationale Handelsplätze und Broker auch für Privatanleger in Deutschland vergleichsweise leicht zugänglich. Die London-Notierung bietet dabei eine direkte Beteiligung in der Heimatwährung GBP, während die ADR-Struktur an der New York Stock Exchange einen Zugang in US-Dollar ermöglicht. In beiden Fällen ist zu beachten, dass neben dem üblichen Aktienrisiko Wechselkursrisiken bestehen, da Erträge und Dividenden in fremden Währungen anfallen und beim Umtausch in Euro schwanken können. Dennoch kann eine solche Auslandsposition helfen, ein Portfolio über Länder- und Währungsgrenzen hinweg zu diversifizieren.

Für die deutsche Volkswirtschaft sind Investitionen in den Gesundheitssektor, insbesondere in chirurgische Infrastruktur und Wundversorgung, ein dauerhaftes Thema. Anbieter wie Smith & Nephew plc, die innovative orthopädische Implantate, Sportmedizinprodukte und fortschrittliche Wundversorgungslösungen bereitstellen, sind Teil der Lieferketten, die Krankenhäuser und Kliniken hierzulande nutzen. Entwicklungen bei regulatorischen Vorgaben, Erstattungsbedingungen oder dem Investitionsverhalten deutscher Kliniken können daher mittelbar auch Einfluss auf die Absatzmöglichkeiten des Konzerns haben. Umgekehrt können erfolgreiche Produkteinführungen und technologische Fortschritte dazu beitragen, die Behandlungsqualität in deutschen Einrichtungen zu verbessern.

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Risiken und offene Fragen bei Smith & Nephew plc

Trotz der positiven strukturellen Trends im Medizintechniksektor ist die Aktie von Smith & Nephew plc mit einer Reihe von Risiken behaftet, die Anleger berücksichtigen sollten. Ein zentrales Risiko liegt im intensiven Wettbewerb, insbesondere in der Orthopädie, wo mehrere globale Anbieter um Marktanteile konkurrieren. Preisdruck durch Ausschreibungen, Rabattverhandlungen und Budgetrestriktionen in den Gesundheitssystemen kann auf Margen und Wachstumsaussichten drücken. Auch Verzögerungen bei Produkteinführungen oder Probleme mit der Qualitätssicherung können das Vertrauen von Ärzten und Patienten beeinträchtigen.

Hinzu kommen regulatorische Risiken, da Medizintechnikprodukte strengen Zulassungsverfahren und laufenden Überwachungsmechanismen unterliegen. Änderungen der Anforderungen, zusätzliche Nachweispflichten oder Rückrufaktionen können erhebliche Kosten verursachen. Besonders in Europa beobachten Marktteilnehmer aufmerksam, wie sich Regulierungsprojekte wie die Medical Device Regulation auf Zulassungsprozesse, Dokumentationspflichten und die Verfügbarkeit von Produkten auswirken. Smith & Nephew plc muss ausreichend in Compliance und klinische Evidenz investieren, um Rückschläge zu vermeiden.

Ein weiteres Risiko ist die Wechselkursentwicklung, da ein erheblicher Teil der Umsätze und Gewinne in anderen Währungen als dem britischen Pfund erzielt wird. Schwankungen etwa zwischen GBP, USD und Euro können sowohl die ausgewiesenen Zahlen in der Berichtswährung als auch die Rendite aus Sicht internationaler Anleger beeinflussen. Zudem können makroökonomische Faktoren wie Konjunkturabschwächungen, steigende Zinsen oder Budgetkürzungen im Gesundheitswesen dazu führen, dass Investitionen in neue Implantatsysteme oder Wundversorgungslösungen zeitweise zurückgestellt werden.

Schließlich ist der Erfolg der mittel- bis langfristigen Strategie von Smith & Nephew plc noch nicht vollständig sichtbar. Effizienzprogramme, Portfolioanpassungen und der Ausbau wachstumsstarker Segmente benötigen Zeit, um sich in der Gewinn- und Verlustrechnung niederzuschlagen. Ob es dem Unternehmen gelingt, nachhaltig höhere Margen und ein überdurchschnittliches Wachstum im Vergleich zum Gesamtmarkt der Medizintechnik zu erzielen, hängt von vielen Faktoren ab, darunter Produktinnovationen, operative Exzellenz und der Umgang mit Kostenstrukturen. Anleger werden daher die kommenden Quartale und Jahre genau daraufhin beobachten, ob die eingeschlagene Richtung die gewünschten Effekte bringt.

Fazit

Smith & Nephew plc präsentiert sich aktuell als Medizintechnikkonzern, der von langfristigen Wachstumstreibern in den Bereichen Orthopädie, Sportmedizin und Wundversorgung profitiert und zugleich vor operativen und regulatorischen Herausforderungen steht. Die jüngst vorgelegten Zahlen für das erste Quartal 2026 bei gleichzeitiger Bestätigung der Jahresprognose deuten auf eine solide Nachfrageentwicklung in den Kernsegmenten hin, während frühere Aussagen zur Prognoseanhebung für 2025 eine gewisse Zuversicht des Managements signalisieren. Die geplante Dividendenzahlung Ende Mai 2026 unterstreicht dabei die Rolle der Aktie als regelmäßiger, wenn auch nicht überdurchschnittlich hoher Dividendenzahler. Für deutsche Privatanleger eröffnet der Wert einen Zugang zum globalen Medizintechniksektor mit spezifischen Chancen und Risiken, deren Gewichtung individuell bewertet werden muss.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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