SocialBit: KI-App misst Sozialleben zur Demenz-PrÀvention
04.02.2026 - 08:54:12Eine KI-App für die Smartwatch misst objektiv soziale Kontakte. Forscher sehen darin ein mächtiges Werkzeug gegen Demenz und für die Rehabilitation nach Schlaganfällen.
Die App SocialBit läuft auf handelsüblichen Smartwatches und erfasst passiv, wie lange Nutzer täglich mit anderen Menschen sprechen. Aktuelle Studien zeigen eine Genauigkeit von bis zu 94 Prozent. Der Clou: Die App speichert keine Gesprächsinhalte, sondern analysiert nur akustische Muster.
So funktioniert die unsichtbare Sozial-Messung
Im Hintergrund nimmt die Smartwatch in kurzen Intervallen Audiosequenzen auf. Ein spezieller Algorithmus unterscheidet menschliche Konversationen von Umgebungsgeräuschen wie Fernseherlärm. Entscheidend ist der Datenschutzansatz:
* Keine Inhalte: Es werden keine Gespräche aufgezeichnet oder gespeichert.
* Nur Merkmale: Die KI extrahiert lediglich Merkmale wie Tonhöhe und Sprechrhythmus.
* Robust: Die Erkennung funktioniert auch bei Hintergrundlärm oder bei Menschen mit Sprachstörungen nach einem Schlaganfall.
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Das Ergebnis ist eine objektive Zahl: die tägliche Minutenanzahl sozialer Interaktion.
Isolation als Hauptrisiko für das Gehirn
Die Technologie trifft auf klare wissenschaftliche Erkenntnisse. Soziale Isolation gilt als einer der bedeutendsten Risikofaktoren für kognitiven Abbau und Demenz.
* Gehirntraining: Sozialer Austausch fordert Konzentration, Gedächtnis und Sprache – und baut so eine schützende „kognitive Reserve“ auf.
* Klare Daten: Studien zeigen, dass Menschen um die 60 mit fast täglichen Sozialkontakten ein um 12 Prozent geringeres Demenzrisiko haben als isolierte Gleichaltrige.
Bisher war die Messung des Soziallebens jedoch subjektiv und ungenau. SocialBit liefert erstmals ein objektives Maß.
Erste Erfolge in der Schlaganfall-Reha
Ihren Praxistest hat die App bereits in der neurologischen Rehabilitation bestanden. Bei Schlaganfallpatienten liefert sie Therapeuten präzise Daten zum sozialen Engagement im Klinikalltag.
* Korrelation: Die Forschungen zeigten: Je schwerer der Schlaganfall, desto geringer oft die gemessene soziale Interaktion.
* Gezielte Therapie: Diese Objektivität ermöglicht es, Therapiepläne gezielter anzupassen und Patienten zu mehr Austausch zu motivieren.
Der Trend zu digitalen Biomarkern
SocialBit ist Teil eines größeren medizinischen Trends: der Nutzung digitaler Biomarker. Dabei erfassen Wearables wie Smartwatches kontinuierlich Gesundheitsdaten im Alltag. Während andere Apps Gedächtnistests nutzen, setzt SocialBit früher an – bei den Verhaltensrisiken.
Kann die passive Überwachung des Soziallebens so zur Frühwarnung werden? Die Idee ist, Risiken wie Isolation zu erkennen, bevor kognitive Symptome auftreten. Das würde Ärzten und Angehörigen Zeit geben, gegenzusteuern.
Vom Forschungswerkzeug zur Alltagshilfe
Aktuell wird SocialBit vor allem in Studien genutzt. Das Potenzial für eine breitere Anwendung ist jedoch groß. Die Forscher planen, die Technologie auch für andere Hirnverletzungen und zur Förderung eines gesunden Alterns einzusetzen. Langfristig könnte sie in Gesundheitsplattformen für Senioren integriert werden und pflegenden Angehörigen objektive Einblicke in das Sozialleben geben.
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