SoftBank Aktie: 100 Milliarden Dollar für Frankreich-Rechenzentrum
15.05.2026 - 18:12:40 | boerse-global.deMasayoshi Son treibt den globalen Ausbau seiner KI-Infrastruktur voran. Nach massiven Investitionen in den USA rückt nun Europa in den Fokus der SoftBank Group. Der Gründer verhandelt aktuell mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über ein gigantisches KI-Rechenzentrum.
Nuklearstrom lockt Investoren
Eine offizielle Ankündigung könnte bereits in den kommenden Wochen auf dem "Choose France"-Gipfel erfolgen. Macron hatte die Idee kürzlich bei einem Treffen mit Son in Tokio ins Spiel gebracht. Frankreich positioniert sich dabei gezielt mit seiner nuklearen Stromversorgung. Diese bietet die nötige Grundlast für energiehungrige KI-Anlagen.
Im Raum steht ein milliardenschweres Projekt. Son stellte intern eine Summe von bis zu 100 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Marktbeobachter gehen allerdings davon aus, dass das finale Volumen geringer ausfallen dürfte, falls SoftBank andere globale Vorhaben priorisiert.
Das Projekt reiht sich in eine beispiellose Expansion ein. Im März kündigte der Konzern ein riesiges Rechenzentrum im US-Bundesstaat Ohio an. Parallel dazu beteiligt sich SoftBank gemeinsam mit OpenAI am 500 Milliarden Dollar schweren Stargate-Projekt in den USA.
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Frisches Kapital für die Chip-Sparte
Die Hardware-Basis für diese Rechenzentren baut der japanische Investor konsequent aus. Im April flossen 457 Millionen Dollar in den KI-Chipentwickler Graphcore. SoftBank hatte das britische Unternehmen im Jahr 2024 übernommen. Einem Insider zufolge ist diese Kapitalspritze nur die erste Tranche für das laufende Jahr.
Graphcore soll maßgeblich an der Entwicklung einer künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI) mitwirken. Die Technologie ergänzt das bestehende Halbleiter-Portfolio um den Chipdesigner Arm. Hinzu kommt Ampere Computing, ein Entwickler, den SoftBank 2025 kaufte.
OpenAI-Bewertung treibt den Gewinn
Finanziell schöpft der Konzern aus dem Vollen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März verfünffachte SoftBank den Gewinn auf umgerechnet rund 32 Milliarden Dollar. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 7,8 Billionen Yen.
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Allein im vierten Quartal übertraf der Nettogewinn mit 11,6 Milliarden Dollar die Analystenerwartungen massiv. Der Grund dafür liegt in den Büchern: SoftBank verbuchte gewaltige Bewertungsgewinne durch seine Beteiligung an OpenAI. Der kumulierte Wert dieses Investments beläuft sich mittlerweile auf knapp 80 Milliarden Dollar.
Trotz der Rekordzahlen verzichtet das Management auf eine Prognose für das laufende Jahr. Die Volatilität im Technologiesektor lässt verlässliche Schätzungen kaum zu. Der nächste handfeste Termin ist nun der "Choose France"-Gipfel in diesem Monat. Eine Ankündigung in Paris würde den Startschuss für SoftBanks großangelegten Eintritt in die europäische KI-Infrastruktur geben.
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