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Solid Power Aktie: Lizenz-Modell forciert

27.03.2026 - 23:47:34 | boerse-global.de

Solid Power fokussiert sich als Materiallieferant für Feststoffelektrolyte und setzt auf Partnerschaften mit BMW und Ford, um die hohen Kosten der Zellfertigung zu umgehen.

Solid Power Aktie: Lizenz-Modell forciert - Foto: über boerse-global.de
Solid Power Aktie: Lizenz-Modell forciert - Foto: über boerse-global.de

Solid Power setzt alles auf eine Karte: den sulfide-basierten Feststoff-Elektrolyten. Statt selbst in die Massenproduktion von Batteriezellen einzusteigen, positioniert sich das Unternehmen als spezialisierter Materiallieferant und Lizenzgeber für Giganten wie BMW und Ford. Dieser strategische Weg soll die hohen Hürden der Zellfertigung umgehen und den Weg zur Profitabilität verkürzen.

Fokus auf Spezialmaterialien

Solid Power unterscheidet sich deutlich von klassischen Batterieherstellern. Das Geschäftsmodell basiert darauf, Elektrolyt-Materialien zu liefern und Zelldesigns an Partner zu lizensieren. Ziel ist es, die Vorteile der Feststoffbatterie – wie eine höhere Reichweite und verbesserte Sicherheit – in den Massenmarkt zu bringen, ohne die immensen Kosten einer eigenen Zellfertigung tragen zu müssen.

Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die geplante Inbetriebnahme einer kontinuierlichen Pilotlinie für Elektrolyte bis Ende 2026. Mit dieser Anlage will das Unternehmen seine jährliche Produktionskapazität auf bis zu 75 Tonnen steigern. Unterstützung kommt dabei von staatlicher Seite: Ein Zuschuss des US-Energieministeriums über bis zu 50 Millionen Dollar sichert die Finanzierung der Kapazitätserweiterung ab.

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Starke Partner, hohe Kosten

Die Liste der Kooperationen liest sich wie das "Who is Who" der Automobilwelt. Neben BMW und Ford arbeitet Solid Power auch mit Samsung SDI und SK On zusammen. Besonders die gemeinsame Evaluierung mit Samsung SDI und BMW gilt als wichtiger Indikator für die Marktreife der Technologie. Hierbei wird der sulfide-basierte Elektrolyt direkt in Testsysteme integriert und bewertet.

Finanziell bleibt die Lage jedoch angespannt. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Solid Power einen Umsatz von 21,7 Millionen Dollar, dem ein Nettoverlust von 93,4 Millionen Dollar gegenüberstand. Für das laufende Jahr 2026 plant das Management mit Investitionen und Betriebsausgaben zwischen 85 und 100 Millionen Dollar.

Ausblick auf die Skalierung

Der Erfolg von Solid Power hängt maßgeblich davon ab, ob die Skalierung der Elektrolyt-Produktion wie geplant bis Ende 2026 gelingt. Anleger achten nun besonders auf Fortschritte bei der Pilotlinie und neue Daten aus den Testreihen mit BMW und Samsung SDI. Diese Ergebnisse werden zeigen, ob das Lizenzmodell gegenüber der voll integrierten Konkurrenz bestehen kann.

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