Sony FE 16–35mm F2.8 GM II von Sony Group Corp. – Leichteres G-Master Zoom für Profis
04.07.2026 - 11:47:28 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Geprueft am 04.07.2026, 11:46 Uhr. Details im Impressum.
Das Sony FE 16–35mm F2.8 GM II hängt an einem Kameragurt, die Finger gleiten über das geriffelte Zoomring-Gummi, während ein Hochzeitsfotograf in der Abendsonne nach dem perfekten Weitwinkel sucht. Das Vollformat-Zoom soll Profis mehr Schärfe bei weniger Gewicht bringen. Entwickelt wurde es im G-Master Team um Manager Kenji Tanaka, der das Objektiv als neuen Standard für hochwertige E-Mount-Zooms positioniert.
Weitwinkel-Zoom fĂĽr das E-Mount System
Das Sony FE 16–35mm F2.8 GM II ist ein lichtstarkes Weitwinkel-Zoom für Vollformatkameras mit E-Mount, etwa die Alpha 7 IV oder die Alpha 9 II. Laut Hersteller deckt es klassische Reportage-Brennweiten von 16 bis 35 Millimeter ab und hält über den gesamten Bereich eine konstante Offenblende von F2,8. Offizielle Sony-Produktseite Die Linse gehört zur G-Master Serie, die Sony als Premiumklasse für hohe Auflösung und ausgeprägtes Bokeh vermarktet. Sony USA Produktdetails
Sony gibt an, dass das Objektiv optisch auf 61-Megapixel-Sensoren vorbereitet ist und auch bei 16 Millimeter in den Ecken eine hohe Detailwiedergabe liefern soll. Technische Details Japan In der Praxis heißt das: Architektur- und Landschaftsfotografen können bei offener Blende arbeiten, ohne sofort zur Bildmitte zurückzufallen. Für Filmer sind die 16 Millimeter spannend, weil sie etwa bei Gimbal-Shots oder engen Innenräumen mehr Luft geben.
Leichter, kompakter und mit optimiertem Autofokus
Im Vergleich zum ersten FE 16–35mm F2.8 GM hat Sony das Gewicht des G-Master-Zooms um rund 20 Prozent reduziert. Laut Datenblatt wiegt die neue Version rund 547 Gramm, während der Vorgänger bei etwa 680 Gramm lag. Sony Pressemitteilung Damit wird das Objektiv für Hochzeits- und Eventfotografen interessanter, die über Stunden mit zwei Kamerabodies arbeiten und jedes Gramm auf den Schultern spüren.
Im Inneren sitzen vier XD-Linearmotoren, die den Autofokus laut Sony deutlich schneller und präziser bewegen sollen als in der ersten Generation. Sony Alpha Objektivübersicht In Verbindung mit modernen Kameras wie der Alpha 7R V erlaubt das Zoom eine kontinuierliche Augen- und Gesichtsverfolgung auch bei seitlich laufenden Personen. Filmer profitieren davon, dass die Fokus-Breathing-Korrektur elektronisch unterstützt wird und Sony die Blendensteuerung für weiche Belichtungswechsel optimiert hat.
Sony Group Corp. im Foto- und Video-Markt
Wie das FE 16–35mm F2.8 GM II in das E-Mount-Ökosystem und die Ertragslage von Sony Group Corp. passt, zeigen unsere vertieften Dossiers und die offiziellen Investor-Relations-Seiten.
Optischer Aufbau und Bildcharakter
Das Innenleben des Sony FE 16–35mm F2.8 GM II besteht aus 15 Elementen in 12 Gruppen, darunter zwei XA-Elemente, drei ED-Gläser sowie ein Super-ED-Element. Optischer Aufbau laut Sony Japan Sony nutzt die besonders geformten XA-Linsen, um Aberrationen zu reduzieren und gleichzeitig ein möglichst gleichmäßiges Bokeh zu erhalten. In der Praxis sorgt das für weiche Hintergründe bei 35 Millimetern, wenn der Hintergrund weit entfernt ist.
Für Landschaftsfotografen spielt die Kontrolle von chromatischen Aberrationen eine große Rolle. Hier sollen ED- und Super-ED-Gläser Farbsäume an kontrastreichen Kanten verringern, etwa bei Bäumen gegen hellen Himmel oder Glasfassaden. DPReview Analyse Tester wie der britische Fotograf Gordon Laing berichten von einer sehr gleichmäßigen Schärfe über den Bildkreis, besonders ab Blende F4, was für Architekturaufnahmen interessant ist.
Praxis: Hochzeiten, Architektur, Filmsets
In der Hochzeitsreportage arbeiten viele Profis mit zwei Zooms, etwa 24–70mm und 70–200mm, ergänzt um ein Weitwinkel für Tanzfläche, Empfangshalle oder Gruppenfotos. Das Sony FE 16–35mm F2.8 GM II füllt hier genau die Lücke im unteren Brennweitenbereich und bleibt dabei ausreichend lichtstark für Innenräume mit gemischtem Licht. Ein Hochzeitsfotograf kann damit etwa die gesamte Tanzfläche bei 16 Millimeter einfangen und zugleich bei 35 Millimeter Nahaufnahmen mit Hintergrundunschärfe realisieren.
Architekturfotografen schätzen hingegen die Möglichkeit, bei 16 oder 18 Millimetern Räume oder Fassaden zu komplettieren, ohne stitched Panoramen erstellen zu müssen. Wichtig ist hier, dass Verzeichnung und Vignettierung kontrollierbar bleiben und sich im Raw-Workflow per Profil korrigieren lassen. Laut Tests von Seiten wie LensTip liegt die tonnenförmige Verzeichnung bei 16 Millimeter im erwartbaren Rahmen und wird über Korrekturprofile deutlich reduziert. LensTip Test
Bedienung und haptische Details
Wenn man das Objektiv in die Hand nimmt, fällt zuerst der etwas schlankere Tubus auf, verglichen mit typischen F2,8-Zooms für Vollformat. Der Zoomring läuft mit moderatem Widerstand, während der Fokusring frei drehbar ist und je nach Kameramodus linear oder nichtlinear arbeiten kann. Auf der linken Gehäuseseite sitzen zwei frei belegbare Fokus-Haltetasten sowie der AF/MF-Schalter.
Für Filmer ist der stufenlos schaltbare Blendenring interessant. Der Fotograf oder Kameramann kann per Schiebeschalter entscheiden, ob der Ring mit Klicks arbeitet oder von F2,8 bis F22 stufenlos läuft. Dazu kommt die Entfernungsmarkierung und die Fokus-Skala auf der Oberseite, die in Kombination mit der Sony-Fokuspeaking-Anzeige beim manuellen Fokus hilft. Der Wetterschutz mit Dichtungen an Tubus und Bajonett soll zudem eine Nutzung bei leichtem Regen und Staub ermöglichen. Sony Designinfos
Marktposition und Konkurrenzumfeld
Im Profi-Segment konkurriert das Sony FE 16–35mm F2.8 GM II direkt mit ähnlich lichtstarken Weitwinkel-Zooms anderer Hersteller, etwa Canon RF 15–35mm F2.8L IS oder Nikon Z 17–28mm F2.8. Sony setzt in diesem Feld auf geringeres Gewicht und die enge Integration mit Alpha-Gehäusen, etwa bei der digitalen Korrektur von Fokus-Breathing oder der optimierten AF-Kommunikation. Für Nutzer, die bereits mehrere G-Master-Linsen besitzen, ist das neue 16–35mm eine konsequente Ergänzung.
Preislich liegt das Objektiv im oberen Segment. In Europa listet Sony einen Preisbereich um 2.500 Euro, Händler wie Foto-Erhardt oder Calumet bewegen sich im ähnlichen Rahmen. Händlerinfos Preis Für Profifotografen sind Anschaffungskosten dieser Größenordnung üblich, werden aber mit der Erwartung verknüpft, dass die Linse mehrere Kameragenerationen überdauert und das Portfolio langfristig stabilisiert.
Einordnung zur Sony Group Corp. Aktie
Für Sony Group Corp. ist das FE 16–35mm F2.8 GM II Teil der breiten Imaging-Sparte, die neben Kameragehäusen vor allem über Objektive und Zubehör wiederkehrende Umsätze generiert. Jedes neue G-Master-Objektiv stärkt das Ökosystem um das E-Mount, erhöht den Lock-in für Profis und kann so die Margen in der Elektroniksparte stützen.
Die Sony Group Corp. Aktie (ISIN JP3435000009) wird an der Tokioter Börse in Yen gehandelt; die Imaging-Sparte ist zwar nur ein Teil des Konzerns, trägt aber gemeinsam mit PlayStation, Musik und Film zu einer breit abgestützten Einnahmenbasis bei.
Fakten zum Sony FE 16–35mm F2.8 GM II
- Produkt: Sony FE 16–35mm F2.8 GM II
- Hersteller: Sony Group Corp.
- Kategorie: B2B/Profi-Weitwinkel-Zoomobjektiv
- Markteinfuehrung: Laut Sony ab Herbst 2023 in wichtigen Märkten
- UVP / Preis: Rund 2.500 Euro in Europa
- Verfuegbarkeit: Über Fachhändler und Online-Shops weltweit, Schwerpunkt auf E-Mount Vollformat
- Zielgruppe: Professionelle Foto- und Videografen mit Sony Alpha Vollformatkameras
- Besonderheit / USP: Deutlich reduziertes Gewicht gegenüber Vorgänger, G-Master-Optik mit 4 XD-Motoren und optimierter Fokus-Breathing-Kontrolle
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.
