Aktien Asien: Sorgen vor KI-Finanzbedarf und China-Konkurrenz belasten Kospi
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 07:44 Uhr | dpa.deZuvor hatten bereits KI-Riesen wie Nvidia US67066G1040 an den US-Börsen Federn gelassen. Weiter fallende Ölpreise, die Inflationssorgen dämpfen, halfen nicht.
Der südkoreanische Leitindex Kospi knickte um rund 10 Prozent ein und notiert nun wieder auf dem Niveau von Mitte April. Die Aktien der Speicherchip-Hersteller SK Hynix KR7000660001 und Samsung KR7005930003 brachen jeweils um rund 13 Prozent ein. Nach der KI-getriebenen Kursrally der vergangenen Monate liegt aber etwa SK Hynix 2026 immer noch über 140 Prozent im Plus.
Der japanische Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 fiel im späten Handel um fast 4 Prozent.
Für Nervosität der Investoren mit Blick auf die bekannten Speicherchip-Hersteller sorgte tags zuvor der Börsengang des chinesischen Chipherstellers CXMT in Shanghai. Der Börsengang war stark überzeichnet, entsprechend hoch war die Nachfrage am ersten Handelstag: Der Kurs schoss um 465 Prozent nach oben.
Am Dienstag gab es erst einmal nur kleinere Gewinnmitnahmen; die Papiere fielen um etwas mehr als zwei Prozent. Anleger setzen darauf, dass CXMT Flaggschiffen wie dem US-Unternehmen Micron US5951121038, Samsung KR7005930003 oder SK Hynix KR7000660001 Konkurrenz macht.
Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen sank zuletzt um 2,4 Prozent auf 4.588 Punkte. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong hielt sich besser und war mit 25.194 Punkten kaum verändert.
In Australien legte der Leitindex S&P ASX 200 XC0006013624 um 0,44 Prozent auf 8.933,90 Punkte zu.
