Sparkasse warnt vor neuem Bitcoin-Phishing mit gefÀlschten News-Portalen
22.01.2026 - 15:22:12Betrüger locken mit angeblichem “Sparkasse Invest”-Projekt und vortäuschten Nachrichtenartikeln. Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe mahnt zu höchster Vorsicht.
Eine neue, äußerst raffinierte Betrugsmasche zielt auf deutsche Anleger. Kriminelle missbrauchen den Namen der Sparkasse und versprechen unter dem Titel “Bitcoin-Projekt: Sparkasse Invest” hohe Renditen. Hinter der professionellen Fassade verbirgt sich ein Phishing-Angriff, der zum Totalverlust des Geldes führt. Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe hat eine dringende Warnung herausgegeben.
So funktioniert der mehrstufige Betrug
Die Täter gehen in mehreren Schritten vor, um Vertrauen zu erschleichen. Zunächst erstellen sie gefälschte Webseiten, die seriösen Nachrichtenportalen zum Verwechseln ähnlich sehen. Dort veröffentlichen sie professionell gestaltete Artikel über das angebliche Investment-Programm. Diese Texte suggerieren neutrale Berichterstattung und locken mit Versprechen von hohen Gewinnen bei minimalem Einsatz. Interessenten werden aufgefordert, ihre Daten in einem Kontaktformular zu hinterlassen.
Die zweite Stufe beginnt mit einem Telefonanruf. Angeblich von Finanzberatern ausgeübt, wird Druck aufgebaut, um Geld auf eine Handelsplattform zu überweisen. Diese wirkt seriös, existiert aber nur für den Betrug. Einmal eingezahltes Kapital ist für die Opfer unwiederbringlich verloren. Die Sparkassen-Finanzgruppe stellt klar: Ein solches Anlageprodukt gibt es nicht.
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Immer professionellere Fälschungen täuschen Glaubwürdigkeit vor
Dieser Vorfall ist Teil eines besorgniserregenden Trends. Kriminelle kopieren nicht nur Logos etablierter Marken, sondern imitieren zunehmend auch den Sprachstil und die Aufmachung seriöser Medien. Diese Taktik trifft auf fruchtbaren Boden: Die Verunsicherung vieler Bürger durch Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit macht sie empfänglicher für vermeintlich lukrative Angebote.
Parallel verzeichnet die Sparkasse eine Zunahme klassischer Phishing-Versuche per E-Mail und SMS. Unter Vorwänden wie einer angeblichen Systemaktualisierung werden Kunden dazu gebracht, auf Links zu klicken und ihre Online-Banking-Daten preiszugeben.
So schützen Sie sich vor den Betrugsversuchen
Verbraucherschützer und Finanzinstitute betonen: Eine gesunde Skepsis ist der wirksamste Schutz. Die Sparkasse weist darauf hin, dass Mitarbeiter niemals unaufgefordert nach Passwörtern, PINs oder TANs fragen würden.
Warnsignale sind:
* Unpersönliche Anreden (z.B. “Sehr geehrter Kunde”)
* Rechtschreib- und Grammatikfehler
* Die Aufforderung, persönliche Daten über einen Link einzugeben
* Erzeugter Zeitdruck durch Drohungen (z.B. angebliche Kontosperrung)
Verdächtige Nachrichten sollten ignoriert und Links keinesfalls angeklickt werden. Wer eine betrügerische Nachricht im Namen der Sparkasse erhält, kann sie zur Analyse an [email protected] weiterleiten.
Anhaltende Bedrohung erfordert ständige Wachsamkeit
Die aktuelle Betrugswelle zeigt: Die Professionalität der Täter nimmt stetig zu. Die Finanzaufsicht BaFin warnt regelmäßig vor den Risiken auf dem unregulierten Kryptomarkt, der aufgrund seiner Anonymität für Betrug attraktiv ist.
Experten raten Anlegern, sich ausschließlich an lizenzierte Finanzdienstleister zu wenden. Bei Angeboten, die überdurchschnittlich hohe Gewinne ohne Risiko versprechen, sollte grundsätzlich Misstrauen herrschen. Wer bereits Geld auf eine betrügerische Plattform eingezahlt hat, sollte sich umgehend an seine Hausbank wenden und Anzeige bei der Polizei erstatten.
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