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St George Mining Aktie: 5,93 Prozent Minus nach Kapitalerhöhung

Veröffentlicht: 19.07.2026 um 02:27 Uhr, Redaktion boerse-global.de

St George Mining treibt das Araxá-Projekt mit einer 60-Millionen-Dollar-Platzierung voran, während der Aktienkurs unter Verwässerungsdruck leidet.

St George Mining: Kapitalzufluss für Seltene Erden in Brasilien
Ein roter Abwärtspfeil durchbohrt einen stilisierten Finanzchart, der einen Aktienkursrückgang nach einer Kapitalerhöhung symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

St George Mining treibt die Finanzierung seines Seltene-Erden-Projekts in Brasilien voran. Der Aktienkurs zeigt davon bislang wenig Begeisterung.

Am 15. Juli erhielten Executive Chairman John Prineas und Direktor John Dawson Performance Rights. Prineas bekam jeweils 16 Millionen Rechte der Klassen G und H, Dawson jeweils 6 Millionen. Die Aktionäre hatten der Ausgabe bereits am 10. Juli auf einer Hauptversammlung zugestimmt.

Zweite Tranche der Kapitalerhöhung läuft

Parallel dazu beantragte das Unternehmen die Notierung von 188.049.488 neuen Stammaktien sowie 20 Millionen Optionen mit Laufzeit bis Februar 2027. Diese Papiere stammen aus der zweiten Tranche einer institutionellen Platzierung im Volumen von 60 Millionen Dollar. Die Transaktion war bereits im Juni angekündigt worden, die Hauptversammlung gab am 10. Juli grünes Licht.

Das Geld soll die Entwicklung des Araxá-Projekts in Minas Gerais beschleunigen. Dort fördert St George Mining Seltene Erden und Niob. Jüngste Bohrkampagnen lieferten weiterhin deutliche Mineralisierungen bereits ab der Oberfläche.

Kurs unter Druck

Der Markt reagiert auf die Verwässerung durch die neuen Aktien mit spürbarem Abverkauf. Am Freitag schloss die Aktie bei 0,0508 Euro, ein Minus von 5,93 Prozent an einem einzigen Tag. Auf Monatssicht steht ein Rückgang von 19,11 Prozent zu Buche.

Damit liegt der Kurs fast 50 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 0,1010 Euro, erreicht Ende Februar. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 244 Millionen Euro. Ein RSI von 33 signalisiert eine überverkaufte Aktie, was auf kurzfristig nachlassenden Verkaufsdruck hindeuten kann.

Neue Aktien verwässern bestehende Anteile — das erklärt einen Teil der Kursschwäche. Zusätzlich belastet die allgemein hohe Schwankungsanfälligkeit des Titels: Die annualisierte Volatilität der vergangenen 30 Tage liegt bei knapp 66 Prozent.

Was als Nächstes ansteht

Das Unternehmen arbeitet parallel an mehreren Entwicklungsschritten für Araxá. Dazu zählen metallurgische Testreihen und die Berufung eines technischen Managers für die Machbarkeitsstudie. In den kommenden Monaten sollen weitere Bohrergebnisse und eine Scoping-Studie folgen.

Die finale Investitionsentscheidung für das Projekt peilt St George Mining innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate an. Bis dahin bleibt die frische Kapitalspritze aus der Platzierung der zentrale Hebel, um das Projekt voranzubringen.

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