Stefan Raab startet Offensive mit neuen TV-Formaten
28.01.2026 - 06:33:12Stefan Raab startet eine neue Phase seiner TV-Offensive. Der Entertainer und Medienunternehmer setzt heute mit der zweiten Ausgabe seines Dschungelcamp-Spezialformats nach. Die Sendung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung, mit der Raab seine Position als einflussreicher Medienmogul festigen will.
Satire im Windschatten des Dschungelcamps
Als direkte Reaktion auf durchwachsene Quoten seiner wöchentlichen Show verbreitert Raab sein Portfolio. Seit dem 27. Januar liefert er unter dem Titel „Die Stefan Raab Show – Die halbe Stunde nach der Stunde danach“ ein satirisches Resümee zum Dschungelcamp. Das Ziel: Die Millionen-Zuschauer des RTL-Erfolgsformats für sich gewinnen.
Für das Frühjahr 2026 kündigte Raab zudem eine neue Samstagabend-Eventshow an. Gemeinsam mit Barbara Schöneberger will er in „Wer weiß wie wann was war?“ durch Jahrzehnte der Popkultur führen. Das Format soll frischen Wind in die Primetime bringen.
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Raab Entertainment als neue Machtzentrale
Hinter der Offensive steht die 2024 gegründete Produktionsfirma Raab Entertainment. Gemeinsam mit Ex-Senderchef Daniel Rosemann hat Raab ein unabhängiges Unternehmen geschaffen. Eine tragende Säule ist die Partnerschaft mit RTL, die mit einem Produktionsvolumen von rund 90 Millionen Euro unterfüttert sein soll.
Mit dieser Struktur löst sich Raab von früheren Exklusivbindungen. Sein Unternehmen produziert bereits für verschiedene Sender und Plattformen – angefangen beim „RTL EM-Studio“ 2024. Die Rechte an seinen alten Show-Formaten verbleiben jedoch bei Brainpool.
Vom Entertainer zum unabhängigen Produzenten
Die Strategie geht weit über Raabs eigene Bildschirmpräsenz hinaus. Raab Entertainment plant, perspektivisch auch Formate ohne den Namensgeber zu produzieren. Das Unternehmen führt bereits Gespräche mit Streaming-Anbietern wie Netflix und öffentlich-rechtlichen Sendern.
Zudem hat die Firma aufgebaut:
* Eine eigene Doku-Abteilung
* Eine Social-Media-Unit
* Ein eigenes Musik-Label
* Ein Podcast-Studio
Das Ziel ist ein modernes Medienhaus für vielfältige Inhalte.
Comeback in schwierigem Marktumfeld
Raabs Offensive findet in einer schwierigen Zeit statt. Das lineare Fernsehen steht unter Druck durch internationale Streaming-Dienste. Sein großes Comeback 2024, eingeleitet durch einen Boxkampf gegen Regina Halmich, sorgte für Aufsehen. Die anschließende wöchentliche Show konnte jedoch nicht konstant an frühere Quoten-Erfolge anknüpfen.
Die neuen Formate sind daher gezielte Schachzüge. Die Anbindung an das Dschungelcamp und die Kooperation mit Schöneberger sollen Relevanz und Reichweite in der hart umkämpften Primetime zurückbringen. Branchenbeobachter sehen darin den Versuch, die Macht des Event-Fernsehens neu zu beleben – eine Domäne, die Raab einst meisterhaft beherrschte.
2026 als entscheidendes Jahr
Dieses Jahr wird zeigen, ob die ambitionierte Strategie aufgeht. Der Start der Samstagabendshow mit Schöneberger im Frühjahr ist ein erster wichtiger Test. Kann das Duo die erhoffte Anziehungskraft entfalten?
Gleichzeitig bleibt die Rückkehr der wöchentlichen Personality-Show am 11. Februar unter Beobachtung. Und die Fähigkeit von Raab Entertainment, auch für andere Auftraggeber als RTL erfolgreich zu produzieren, wird zum Gradmesser für die langfristige Vision. Für Stefan Raab geht es um nichts Geringeres als die Neudefinition seiner Rolle in der deutschen Medienlandschaft.
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