Streiks und Ticketsteuer bremsen Air France-KLM
06.11.2025 - 09:03:22 | dpa.deZwar wuchs der Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zu 2024 um knapp 3 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro, unter dem Strich blieben mit 730 Millionen Euro aber sechs Prozent weniger Gewinn ĂŒbrig als ein Jahr zuvor. Auch das Ergebnis aus dem TagesgeschĂ€ft kletterte lediglich um zwei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie das französisch-niederlĂ€ndische Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte.
Im laufenden GeschĂ€ft verdiente Air France-KLM damit weniger als von Analysten im Schnitt erwartet. Premium-Tickets fĂŒr Business und First Class hĂ€tten sich sowohl bei der französischen Air France als auch bei der niederlĂ€ndischen KLM weiterhin gut verkauft, erklĂ€rte Konzernchef Ben Smith. FĂŒr das laufende Jahr plant der Manager insgesamt weiterhin eine Steigerung des Sitzplatzangebots um 4 bis 5 Prozent im Vergleich zu 2024.
Im Sommer bremsten ein Streik der französischen Fluglotsen und zwei AusstĂ€nde des Bodenpersonals in den Niederlanden das GeschĂ€ft von Air France-KLM. Der Konzern bezifferte seine hieraus entstandene Belastung auf etwa 50 Millionen Euro. Zudem habe ein ungewöhnlich heiĂer Sommer in Deutschland, GroĂbritannien und den Niederlanden die Nachfrage nach Trips nach SĂŒdeuropa gedĂ€mpft.
Den Angaben zufolge machten gestiegene Entgelte am Flughafen Amsterdam und eine höhere Ticketsteuer in den Niederlanden dem hauseigenen Billigflieger Transavia zu schaffen. Viele von dessen Kunden seien deshalb auf FlughÀfen in Deutschland ausgewichen.
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