Ströer Aktie: Erwartungen erfĂŒllt
05.03.2026 - 07:58:10 | boerse-global.deDer AuĂenwerbevermarkter aus Köln hat seine vorlĂ€ufigen Zahlen fĂŒr 2025 vorgelegt â und liefert genau das, was der Markt erwartet hat. Der Umsatz kletterte minimal auf 2,08 Milliarden Euro, wĂ€hrend das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau verharrte. Keine Ăberraschungen, keine EnttĂ€uschungen. Doch was bedeutet das fĂŒr Anleger?
Bei genauerem Blick auf die Zahlen zeigt sich ein gemischtes Bild. Organisch sanken die Erlöse um 0,4 Prozent, nachdem sie 2024 noch um 6,4 Prozent zugelegt hatten. Das bereinigte EBITDA blieb mit 626 Millionen Euro unverĂ€ndert, der Nettogewinn rutschte jedoch um 5 Prozent auf 140 Millionen Euro ab. Die verhaltene Wirtschaftsentwicklung hat dem Konzern spĂŒrbar zugesetzt.
KerngeschÀft zeigt StÀrke
Ein Lichtblick findet sich im Segment OOH Media â dem HerzstĂŒck des GeschĂ€ftsmodells. Hier legte der Umsatz um knapp 4 Prozent zu und entwickelte sich damit ĂŒberdurchschnittlich. Das vierte Quartal brachte einen Umsatzanstieg von 3 Prozent auf 603 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA kletterte ebenfalls um 3 Prozent auf 212 Millionen Euro.
Ströer selbst hatte fĂŒr 2025 lediglich einen Umsatz auf Vorjahresniveau von 2,05 Milliarden Euro prognostiziert. Mit 2,08 Milliarden Euro wurde diese Marke leicht ĂŒbertroffen. Analysten hatten im Konsens mit 2,07 Milliarden Euro gerechnet â auch hier lag das Unternehmen minimal darĂŒber.
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Wachstum fĂŒr 2026 angekĂŒndigt
FĂŒr das laufende Jahr stellt der Vorstand einen organischen Umsatzanstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Das bereinigte EBITDA soll stabil bleiben. Im ersten Quartal rechnet das Management im Kernsegment OOH Media mit einem leichten Umsatzplus â allerdings nach einem starken Vergleichszeitraum. Im ersten Quartal 2025 war das Segment unter anderem dank der Bundestagswahl krĂ€ftig um 15,3 Prozent gewachsen.
Die endgĂŒltigen GeschĂ€ftszahlen wird Ströer am 23. MĂ€rz veröffentlichen. Bis dahin bleibt die Frage, ob die angekĂŒndigte Wachstumsbeschleunigung ausreicht, um die Aktie aus ihrer aktuellen SeitwĂ€rtsphase zu befreien. Das Papier notiert weiterhin im MDAX und steht vor der Herausforderung, in einem schwierigen Werbeumfeld organisches Wachstum zu generieren.
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