Studentische Gründer: Masterstudium und Startup im Doppelpack
26.01.2026 - 21:06:12Immer mehr Masterstudierende gründen parallel zu ihrem Studium ein Startup. Sie navigieren zwischen Hörsaal und Headquarter – eine enorme Herausforderung, die exzellentes Zeitmanagement und starke Nerven erfordert.
Die Zerreißprobe: Prioritäten setzen
Der Kern der Herausforderung ist die ständige Doppelbelastung. Erfolgreiche studentische Gründer setzen Prioritäten rigoros und nutzen Techniken wie die Eisenhower-Matrix oder die Pomodoro-Methode. Entscheidend ist, Zeitfresser zu minimieren und klare Trennungen zu schaffen: Feste Blöcke für die Uni, feste Fenster fürs Business.
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Synergien nutzen: Vom Campus in den Markt
Ein strategischer Vorteil liegt in der Verknüpfung von Studium und Gründung. Immer mehr Hochschulen fördern dies aktiv. Die Masterarbeit wird so zum Fundament des Unternehmens – für Marktanalysen, technologische Grundlagen oder den Businessplan. Programme wie die “TUM Entrepreneurial Masterclass” helfen gezielt dabei, aus Abschlussarbeiten marktfähige Ideen zu entwickeln.
Das Netzwerk: Förderung statt Einzelkampf
Ein starkes Ökosystem ist oft der Schlüssel zum Erfolg. In Deutschland spielt das EXIST-Gründerstipendium des Bundes eine zentrale Rolle. Es sichert für ein Jahr den Lebensunterhalt und stellt Coaching-Budgets bereit. Parallel bauen Hochschulen ihre Startup-Zentren aus, die Räume, Mentoring und Zugang zu Investorennetzwerken bieten.
Mental Health: Der Kampf gegen den Burnout
Die ständige Belastung birgt ein hohes Risiko für psychische Erkrankungen. Viele Gründer kämpfen mit Stress, Schlafstörungen oder Depressionen. Zur Vorbeugung sind klare Grenzen essenziell: Definierte Auszeiten, regelmäßige Pausen, Sport und sozialer Ausgleich sind keine Luxusgüter, sondern notwendig für nachhaltige Leistung.
Uni als Gründer-Ökosystem
Der Trend spiegelt einen Wandel wider: Universitäten werden von Lehranstalten zu aktiven Gründer-Ökosystemen. Digitalisierung und leichterer Kapitalzugang senken die Hürden. Die Doppelrolle wird zur Chance, erlerntes Wissen direkt anzuwenden – und stärkt so den Innovationsstand.


