Switch 2: Blizzards Shooter-Start von Performance-Problemen überschattet
17.04.2026 - 10:45:20 | boerse-global.de
Trotz großer Vorfreude auf die verbesserte Hardware melden Spieler massive Performance-Defizite. Der Entwickler Blizzard hat die Probleme eingeräumt und arbeitet an einem Patch.
Launch mit Hindernissen: Versprochene 60 FPS fehlen
Am 14. April sollte die native Version des Spiels für die Switch 2 die Leistungsfähigkeit der Konsole unter Beweis stellen. Die Marketing-Versprechen waren klar: ein stabiles 60-Bilder-pro-Sekunde-Erlebnis sowohl im Handheld- als auch im TV-Modus. Die Realität nach dem Launch sah anders aus.
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Frühe Spieler berichteten von einer auf etwa 30 FPS gedeckelten Performance. In hektischen Situationen fühlte sich das Spiel sogar weniger stabil an als die alte Version auf der ursprünglichen Switch. Die Community reagierte verständlicherweise enttäuscht.
Blizzard zog einen Tag später, am 15. April, die Reißleine. Das Unternehmen bestätigte, dass die aktuelle Version die Performance-Ziele verfehlt. Zwar biete die Switch 2-Version verbesserte Grafikdetails, doch das Fehlen des flüssigen 60-FPS-Modus führe zu spürbarem Input-Lag. Ein Optimierungs-Patch sei in Arbeit, ein konkretes Veröffentlichungsdatum gibt es aber noch nicht.
Saison-Start mit neuem Helden – aber holprigem Gameplay
Der Launch auf der neuen Konsole war direkt mit dem Start von Season 2: Reign of Talon: Summit verknüpft. Das Update brachte den 51. Helden, die schadensorientierte Sierra, sowie ein überarbeitetes Map-Design und neue Mythic-Skins mit.
Doch what auf anderen Plattformen gut ankommt, wird auf der Switch 2 zum Frusterlebnis. Die präzisen Mechaniken des neuen Helden Sierra lassen sich aufgrund der Performance-Probleme nur schwer ausspielen. Blizzard betont, dass der kommende Patch speziell darauf abziele, das kompetitive Erlebnis auf das Niveau von PC und anderen Konsolen zu heben.
Drittanbieter unter Druck: Capcom zeigt, wie es gehen kann
Die Probleme bei Blizzard fallen in eine geschäftige Woche für die Switch 2. Nur drei Tage später, am 17. April, veröffentlichte Capcom das Sci-Fi-Abenteuer Pragmata auf der Plattform.
Technische Analysen zeigen einen anderen Ansatz: Capcom nutzt Nvidias DLSS-Technologie, um die Auflösung dynamisch zwischen 540p und 1080p zu skalieren. Die Framerate ist entkoppelt und bewegt sich zwischen 30 und 50 FPS. Zwar sind Lichteffekte und Details reduziert, doch der Titel kann sich in einigen Bereichen sogar mit der Xbox Series S messen.
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Capcoms jüngste Erfolge auf der Plattform – darunter "Resident Evil Requiem" und "Monster Hunter Stories 3" – zeigen, dass sich Dritthersteller trotz gelegentlicher Optimierungs-Hürden auf die Hardware einstellen können.
Größere Herausforderungen: Halbleiter-Krise trifft Gaming-Industrie
Die technischen Schwierigkeiten der Entwickler werden 2026 durch einen volatilen globalen Hardware-Markt verschärft. Branchenberichte sprechen von einer schweren globalen CPU-Knappheit, die Lieferketten für PCs und Industriecomputer lahmlegt.
Prozessoren von Intel und AMD sind angeblich bis Jahresende ausverkauft. Beide Unternehmen haben zudem Preiserhöhungen von 10 bis 15 Prozent für Server- und High-End-Chips angekündigt.
Der Grund? Eine massive Nachfrage nach KI-fähiger Hardware. In China sind die Mietpreise für Nvidia H100 GPUs seit Ende 2025 um bis zu 30 Prozent gestiegen. Diese Kosteninflation trifft die gesamte Tech-Branche: Microsoft erhöhte im April die Preise für Surface-Geräte um bis zu 300 US-Dollar.
Diese makroökonomischen Faktoren schaffen eine schwierige Ausgangslage. Konsolenhersteller und Spielentwickler müssen den Bedarf an Hochleistungshardware mit stetig steigenden Produktions- und Betriebskosten in Einklang bringen. Für Spieler bedeutet das vorerst: Geduld – und die Hoffnung auf schnelle Patches.
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