Symrise, Aktie

Symrise Aktie: In Sippenhaft genommen

29.01.2026 - 21:45:31

Die Symrise-Aktie verliert deutlich, nachdem der Konkurrent Givaudan schwache Ergebnisse meldete. Die Aktie testet eine wichtige charttechnische Unterstützung.

Schlechte Nachrichten aus der Schweiz belasten heute den Kurs des DAX-Konzerns Symrise. Nachdem der direkte Konkurrent Givaudan enttäuschende Zahlen vorgelegt hat, wächst unter Anlegern die Sorge vor einer allgemeinen Branchenschwäche. Für die Symrise-Aktie bedeutet dies einen spürbaren Rücksetzer, der charttechnisch brisant ist.

Das Wichtigste in Kürze:
* Wettbewerber schwächelt: Givaudan verfehlt Erwartungen bei Wachstum und Marge.
* Charttechnik: Aktie testet wichtige Unterstützungslinie.
* Ausblick: Eigene Geschäftszahlen folgen im März.

Schweizer Dämpfer wirkt nach

Auslöser für die schlechte Stimmung im Sektor sind die Jahresergebnisse des Branchenprimus Givaudan. Der Schweizer Aromen- und Duftstoffhersteller konnte die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Besonders das organische Wachstum im vierten Quartal sowie die operative Marge blieben hinter den Prognosen zurück. Da die beiden Unternehmen in einem engen Wettbewerb stehen und ähnlichen Marktmechanismen unterworfen sind, projizieren Marktteilnehmer die operativen Probleme der Schweizer nun auch auf den Holzmindener Konzern.

Wichtige Unterstützung im Test

Die Reaktion am Markt fiel eindeutig aus. Die Symrise-Aktie rutschte im Handelsverlauf deutlich unter den gestrigen Schlusskurs von 72,50 Euro und notiert aktuell bei 70,36 Euro. Damit hat sich das Papier weit von seinem 52-Wochen-Hoch bei 106,55 Euro entfernt.

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Besonders spannend ist die aktuelle charttechnische Konstellation: Mit dem Kursrückgang testet die Aktie punktgenau den 50-Tage-Durchschnitt, der bei 70,35 Euro verläuft. Ein nachhaltiges Rutschen unter diese Marke könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen. Der RSI (Relative Strength Index) von 27,5 deutet mittlerweile auf eine überverkaufte Situation hin, was kurzfristig zumindest eine Stabilisierung begünstigen könnte.

Warten auf eigene Zahlen

Ob die Sorgen der Anleger berechtigt sind oder Symrise sich besser als der Konkurrent geschlagen hat, wird sich erst in einigen Wochen zeigen. Klarheit bringt der Unternehmens- und Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2025, den der Konzern am 4. März 2026 vorlegen wird. Bis dahin dürfte die Aktie weiterhin sensibel auf Nachrichten aus dem direkten Marktumfeld reagieren.

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