Tarifverhandlung, SeehÀfen

Tarifverhandlung fĂŒr SeehĂ€fen - Kommt es zu einer Einigung?

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 13:54 Uhr | dpa.de

Im Rahmen der Tarifverhandlungen fĂŒr die SeehĂ€fen haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt.

Die BeschÀftigten der Hafenbetriebe sollen ab August 5,1 Prozent mehr Gehalt bekommen, schlÀgt der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) nach der zweiten Verhandlungsrunde in Bremerhaven vor.

Die jĂ€hrliche Zulage fĂŒr Angestellte der Containerbetriebe soll ab nĂ€chstes Jahr um 460 Euro erhöht werden, heißt es weiter. Außerdem sollen alle 300 Euro mehr Urlaubsgeld bekommen. Der Vertrag soll 19 Monate gelten.

Wie die Gewerkschaft reagiert

Die Gewerkschaft Verdi hat nun eine Woche Zeit, um ĂŒber das Angebot nachzudenken. "Wir erkennen das als Zeichen an, dass auch die Arbeitgeber an einer seriösen Tarifrunde interessiert sind", sagte Sylvi Krisch, ver.di-VerhandlungsfĂŒhrerin. Entschieden sei aber noch nichts, die Gewerkschaft möchte erst mit den Hafenarbeitern sprechen. Wenn die Mehrheit der BeschĂ€ftigten das Angebot ablehne, sei ein Warnstreik denkbar.

Die Gewerkschaft hatte ursprĂŒnglich 8,2 Prozent mehr Gehalt gefordert, mindestens aber 2,50 Euro mehr pro Stunde. Sie verweist auf die Steigerungen beim Containerumschlag, die den Hafenbetrieben zugutegekommen seien. Zugleich hĂ€tten weitere Kostensteigerungen die Kaufkraft der Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter geschmĂ€lert.

Die Verhandlungen betreffen rund 11.000 BeschÀftigte der SeehÀfen in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven.

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