TCM-Punkt, Hegu

TCM-Punkt Hegu: Der neue Social-Media-Trend gegen Kopfschmerzen

25.01.2026 - 15:22:12

Der Akupressurpunkt Hegu (LI4) erlebt durch Social-Media-Hype ein Comeback als natürliches Mittel gegen Kopf- und Zahnschmerzen. Die TCM gewinnt an Bedeutung, doch für Schwangere besteht ein striktes Anwendungsverbot.

Ein viraler Wellness-Trend macht den uralten Akupressurpunkt LI4 zum globalen Hit für natürliche Schmerzlinderung – doch Schwangere müssen strikt darauf verzichten.

Ein neuer Social-Media-Hype bringt uraltes Wissen in die Smartphone-Generation. Unter dem Hashtag #BecomingChinese verbreiten sich auf TikTok und Instagram traditionelle chinesische Selbstfürsorge-Rituale wie das Trinken von warmem Wasser oder Qigong-Übungen. Im Fokus steht dabei besonders der Akupressurpunkt Hegu (LI4), der als natürliches Mittel gegen winterliche Kopf- und Zahnschmerzen gefeiert wird.

Vom Internet-Trend zur Gesundheitsstrategie

Was als kurzfristiger Hype begann, spiegelt einen tiefgreifenden Wandel im Gesundheitsverhalten wider. Vor allem junge, urbane Professionals suchen zunehmend nach nicht-pharmazeutischen Alternativen bei Stress und Schmerzen. Diese Zielgruppe, oft als „Punk Wellness“-Demografie bezeichnet, treibt die Modernisierung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) voran.

Große Player reagieren auf diesen Trend. Das 112 Jahre alte TCM-Pharmaunternehmen Darentang kündigte kürzlich ein umfassendes Rebranding an, um genau diese neue Kundengruppe anzusprechen. Die Strategie: Jahrhundertealte Heilmittel in ein zeitgemäßes Gewand zu packen.

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Der „Befehlspunkt“ für Kopf und Gesicht

Der Hegu-Punkt liegt auf dem Handrücken in der Muskelfläche zwischen Daumen und Zeigefinger. In der TCM gilt er als „Kommandopunkt“ für den gesamten Kopf- und Gesichtsbereich. Seine Stimulation soll den Fluss von Qi (Lebensenergie) und Blut regulieren und so Blockaden lösen, die Schmerzen verursachen.

Die Praxis wird zunehmend auch von der westlichen Medizin anerkannt. Ende 2025 starteten Forscher der UTHealth Houston eine großangelegte, NIH-finanzierte Studie zur Wirksamkeit von selbst durchgeführter Akupressur bei der Schmerztherapie. Auch renommierte Krebszentren wie das Memorial Sloan Kettering listen die Stimulation von LI4 in ihren aktuellen Leitlinien als komplementäre Therapie bei Schmerzen und Kopfweh.

So wenden Sie die Akupressur richtig an

Für die Selbstbehandlung empfehlen Experten eine einfache Massagetechnik:
1. Punkt finden: Daumen und Zeigefinger einer Hand zusammenführen. Der Hegu-Punkt sitzt auf dem höchsten Punkt des entstehenden Muskelwulsts.
2. Druck ausüben: Mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand festen, tiefen Druck auf die Stelle ausüben.
3. Massieren: Den Druck 2-3 Minuten halten und dabei kreisend massieren. Ein dumpfes oder schweres Gefühl (Deqi) zeigt den korrekten Effekt an.
4. Wiederholen: Die Anwendung an der anderen Hand wiederholen.

Besonders in der kalten Jahreszeit ist diese Methode beliebt, da Kälte oft Spannungskopfschmerzen und sinusbedingte Zahnschmerzen verstärkt.

Warnung: Absolute Gefahr in der Schwangerschaft

Trotz der beliebten schmerzlindernden Wirkung gilt eine strikte Kontraindikation: Der Hegu-Punkt darf während der Schwangerschaft auf keinen Fall stimuliert werden. Gesundheitsbehörden warnen eindringlich davor, da der Punkt traditionell wehenfördernd wirkt und Uteruskontraktionen auslösen kann. Nur unter direkter Aufsicht eines lizenzierten Akupunkteurs und ausschließlich zur Geburtseinleitung ist eine Anwendung erlaubt.

TCM im Aufwind: Von „Food as Medicine“ zu Erfrischungsgetränken

Der Hype um Hegu ist Teil eines größeren Booms. Seit dem 20. Januar treibt die chinesische „Food as Medicine“-Kampagne die Integration von TCM in den Alltag voran. Über 100 Zutaten werden offiziell sowohl als Lebensmittel als auch als Arznei gelistet. Getränke- und Snack-Hersteller innovieren mit traditionellen Kräutern wie Ginseng – verarbeitet in modernen Formaten wie sprudelnden Erfrischungsgetränken.

Die Konvergenz aus viralen Trends, klinischer Forschung und neuen Vermarktungsstrategien macht deutlich: TCM-Werkzeuge wie der Hegu-Punkt werden 2026 fester Bestandteil des globalen Selbstfürsorge-Werkzeugkastens.

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