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The Trade Desk Kokai von The Trade Desk - KI-Assistent soll Mediaeinkauf vereinfachen

Veröffentlicht: 04.07.2026 um 19:33 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)

The Trade Desk Kokai startet 2023 als KI-gestĂŒtzter Einkaufsassistent fĂŒr digitale Werbung und wird seitdem schrittweise fĂŒr Agenturen und Werbekunden ausgerollt. Wer The Trade Desk Aktien (ISIN US88339J1051) hĂ€lt, sollte dieses Produkt kennen.

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Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Geprueft am 04.07.2026, 19:33 Uhr. Details im Impressum.

The Trade Desk Kokai leuchtet auf dem Monitor eines MediaeinkÀufers, wÀhrend dieser mit der Hand die Kaffeetasse zur Seite schiebt und eine neue Kampagne plant. Kokai zeigt ihm in Sekunden Zielgruppenprognosen, Budgetpfade und empfohlene KanÀle, statt dass er sich durch endlose Tabellen klickt. Produktchef Will Doherty spricht intern gern davon, dass Kokai wie ein zusÀtzlicher Partner am Planungstisch sitzen soll.

Was hinter Kokai genau steckt

Kokai ist die im Juni 2023 vorgestellte KI- und Datenplattform von The Trade Desk, die bestehende Funktionen der Demand-Side-Plattform mit neuen Assistenz-Features bĂŒndelt. Sie soll Werbekunden helfen, ĂŒber verschiedene digitale KanĂ€le wie Connected TV, Audio, Mobile und Display effizienter zu planen und zu buchen. Die AnkĂŒndigung beschreibt Kokai als Kombination aus fortgeschrittenen Algorithmen, Datenmodellierung und einem neuen Interface fĂŒr Kampagnenentscheidungen.

Nach Angaben des Unternehmens basiert Kokai auf einem einheitlichen Daten- und KI-Layer, der Signale aus unterschiedlichen Quellen verarbeitet und in kaufbare Zielgruppen, Prognosen und Budgetempfehlungen ĂŒbersetzt. Dazu gehören etwa Onlinedaten, TV-Nutzungsinformationen und First-Party-Daten von Kunden, sofern diese eingebunden werden. Das Interface prĂ€sentiert diese Auswertungen in Form von verstĂ€ndlichen Dashboards und VorschlĂ€gen, damit auch weniger technisch versierte Planer schneller zu einem Mediaplan kommen.

Funktionen fĂŒr Planer und EinkĂ€ufer

Eine zentrale Neuerung ist der sogenannte Shopping-„Assistent“, der in Kokai integriert ist und Nutzern durch den Planungsprozess fĂŒhrt. Er soll VorschlĂ€ge zu Zielgruppen, KanĂ€len und Frequenzsteuerung machen und auf Basis von Prognosemodellen simulieren, wie unterschiedlich hohe Budgets auf verschiedene Inventarquellen wirken könnten. Laut The Trade Desk wird der Assistent kontinuierlich weitertrainiert, je mehr Kampagnendaten durch das System laufen, wodurch sich Empfehlungen im Zeitverlauf verbessern.

Ebenso wichtig ist die Funktion, bestehende Kampagnen laufend zu analysieren und Anpassungen vorzuschlagen. Der EinkĂ€ufer sieht etwa, wenn eine bestimmte Zielgruppe im Connected TV nicht mehr kosteneffizient erreicht wird, und Kokai schlĂ€gt alternative Platzierungsstrategien vor. So sollen manuelle Auswertungen entfallen oder zumindest drastisch reduziert werden, wĂ€hrend die Kontrolle ĂŒber Ziele, Budgets und Brand Safety beim Nutzer verbleibt.

Vertiefen & einordnen

Mehr zur The Trade Desk Aktie und Kokai

Wer tiefer in die Rolle von Kokai im Geschaeftsmodell von The Trade Desk einsteigen moechte, findet hier weitere Zahlen und Berichte.

Datenbasis und ID-Lösungen

Kokai hĂ€ngt eng mit dem Unified ID 2.0-Ansatz zusammen, den The Trade Desk in den Markt gebracht hat und der als Alternative zu Drittanbieter-Cookies funktionieren soll. Über diese ID können Nutzerzustimmungen, Login-Daten und weitere Signale so verarbeitet werden, dass Werbekunden dennoch adressierbare Zielgruppen erhalten, wĂ€hrend Nutzertransparenz und Kontrolle behalten. Kokai nutzt diese Infrastruktur, um seine Zielgruppenmodelle zu speisen und datenschutzkonforme Kampagnensteuerung zu unterstĂŒtzen.

DarĂŒber hinaus greift Kokai auf das sogenannte Data Marketplace-Ökosystem von The Trade Desk zurĂŒck, in dem verschiedene Datenanbieter Segmente bereitstellen. Diese Segmente lassen sich in der OberflĂ€che auswĂ€hlen, kombinieren und fĂŒr Prognosen nutzen. Entscheidend ist dabei, dass der Nutzer sieht, welche Datenquellen in einem Zielgruppenmodell stecken, sodass er die QualitĂ€t und den Preis der Signale einschĂ€tzen kann.

Praktische Szenarien im B2B-Alltag

Im Alltag einer Agentur könnte eine Kampagnenplanerin wie Lisa Schmidt Kokai nutzen, um eine neue Streaming-Kampagne fĂŒr einen KonsumgĂŒterkunden aufzusetzen. Sie gibt Zielregionen, Zielgruppenmerkmale und eine grobe Budgetspanne ein und Kokai simuliert mehrere Varianten. Die Plattform zeigt ihr, wie sich die Auslieferung im Zeitverlauf auf verschiedenen Streamingdiensten verteilt und welche Kombination die geplante Reichweite mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht.

Ein anderer Nutzer, etwa ein Inhouse-MediaeinkĂ€ufer eines mittelgrossen Retailers, nutzt Kokai, um die laufende Performance seiner DCO-Kampagnen in unterschiedlichen Formaten zu ĂŒberwachen. Die OberflĂ€che zeigt ihm auffĂ€llige Abweichungen bei bestimmten Zielgruppen und schlĂ€gt vor, Frequenzen zu senken oder Budgets umzuschichten. Statt manuell Berichte zu ziehen, reagiert er mit wenigen Klicks und kann Anpassungen in fast Echtzeit umsetzen.

Preisstruktur und Zugang

The Trade Desk kommuniziert fĂŒr Kokai keine öffentliche Preisliste, da es sich um eine Funktion innerhalb der bestehenden Plattform handelt, die typischerweise auf Basis von Mediaausgaben abgerechnet wird. Kunden zahlen im Regelfall eine technologiebezogene GebĂŒhr, die im Bruttomediavolumen enthalten ist und variieren kann je nach Vertragsmodell. So bleibt die Abrechnung fĂŒr Agenturen meist an bekannter Struktur orientiert, wĂ€hrend Kokai als zusĂ€tzlicher Layer oben aufliegt.

Der Zugang zu Kokai erfolgt ĂŒber die gewohnte The Trade Desk OberflĂ€che und ist fĂŒr viele Kunden schrittweise freigeschaltet worden. ZunĂ€chst erhielten ausgewĂ€hlte Agenturen und grosse Werbekunden Zugang zu den neuen Assistentenfunktionen, danach wurde die VerfĂŒgbarkeit regional erweitert. FĂŒr Neukunden ist Kokai heute integraler Bestandteil der Demand-Side-Plattform, sodass sie bei Onboarding direkt mit der neuen OberflĂ€che arbeiten.

Technologie und Infrastruktur dahinter

Technisch basiert Kokai auf einer Cloud-Infrastruktur, die grosse Datenmengen in nahezu Echtzeit verarbeiten kann, um Gebote, Prognosen und Auslieferungsentscheidungen zu treffen. Die Algorithmen berĂŒcksichtigen Faktoren wie Viewability, Fraud-Signale, historische Performance, Kontextdaten und Zielgruppenspezifika, um Auf- und Abwertungen im Auktionsprozess vorzunehmen. Dabei wird versucht, Budgetintelligenz und Kampagnenziele in Einklang zu bringen, ohne dass der Nutzer jedes Detail manuell konfigurieren muss.

Die KI-Funktionen nutzen maschinelles Lernen, um Muster in Kampagnendaten zu erkennen, etwa welche Kombination aus Kanal, Creatives und Frequenz fĂŒr bestimmte Ziele besonders effizient ist. Diese Erkenntnisse fliessen als VorschlĂ€ge in das Kokai-Interface ein, die der Nutzer annehmen oder ablehnen kann. The Trade Desk betont, dass Kokai keine eigenstĂ€ndige Autopilot-Lösung sein soll, sondern den Menschen bei komplexen Entscheidungen unterstĂŒtzen und ihn nicht ersetzen.

Rolle im Markt und Wettbewerb

Im wettbewerbsintensiven Adtech-Markt positioniert The Trade Desk Kokai als strategische Weiterentwicklung seiner Plattform, um sich von anderen Demand-Side-Plattformen abzuheben. WĂ€hrend auch Wettbewerber an KI-gestĂŒtzten Planungs-Tools arbeiten, will Kokai durch die Kombination aus ID-Lösungen, Datenmarktplatz und Assistenzfunktionen punkten. Besonders in KanĂ€len wie Connected TV und Retail Media, in denen neue Datenquellen entstehen, kann Kokai die Rolle eines Navigationssystems einnehmen.

FĂŒr grosse Agenturnetzwerke bedeutet Kokai, dass sie interne Prozesse anpassen mĂŒssen, um die VorschlĂ€ge effizient einzubinden. Statt separaten Datenteams könnte vermehrt mit Kokai gearbeitet werden, wĂ€hrend Spezialisten komplexere Fragestellungen bearbeiten. Die Geschwindigkeit, mit der MĂ€rkte sich verĂ€ndern – etwa durch neue Streamingangebote oder Datenschutzregeln – macht solche Assistenzsysteme zu einem Wettbewerbsfaktor, den The Trade Desk mit Kokai aktiv besetzen will.

Kokai von The Trade Desk im Faktencheck

  • Produkt: The Trade Desk Kokai
  • Hersteller: The Trade Desk Inc.
  • Kategorie: B2B/Profi-Demand-Side-Plattform
  • Markteinfuehrung: Erste Ankuendigung im Juni 2023, danach schrittweise Roll-out
  • UVP / Preis: Plattformgebuehren auf Basis von Mediaausgaben, keine oeffentliche Preisliste
  • Verfuegbarkeit: Vor allem in Nordamerika, Europa und Asien fuer Agenturen und Werbetreibende mit Plattformzugang
  • Zielgruppe: Mediaagenturen, Inhouse-Mediaeinkauefer, Marken mit eigenem Programmatic-Team
  • Besonderheit / USP: KI-gestuetzter Einkaufsassistent auf Basis eines einheitlichen Daten- und ID-Layers innerhalb der The Trade Desk Plattform

Weitere Infos und Diskussionen zu Kokai

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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