TKMS fĂŒhrt GesprĂ€che mit Kieler Nachbarwerft
Veröffentlicht am: 19.11.2025 um 12:26 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDer TKMS-Vorstandsvorsitzende Oliver Burkhard bestÀtigte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe), dass GesprÀche aufgenommen worden seien. Aus Kreisen ist der Deutschen Presse-Agentur bekannt, dass es um Möglichkeiten der Konsolidierung geht.
Dass TKMS ĂŒber die Ăbernahme von German Naval Yards verhandelt, hatten zuerst die "Kieler Nachrichten" am 12. November berichtet. German Naval Yards gehört zu der französischen Werftengruppe CMN Naval. Am Kieler Standort waren zum Stand August rund 400 BeschĂ€ftigte tĂ€tig.
Werften gehörten lange Zeit zusammen
Die beiden Marinewerften teilen sich in Kiel eine FlĂ€che und gehörten lange Zeit zusammen. Sie sind aus der frĂŒheren Traditionswert HDW (Howaldtswerke-Deutsche Werft AG) hervorgegangen, deren UrsprĂŒnge bis 1838 zurĂŒckreichen. Der ehemalige HDW-Ăberwasser-Schiffbau wurde ausgegliedert und firmiert unter German Naval Yards.
TKMS ist nach eigenen Angaben WeltmarktfĂŒhrer fĂŒr nicht-nuklear betriebene U-Boote, baut aber auch Fregatten und Korvetten. Das Unternehmen hat mittlerweile mehr als 9.100 BeschĂ€ftigte, darunter rund 3.300 in Kiel. Weitere Standorte sind Wismar und ItajaĂ in Brasilien. MehrheitsaktionĂ€r ist Thyssenkrupp DE0007500001.
