BaumÀrkte wollen vorerst keine Cannabis-Pflanzen verkaufen
31.03.2024 - 14:41:54Die Ketten Obi, Toom und Hornbach antworteten auf dpa-Anfrage ĂŒbereinstimmend, die Teil-Legalisierung werde keine Auswirkungen auf ihr Sortiment haben. Bauhaus will den Verkauf noch prĂŒfen: "Dabei geht es vor allem neben rechtlichen und moralischen Aspekten auch um Themen wie begrenzte Abgabemengen von Saatgut oder aber die Einstufung von Cannabispflanzen als im Handel frei und legal verkĂ€ufliche Kulturpflanze", hieĂ es vom Unternehmen. Ob hierfĂŒr praktikable Lösungen gefunden wĂŒrden, werde Auswirkungen auf die Entscheidung haben - genauso wie das AusmaĂ der Kundennachfrage.
Erlaubt wird mit dem neuen Cannabisgesetz, das am Ostermontag in Kraft tritt, der Besitz von bis zu 25 Gramm getrockneten Pflanzenmaterials zum Eigenkonsum, die man auch im öffentlichen Raum mit sich fĂŒhren darf. In der privaten Wohnung kann man bis zu 50 Gramm aufbewahren. Angebaut werden dĂŒrfen dort auch gleichzeitig drei Pflanzen. Samen, Pflanzen und geerntetes Cannabis mĂŒssen gegen Diebstahl und vor dem Zugriff von Kindern geschĂŒtzt werden - etwa mit abschlieĂbaren SchrĂ€nken und RĂ€umen.

