Niedrigwasser, Thyssenkrupp

Trotz Niedrigwasser: Thyssenkrupp hÀlt Produktion am Laufen

Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 11:20 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Trotz des extremen Niedrigwassers erhĂ€lt das Duisburger Stahlwerk von Thyssenkrupp DE0007500001 weiterhin Rohstoffe ĂŒber den Rhein per Schiff.

"Die Kundenversorgung ist nicht gefÀhrdet", sagte Finanzvorstand Axel Hamann bei der Vorlage der Neunmonatszahlen. Zur weiteren Entwicklung des Niedrigwassers und dessen Auswirkungen auf die Versorgung habe man eine Taskforce gebildet.

"Wenn sich die Situation wirklich verschlimmert und die Schifffahrt zum Erliegen kommen wĂŒrde, könnten wir einen Effekt auf das Ergebnis nicht ausschließen", sagte er weiter. Mit Ergebnis ist der Unternehmensgewinn gemeint.

"Wir haben natĂŒrlich ein paar Möglichkeiten, die Produktion, die Fahrweise unserer Anlagen ein StĂŒck weit anzupassen, um mit den BestĂ€nden, die wir haben, lĂ€nger arbeiten zu können." Man habe auch noch Alternativen zur Anlieferung per Schiff. So wĂŒrde man mehr auf die Bahn setzen. GeprĂŒft werde auch, wie viel ĂŒber die Straße kommen könne. "Wir sind weit davon entfernt, irgendwelche Hochofen erkalten zu lassen", betonte er.

Nach frĂŒheren Angaben vom Montag erhĂ€lt Thyssenkrupp tĂ€glich 50.000 bis 60.000 Tonnen Rohstoffe per Schiffe, vor allem Erze und Kohle. "Eine Verlagerung auch nur eines Teils dieser Mengen auf die Straße ist keine realistische Lösung", hatte eine Sprecherin dazu erklĂ€rt.

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