Trump, Niedrigerer

Trump droht: Niedrigerer Leitzins oder Handelstopp mit LĂ€ndern

Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 17:41 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

US-PrÀsident Donald Trump droht mit einem Handelsstopp mit bestimmten LÀndern, sollte die US-Notenbank Federal Reserve ihre Geldpolitik nicht lockern.

"Senkt die Zinsen, oder ich breche den Handel mit LĂ€ndern ab, mit denen wir ein Defizit haben", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Trump argumentierte, dass der Arbeitsmarkt deutlich stÀrker gewachsen sei als gedacht und dies ausreiche, um geringere Zinsen zu legitimieren. Volkswirte merken allerdings an, dass ein starker Arbeitsmarkt die Lohnentwicklung und damit auch die Inflationsgefahren verstÀrken kann.

Trump ließ außen vor, dass die Inflation in seinem Land seit mehr als fĂŒnf Jahren ĂŒber dem von der Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent liegt. Der US-PrĂ€sident ließ zudem offen, welchen Zusammenhang er zwischen gewĂŒnschter Zinssenkung in den USA und dem Handelsdefizit mit einigen LĂ€ndern sieht.

Niedrigere Zinsen können dafĂŒr sorgen, dass Unternehmen schneller wachsen. Zugleich heizen sie die Inflation an. Fed-Chef Kevin Warsh hatte jĂŒngst klargemacht, dass er der PreisstabilitĂ€t eine höhere PrioritĂ€t einrĂ€umt, und sich zu höheren Zinsen bereit gezeigt. Kommende Woche Freitag werden neue Inflationszahlen in den USA veröffentlicht.

Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium einen ĂŒberraschend starken Arbeitsmarktbericht fĂŒr den August vorgelegt. So stieg die BeschĂ€ftigtenzahl um 162.000 - Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit 55.000 zusĂ€tzlichen Stellen gerechnet. Im Juli hatte der Arbeitsmarkt noch enttĂ€uscht.

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