Trump, Iran-Krieg

Trump verteidigt bei 9/ 11-Gedenkfeier Iran-Krieg

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 17:42 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

US-PrÀsident Donald Trump hat eine Gedenkfeier zu den TerroranschlÀgen vom 11.

September 2001 dazu genutzt, um den Iran-Krieg zu verteidigen. "Wir werden niemals, niemals vergessen. Deshalb kÀmpfen wir heute. Wir haben keine Wahl. Es kann nur den Sieg geben", sagte der Republikaner in seiner Rede auf der Gedenkveranstaltung am Hauptsitz des Verteidigungsministeriums bei Washington, dem Pentagon. Der Iran werde nie eine Atomwaffe besitzen.

Trump ergĂ€nzte: "Wir wĂŒrdigen die Soldaten, die gerade jetzt dafĂŒr sorgen, dass der weltweit fĂŒhrende UnterstĂŒtzer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen wird." Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, hatte zuvor in seiner Rede auf der Gedenkfeier gesagt, man habe in den vergangenen sechs Monaten den weltweit bedeutendsten staatlichen Sponsor des Terrorismus in Schutt und Asche gelegt.

JD Vance in New York

Vor 25 Jahren starben bei den TerroranschlĂ€gen fast 3.000 Menschen, als Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Kaida vier Passagierflugzeuge entfĂŒhrten und zwei davon in die TĂŒrme des World Trade Centers in New York steuerten. Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon bei Washington. Dort starben allein 184 Menschen. Eine vierte Maschine stĂŒrzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die EntfĂŒhrer geleistet hatten.

In New York verlasen Angehörige am Morgen am Ort der zerstörten ZwillingstĂŒrme des World Trade Centers die Namen der Getöteten. WĂ€hrend der AnschlĂ€ge war George W. Bush PrĂ€sident der USA. Er rief danach den Kampf gegen den internationalen Terror aus. Bush nahm an der Gedenkfeier in New York teil, ebenso wie Ex-PrĂ€sident Joe Biden und der amtierende Vize-PrĂ€sident JD Vance.

Im Vorfeld hatten Medien spekuliert, ob Trump ursprĂŒnglich die Idee gehabt haben könnte, nach New York zu kommen. Die "New York Times" hatte unter Berufung auf vier namentlich nicht genannte Personen berichtet, dass der PrĂ€sident zur Gedenkveranstaltung am Ground Zero in Manhattan gehen wollte. Er habe den Wunsch gehabt, eine Rede zu halten. Bei der Gedenkzeremonie am Ground Zero - dem heutigen Gedenkort am frĂŒheren Standort der ZwillingstĂŒrme - werden allerdings seit Jahren keine Reden von Politikern gehalten. Trump hatte den Bericht der Zeitung als falsch zurĂŒckgewiesen. Er sprach von einer erfundenen Geschichte. CNN hatte Ă€hnlich wie die Zeitung berichtet.

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