Oil, Gas

U.S. Oil and Gas: Überlebenshilfe

24.03.2026 - 14:10:21 | boerse-global.de

Das Explorationsunternehmen erhält eine Finanzspritze, um den Status Quo zu halten, während Verhandlungen über eine langfristige Lösung laufen. Die Aktivitäten in Nevada bleiben vorerst auf Eis.

U.S. Oil and Gas: Überlebenshilfe - Foto: über boerse-global.de
U.S. Oil and Gas: Überlebenshilfe - Foto: über boerse-global.de

Seit fast fünf Jahren ruht der Handel mit den Papieren von U.S. Oil and Gas. Nun gibt es ein Lebenszeichen des Explorationsunternehmens: Ein Darlehen aus der Schweiz soll den Betrieb vorerst sichern, während die Verhandlungen über eine langfristige Finanzierung fortgesetzt werden.

Das Unternehmen bestätigte zum Jahresauftakt 2026, dass es sich weiterhin in fortgeschrittenen Gesprächen mit einem Schweizer Konsortium befindet. Um die dringendsten operativen Anforderungen und regulatorischen Auflagen zu erfüllen, floss bereits ein Stabilisierungskredit in Höhe von rund 153.400 US-Dollar (ca. 130.300 Euro).

Kredit sichert den Status Quo

Die Konditionen des Darlehens sind zweckgebunden und darauf ausgelegt, den Fortbestand der Gesellschaft während der laufenden Verhandlungen zu gewährleisten.

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  • Betrag: 153.416,56 US-Dollar
  • Zinssatz: 2 % pro Jahr
  • Rückzahlung: Dezember 2030
  • Besicherung: 651.295 eigene Aktien (Treasury Shares)

Diese Finanzspritze ist essenziell, da der operative Betrieb ohne frisches Kapital derzeit weitgehend stillsteht. Die laufenden Kosten für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften müssen jedoch gedeckt werden, um die Lizenzen in den USA nicht zu gefährden.

Nevada-Exploration wartet auf Kapital

Eigentlich konzentriert sich U.S. Oil and Gas auf konventionelle Öl- und Gasvorkommen im US-Bundesstaat Nevada, insbesondere im Hot Creek Valley. Das Potenzial dort gilt auf dem Papier als beachtlich: Eine Schätzung von Baker Hughes aus dem Jahr 2017 bezifferte die förderbaren Ressourcen auf rund 206,6 Millionen Barrel Öl.

Allerdings können diese Pläne erst weiterverfolgt werden, wenn die Finanzierungsgespräche erfolgreich abgeschlossen sind. Die Verzögerungen bei den Bohrungen und Untersuchungen hängen direkt mit dem fehlenden Kapital zusammen. Das Unternehmen hält dort Bundesleasings, deren produktive Nutzung die Sicherung der langfristigen Finanzierung voraussetzt.

Der Fokus liegt nun vollständig auf dem Ausgang der Verhandlungen mit den Schweizer Geldgebern. Erst eine Einigung würde den Weg für eine Wiederaufnahme der Arbeiten in Nevada und möglicherweise auch für eine Rückkehr an den aktiven Aktienmarkt ebnen. Bis dahin bleibt die Situation für das Unternehmen, dessen Börsenhandel seit Mai 2021 als "suspendiert" oder "inaktiv" gelistet wird, äußerst angespannt.

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