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United Continental Aktie: Kerosin brennt Löcher ins Budget

21.03.2026 - 13:20:29 | boerse-global.de

United Airlines reduziert Flugkapazität um fünf Prozent, da der Nahostkonflikt die Treibstoffpreise in die Höhe treibt und jährliche Mehrkosten von 11 Milliarden Dollar verursacht.

United Continental Aktie: Kerosin brennt Löcher ins Budget - Foto: über boerse-global.de
United Continental Aktie: Kerosin brennt Löcher ins Budget - Foto: über boerse-global.de

Der Nahost-Konflikt hinterlässt tiefe Spuren im Flugplan von United Airlines. CEO Scott Kirby hat diese Woche offen kommuniziert, was viele bereits befürchtet hatten: Der sprunghaft gestiegene Kerosinpreis zwingt die Airline zu spürbaren Kapazitätskürzungen.

Konkret fallen im zweiten und dritten Quartal 2026 rund fünf Prozent der geplanten Flüge weg. Kirby rechnet intern damit, dass der Ölpreis auf 175 Dollar pro Barrel steigen könnte – und erst Ende 2027 wieder unter die 100-Dollar-Marke sinkt. Zum Vergleich: Seit Kriegsbeginn Ende Februar haben sich die Energiepreise bereits um 50 Prozent verteuert. Auf dem aktuellen Preisniveau entstünden United jährlich zusätzliche Treibstoffkosten von rund 11 Milliarden Dollar.

Wo gestrichen wird

Die Einschnitte folgen einer klaren Logik. Verbindungen nach Tel Aviv und Dubai wurden bereits gekappt – sie machen etwa ein Prozent der Gesamtkapazität aus. Weitere drei Prozentpunkte entfallen auf schwach ausgelastete Strecken in Nebenzeiten: Nachtflüge sowie Verbindungen an Dienstagen, Mittwochen und Samstagen. Hinzu kommt ein zusätzlicher Prozentpunkt am Drehkreuz Chicago O'Hare, bedingt durch Einschränkungen der US-Luftfahrtbehörde FAA für den Sommer.

Kirby betonte, das Finanzpolster des Unternehmens sei solide genug, um trotz der Mehrbelastung weiter in die Zukunft zu investieren. Der volle Flugplan soll laut aktuellem Plan im Herbst wiederhergestellt sein.

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Die Straße von Hormus als Nadelöhr

Der eigentliche Treiber hinter alldem ist geopolitischer Natur. Die Meerenge von Hormus – normalerweise Durchgangsroute für rund ein Fünftel der globalen Öl- und Flüssiggas-Lieferungen – ist seit dem US-israelischen Angriff auf Iran faktisch blockiert. Tanker meiden die Passage, Energiemärkte reagieren entsprechend nervös.

Washington versucht gegenzusteuern: Die Trump-Regierung hat Sanktionserleichterungen angekündigt, um den Verkauf von 140 Millionen Barrel auf Tankern festgehaltenem iranischen Öl temporär zu ermöglichen. Ob das ausreicht, die Märkte zu beruhigen, steht auf einem anderen Blatt. Solange der Konflikt andauert, bleibt der Kostendruck für die gesamte Luftfahrtbranche real – und für United Airlines besonders spürbar.

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