Universität zu Köln bündelt Gesundheitsmanagement
25.03.2026 - 04:39:46 | boerse-global.deDie Universität zu Köln führt Betriebliches und Studentisches Gesundheitsmanagement zusammen. Aus BGM und SGM wird ein einheitliches Universitäres Gesundheitsmanagement (UGM). Ziel ist eine gemeinsame Gesundheitskultur für alle 8.000 Beschäftigten und 45.000 Studierenden.
Von zwei Säulen zu einer Strategie
Bislang liefen die Gesundheitsangebote für Mitarbeiter und Studierende getrennt. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) war in der Personalentwicklung angesiedelt. Später kam das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) hinzu. Beide Bereiche führten eigene Befragungen durch und entwickelten Maßnahmen.
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Jetzt verschmelzen die beiden Säulen. Die Uni verspricht sich davon mehr Synergien und ein stärkeres gemeinsames Verständnis für Gesundheit. „Gesunde Uni Köln“ lautet das übergreifende Motto.
So soll das neue UGM funktionieren
Die strategische Führung übernimmt ein neues „UGM-Steering Committee“ unter Leitung der Hochschulspitze. In operativen Expertengremien arbeiten interne Fachleute zusammen. Sie sollen alle Gesundheitsdimensionen am Arbeits- und Studienort berücksichtigen.
Zentrale Anlaufstelle ist das digitale Gesundheitsportal der Universität. Es bündelt alle Ansprechpartner und Informationen rund um Wohlbefinden. Das Portal wird stetig erweitert.
Diese konkreten Angebote gibt es bereits
Aus den Befragungen sind bereits erste Maßnahmen entstanden. So erhielt die Zentralbibliothek neue Stühle und der Campus neue Outdoormöbel. Ein besonders beliebtes Format ist die „Gesunde Stunde“ zu mentalen und physischen Themen.
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Viele Angebote richten sich gezielt an beide Gruppen. Dazu gehören Schulungen wie „Mental Health First Aid“ oder spezielle Programme für Lehrende. Der UniSport Köln ergänzt das Portfolio mit Bewegungs- und Entspannungskursen. Auch die Uniklinik Köln bietet mit „Gesunde Uniklinik“ ein eigenes Programm an.
Warum setzen Hochschulen auf ganzheitliche Gesundheit?
Der Schritt der Kölner Uni folgt einem Trend. Im stressigen Wissenschaftsbetrieb wird die Gesundheit aller Mitglieder zunehmend als strategischer Erfolgsfaktor gesehen. Psychische Belastungen sind eine der häufigsten Ursachen für Fehlzeiten.
Ein integriertes Management soll Fragmentierung überwinden und eine kohärente Gesundheitskultur schaffen. Kann dieser Ansatz die gesundheitliche Lage an Großuniversitäten spürbar verbessern?
Netzwerke und Lehre als nächste Ziele
Die Universität will ihre Rolle im Netzwerk Gesunde Hochschulen NRW weiter ausbauen. Langfristig sind auch die Integration von Gesundheitsthemen in die Lehre und der Aufbau von Gesundheitskompetenz geplant. Die kontinuierliche Evaluation der Maßnahmen bleibt essenziell.
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