Aktien Asien/ Pazifik: Chinesische Börsen verlieren - Australien und Japan fester
31.01.2024 - 09:10:17 | dpa.deAn den ĂŒbrigen MĂ€rkten, allen voran Australien, sah es dagegen besser aus.
Die Kurse in China reagierten damit auf neue Konjunkturdaten. Nach offiziellen Zahlen erreichte der Einkaufsmanagerindex (PMI) fĂŒr das produzierende Gewerbe 49,2 Punkte. Er lag damit zwar um 0,2 Prozentpunkte höher als im Vormonat, steht aber weiter unter der Marke von 50 Punkten. Dies signalisiert ein Schrumpfen im GeschĂ€ft der befragten Betriebe. Experten hatten zudem einen etwas höheren Wert erwartet.
Damit bleibe der Industriesektor unter Druck, betonten die Marktstrategen der Deutschen Bank. Die Daten zeugten einmal mehr von der anhaltenden SchwĂ€che der zweitgröĂten Volkswirtschaft der Welt. Die Reaktion der Börsen war eindeutig: Der CSI 300 CNM0000001Y0 mit Werten der HandelsplĂ€tze in Shanghai und Shenzhen gab zuletzt um 0,91 Prozent auf 3215,35 Punkte nach. Der Hongkonger Hang-Seng-Index HK0000004322 fiel um 1,56 Prozent auf 15 459,09 Punkte.
Der australische Markt prĂ€sentierte sich dagegen fester. Der S&P/ASX 200 XC0006013624 kletterte um 1,06 Prozent auf 7680,72 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf gĂŒnstige Signale von der Inflation. Die rĂŒcklĂ€ufige Teuerung habe Hoffnungen geschĂŒrt, dass der nĂ€chste Schritt der australischen Notenbank eine Zinssenkung sein könnte.
Auch in Japan ging es nach oben. Der Nikkei 225 XC0009692440JP9010C00002 endete mit einem Plus von 0,61 Prozent bei 36 286,71 Punkten. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf neue Konjunkturdaten. WĂ€hrend die EinzelhandelsumsĂ€tze im Dezember unerwartet deutlich gesunken seien, habe sich die Industrieproduktion im Dezember zum Vormonat stabilisiert. Allerdings sei die Erholung nicht ganz so stark wie erwartet ausgefallen. Wegen der Daten habe der Yen jedoch anfĂ€ngliche Gewinne zum Dollar nicht durchgehalten. Damit habe die Börse des exportorientierten Landes einen gĂŒnstigen Impuls von der WĂ€hrungsseite erhalten. SchwĂ€chere Konjunkturdaten unterstĂŒtzen zudem den anhaltend lockeren geldpolitischen Kurs in Japan.
In SĂŒdkorea belasteten indes die endgĂŒltigen Zahlen von Samsung KR7005930003. Die Aktie des Indexschwergewichts reagierte mit Verlusten auf erhebliche GewinneinbuĂen im vierten Quartal.
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