US-Medien: Paramount erörtert ZugestĂ€ndnisse fĂŒr geplanten Warner-Bros-Zukauf
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 11:26 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDazu zÀhlten unter anderem Investitionen des Unternehmens in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar in die Produktion in Kalifornien, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
Zu den ZugestĂ€ndnissen gehöre auch, keines der beiden StudiogelĂ€nde zu verkaufen und im Bundesstaat Kalifornien zu bleiben. Das Unternehmen hatte frĂŒheren Medienberichten zufolge einen Umzug aus dem Bundesstaat in ErwĂ€gung gezogen, als die geplante Ăbernahme auf Widerstand stieĂ.
Zudem sollen die Vergleichsverhandlungen eine finanzielle Strafe vorsehen, falls Paramount seine frĂŒhere Zusage, nach der Fusion jĂ€hrlich 30 Filme zu produzieren, nicht einhĂ€lt, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Paramount mĂŒsste fĂŒr jeden Film, der dieses Ziel verfehle, 30 Millionen Dollar zahlen. Zudem könne Paramount gezwungen sein, seine Beteiligung an Miramax - das fĂŒr Filmklassiker wie "No Country for Old Men" und "Pulp Fiction" bekannt ist - zu verkaufen.
GeneralstaatsanwĂ€lte aus 12 Bundesstaaten, allesamt Demokraten, sowie die Gewerkschaft Writers Guild haben Klage eingereicht, um die 110-Milliarden-Dollar-Ăbernahme von Warner Brothers durch Paramount zu verhindern. Sie argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populĂ€ren Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen.
Paramount wollte sich gegenĂŒber Bloomberg zu den Verhandlungen nicht Ă€uĂern. Sprecher der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft und von Writers Guild reagierten zunĂ€chst nicht auf Anfragen der Nachrichtenagentur.
