Trump: Ohne Deal wird es 'sehr traumatisch' fĂŒr den Iran
12.02.2026 - 21:30:03"Das wird sehr traumatisch fĂŒr den Iran, wenn sie keinen Deal machen", betonte er im WeiĂen Haus. Schon im vergangenen Jahr, als Washington und Teheran bereits ĂŒber Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt hatten, hĂ€tte der Iran einem Deal zustimmen sollen, sagte Trump.
Bereits am Mittwoch hatte der US-PrĂ€sident nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit dem Iran militĂ€rischen Schritten vorziehe. Trump sprach nun erneut von einem "sehr guten Treffen" mit Netanjahu und betonte zugleich, dass die Entscheidung ĂŒber das Vorgehen der USA letztlich bei ihm liege.
Wer will was in den Verhandlungen
Israel warnt seit langem vor einem Abkommen mit dem Iran, das sich nur auf das Atomprogramm der Islamischen Republik beschrĂ€nkt. Der jĂŒdische Staat fordert, dass der Erzfeind auch das Arsenal ballistischer Raketen und die UnterstĂŒtzung seiner VerbĂŒndeten in der Region herunterfĂ€hrt. Auch in der US-Regierung gibt es Vertreter, die sich dafĂŒr ausgesprochen haben - insgesamt lĂ€sst Trump seine Ziele bei den kĂŒrzlich neu begonnenen Verhandlungen mit dem Iran aber eher im Vagen. Teheran will nur ĂŒber das Atomprogramm verhandeln.
Die neuen Verhandlungen werden vor dem Hintergrund einer aufgestockten US-MilitĂ€rprĂ€senz in Nahost gefĂŒhrt. Im Januar hatte Irans staatlicher Sicherheitsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niedergeschlagen. Trump hatte der iranischen FĂŒhrung daraufhin mehrfach mit einem militĂ€rischen Eingreifen gedroht und unter anderem mehr Schiffe in die Region geschickt.
@ dpa.de
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