'Viele LĂ€nder' werden StraĂe von Hormus mit absichern
15.03.2026 - 07:35:03 | dpa.de"Viele LĂ€nder - insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Blockade der StraĂe von Hormus betroffen sind - werden gemeinsam mit den Vereinigten Staaten Kriegsschiffe entsenden, um sie offen und sicher zu halten", schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er ergĂ€nzte, dass "hoffentlich" China, Frankreich, Japan, SĂŒdkorea, GroĂbritannien und andere LĂ€nder, die von der EinschrĂ€nkung betroffen sind, Schiffe entsenden werden.
Wie konkret das Ganze ist, blieb unklar. Trump versprach, die StraĂe von Hormus werde so oder so bald wieder "OFFEN, SICHER und FREI" sein. Zuvor hatte er vor Journalisten gesagt, dass US-Kriegsschiffe in KĂŒrze Tanker durch die StraĂe von Hormus begleiten sollten. Die Eskorte der US-Marine werde "bald" beginnen. Der Verkehr durch die fĂŒr den globalen Ălexport wichtige Meerenge ist im Iran-Krieg nahezu zum Erliegen gekommen. Das trieb die Preise in die Höhe.
In einem weiteren Post auf Truth Social schrieb Trump am Abend (Ortszeit), die LĂ€nder, die Ăl durch die StraĂe von Hormus beziehen, mĂŒssten diese Meerenge sichern. Die USA werden demnach in groĂem Umfang unterstĂŒtzen und sich mit den LĂ€ndern abstimmen. Er hob hervor, dies hĂ€tte schon immer eine gemeinsame Anstrengung sein sollen - und werde nun eine sein.
Nach einer Beratung von G7-Staaten hatte Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron vor Tagen davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine Mission zur Eskortierung von Ăltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. Die Idee wird vor allem von ihm verfolgt. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht hingegen keinen Anlass fĂŒr einen internationalen MilitĂ€reinsatz. Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, GroĂbritannien, Frankreich und Italien.
