Trump droht Venezuelas geschĂ€ftsfĂŒhrender PrĂ€sidentin
05.01.2026 - 06:06:00Unter Hinweis auf die Festnahme von PrĂ€sident NicolĂĄs Maduro bei einem US-MilitĂ€reinsatz sagte Trump, RodrĂguez könne eine noch "schlimmere Situation" drohen. Maduro habe immerhin schnell aufgegeben. "Er hat seine HĂ€nde gehoben. Er hat aufgegeben", schilderte Trump wĂ€hrend eines Flugs nach Washington vor Journalisten.
Bereits zuvor hatte Trump der Zeitschrift "The Atlantic" ĂŒber RodrĂguez gesagt: "Wenn sie nicht das Richtige tut, wird sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich höher als Maduro." Die genaue Frage zu der Antwort veröffentlichte das Medium nicht - auch nicht, ob Trump sich dazu geĂ€uĂert hatte, was er genau mit "richtig" meinte.
Trump fĂŒhrte seine Drohung auch wĂ€hrend der Pressekonferenz im Flugzeug am Sonntagabend (Ortszeit) nicht nĂ€her aus. Er und AuĂenminister Marco Rubio haben allerdings kaum Zweifel daran gelassen, dass die US-Regierung den kĂŒnftigen Kurs des sĂŒdamerikanischen Landes fĂŒhrend mitbestimmen will.
RodrĂguez hatte sich unmittelbar nach dem US-Angriff zunĂ€chst unbeugsam gegeben. Am Sonntagabend (Ortszeit) zeigte sie sich jedoch bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten. "Wir laden die Regierung der Vereinigten Staaten ein, gemeinsam an einer Agenda der Kooperation zu arbeiten, die auf gemeinsame Entwicklung ausgerichtet ist und im Rahmen des Völkerrechts ein dauerhaftes Zusammenleben in der Gemeinschaft stĂ€rkt", hieĂ es in einer auf Instagram veröffentlichten Mitteilung.

