Venezuela, Bundesstaat

Venezuela als '51. Bundesstaat' - Trump provoziert mit Post

13.05.2026 - 05:40:17 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump sorgt erneut mit einem provokanten Post zu territorialen Expansionsbestrebungen fĂŒr Aufsehen: Dieses Mal geht es um Venezuela.

Auf seiner Plattform Truth Social postete Trump eine Landkarte, die das sĂŒdamerikanische Land im Design der US-Flagge zeigt. Über der Karte steht der Schriftzug: "51. Bundesstaat".

Bereits am Montag hatte Trump in einem TelefongesprĂ€ch mit einem Journalisten des US-Senders Fox News nach dessen Angaben gesagt, dass er ernsthaft darĂŒber nachdenke, Venezuela zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Venezuelas geschĂ€ftsfĂŒhrende PrĂ€sidentin, Delcy RodrĂ­guez, wies Trumps Anspielungen zurĂŒck. "Das ist nicht vorgesehen", sagte sie. Venezuela sei keine Kolonie, und die Regierung in Caracas werde auch weiterhin die IntegritĂ€t, SouverĂ€nitĂ€t und UnabhĂ€ngigkeit des Landes schĂŒtzen. "PrĂ€sident Trump weiß, dass wir an einer diplomatischen Agenda der Zusammenarbeit gearbeitet haben. Das ist der Kurs, und das ist der Weg", sagte sie.

Nicht Trumps erste Provokation

Trumps Anspielungen auf einen 51. Bundesstaat der USA erinnern an frĂŒhere Aussagen ĂŒber das Nachbarland Kanada. In der Vergangenheit hatte der US-PrĂ€sident mehrfach öffentlich mit dem Gedanken gespielt, Kanada unter US-Kontrolle zu bringen. Das Nachbarland solle Teil der Vereinigten Staaten und der "51. Bundesstaat" werden, hieß es. Kanada lehnt dies strikt ab.

Hinzukamen unverhohlene BesitzansprĂŒchen auf die zum Nato-Partner DĂ€nemark gehörende Insel Grönland, die in Europa auf viel Unmut stießen.

Auch mit Blick auf Venezuela ist es nicht die erste Provokation des US-PrÀsidenten: Anfang dieses Jahres postete er etwa eine Fotomontage, die auch ein Plakat zeigte, auf dem neben den USA unter anderem Venezuela in den Farben der US-Flagge dargestellt war.

Das US-MilitÀr war Anfang des Jahres in Venezuela eingedrungen und hatte den autoritÀren Staatschef Nicolås Maduro gefangengenommen. Ihm soll in New York wegen angeblicher Verwicklung in DrogengeschÀfte der Prozess gemacht werden.

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