Trump will mehr Geld fĂŒr Verteidigung
04.04.2026 - 09:35:00 | dpa.deIm Haushalt fĂŒr 2027 sollen die Mittel auf 1,5 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro) steigen, wie aus einem vom WeiĂen Haus veröffentlichten Etatentwurf hervorgeht. Das wĂ€re laut US-Medien ein Höchststand in der jĂŒngeren Geschichte Amerikas. FĂŒr das laufende Haushaltsjahr 2026 sind fĂŒr den Verteidigungsbereich nur rund 1 Billion Dollar (870 Milliarden Euro) eingeplant.
Der Budgetplan der Regierung wird dem US-Parlament vorgelegt. Er dient als eine Art Fahrplan und zeigt, welche PrioritĂ€ten die Regierung setzt. Der Kongress entscheidet spĂ€ter ĂŒber eine Reihe von Haushaltsgesetzen, die der PrĂ€sident dann unterschreiben muss, damit sie in Kraft treten. Trump hatte bereits zu Jahresanfang bekanntgemacht, dass er die Verteidigungsausgaben stark erhöhen will.
Hier will Trump sparen
WĂ€hrend die US-Regierung bei der Verteidigung krĂ€ftig aufstocken will, soll es in anderen Bereichen KĂŒrzungen in Höhe von 73 Milliarden Dollar geben. Trump nimmt dazu Programme in den Blick, die die US-Regierung als "woke", politisch instrumentalisiert oder verschwenderisch ansieht. Zum Beispiel stehen Mittel fĂŒr die Wohnungshilfe fĂŒr Obdachlose, die Aids haben, auf der KĂŒrzungsliste. In Millionenhöhe sollen etwa auch Mittel fĂŒr eine Denkfabrik eingespart werden, der die US-Regierung vorwirft, konservative Stimmen zu zensieren. Die Denkfabrik setzt sich nach eigenen Angaben weltweit fĂŒr Demokratie ein.
Der US-Sender NPR berichtete ĂŒberdies, dass Streichungen in Bereichen wie Klimaschutz, soziale Dienste und Gesundheitsversorgung vorgesehen seien. Der MinderheitsfĂŒhrer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, kĂŒndigte an, dass sich seine Partei im Kongress gegen die PlĂ€ne Trumps stemmen werde.
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