USA verlĂ€ngern Ausnahme fĂŒr Schiffstransport von Rohstoffen
Veröffentlicht am: 10.08.2026 um 20:45 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWichtigen Industriezweigen und dem MilitĂ€r solle damit geholfen werden, teilte das WeiĂe Haus mit. Ein hochrangiger Regierungsbeamter fĂŒgte hinzu, dass die Aussetzung des sogenannten Jones Acts am 17. August in Kraft treten werde.
Mitte MĂ€rz hatte die Regierung das Gesetz zunĂ€chst fĂŒr 60 Tage ausgesetzt, das den Schiffsverkehr zwischen US-HĂ€fen einschrĂ€nkt: Demnach durften Schiffe mit GĂŒterlieferungen von den Vereinigten Staaten aus nur dann einen anderen US-Hafen anlaufen, wenn sie unter US-Flagge fahren. AuslĂ€ndischen Schiffen war das bisher nicht oder nur eingeschrĂ€nkt möglich.
Die jetzige VerlĂ€ngerung gilt US-Regierungskreisen zufolge ausschlieĂlich fĂŒr Schiffe, die GĂŒter wie Benzin, Diesel, Rohöl, Heizöl, FlĂŒssigerdgas, Sojaöl und DĂŒngemittel transportieren. ZusĂ€tzlich gibt es die Ănderung, dass das US-Verteidigungsministerium entscheidet, fĂŒr welche Schiffe die Ausnahmeregelung gilt.
Das Gesetz wurde 1920 verabschiedet, um US-amerikanische Reedereien und Seehandelsunternehmen zu schĂŒtzen. Kritikern zufolge verteuert es aber den Transport von GĂŒtern und treibt damit die Verbraucherpreise, weil fĂŒr einen Ăltransport von einem US-Hafen an den anderen weniger Schiffe infrage kommen.
US-PrĂ€sident Donald Trump hatte das Gesetz bereits 2017 zeitweise ausgesetzt, um Hilfen fĂŒr das US-AuĂengebiet Puerto Rico zu erleichtern.
