Venezuelas PrĂ€sidentin plĂ€diert fĂŒr Reform der Ăl-Industrie
15.01.2026 - 22:50:00Die Reform ermögliche zusĂ€tzliche auslĂ€ndische Investitionen in den Energiesektor, sagte sie in ihrer Rede an die Nation vor der Volksversammlung. Am Tag zuvor hatte RodrĂguez bereits angekĂŒndigt, "jeden Dollar" aus dem Ăl- und Gas-GeschĂ€ft in den maroden Gesundheitssektor zu stecken.
Zwar hat auch US-PrĂ€sident Donald Trump bereits fĂŒr Investitionen in Milliardenhöhe plĂ€diert, allerdings erhebt er auch Anspruch auf das Ăl des sĂŒdamerikanischen Landes. Er begrĂŒndet dies mit der Enteignung von US-Energiekonzernen bei der Verstaatlichung der venezolanischen Ăl-Industrie in den 1970er Jahren. Der US-PrĂ€sident verhĂ€ngte eine Blockade gegen Ăl-Tanker aus Venezuela und lieĂ bereits eine Reihe von Schiffen aufbringen.
RodrĂguez seit Maduros Gefangennahme durch USA im Amt
RodrĂguez wurde als geschĂ€ftsfĂŒhrende PrĂ€sidentin vereidigt, nachdem US-Spezialeinheiten am 3. Januar den autoritĂ€ren Staatschef NicolĂĄs Maduro in Caracas gefangengenommen und nach New York gebracht hatten. Dort soll ihm wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden.
"Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela sind mit einem Makel behaftet", sagte RodrĂguez mit Blick auf den US-Angriff in Caracas. "Diesen Makel werden wir auf diplomatischem Wege tilgen. Lasst uns keine Angst vor der Diplomatie haben." Erst am Mittwoch bezeichnete Trump die geschĂ€ftsfĂŒhrende PrĂ€sidentin RodrĂguez nach einem langen Telefonat als groĂartige Person.

