Pistorius rechnet mit 100.000 zusÀtzlichen Reservisten bis 2030
06.10.2025 - 11:13:54 | dpa.de"Wir bauen die UnterkĂŒnfte und AusbildungskapazitĂ€ten hoch, so dass wir bis zum Jahr '29, '30 - und das ist genau der Zeitrahmen, ĂŒber den wir reden - 100.000 zusĂ€tzliche Reservisten ausgebildet haben werden, als Wehrdienstleistende", sagte der SPD-Politiker im Podcast "Table.Today".
Er gehe davon aus, dass die im Gesetzentwurf vorgesehenen MaĂnahmen fĂŒr mehr AttraktivitĂ€t des Dienstes genug Bewerberinnen und Bewerber anziehen wĂŒrden. "Aber deswegen muss das Gesetz pĂŒnktlich zum 1. Januar in Kraft treten", sagte Pistorius.
Ăber das neue Wehrdienstgesetz sollte der Bundestag eigentlich am kommenden Donnerstag in erster Lesung beraten. Am Samstag erklĂ€rten dann Sprecher beider Koalitionsfraktionen, die Bundestagsberatungen sollten erst in der ĂŒbernĂ€chsten Woche beginnen. Pistorius sagte, er sei "jetzt auch wieder einigermaĂen entspannt". "Es geht nicht um eine Verzögerung um Wochen, sondern nur um eine Woche."
Pistorius: "Wir sind im Frieden"
Mit Blick auf Russland sieht Pistorius Deutschland - anders als Bundeskanzler Friedrich Merz - weiterhin im Frieden: "Wir sind im Frieden, aber der ist eben gestört durch hybride Angriffe, durch tÀgliche hybride Angriffe aller Art." Es sei eine Zeit, in der man nicht völlig in Ruhe lebe.
Merz hatte vergangene Woche beim "StĂ€ndehaus-Treff" der "Rheinischen Post" in DĂŒsseldorf gesagt: "Ich will's mal mit einem Satz sagen, der vielleicht auf den ersten Blick ein bisschen schockierend ist, aber ich meine ihn genau, wie ich ihn sage: Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden."
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