Vertriebene, Libanon

Vertriebene im Libanon kehren weiter in HĂ€user zurĂŒck

Veröffentlicht am: 18.04.2026 um 17:17 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Im Libanon kehren durch KĂ€mpfe vertriebene Anwohner im Zuge der aktuell geltenden Waffenruhe weiter in ihre HĂ€user zurĂŒck.

Unter anderem im besonders stark zerstörten SĂŒden wĂŒrden Familien zurĂŒckkehren, berichtete der Fernsehsender LBC. Armee und RettungskrĂ€fte versuchten dort, Straßen von TrĂŒmmern zu befreien.

Eine schnelle Entspannung deutet sich aber nicht an. Im SĂŒden gibt es weiter Gefahren wegen Landminen und nicht explodierten SprengsĂ€tzen. In einem Ort im SĂŒden wurde nach offiziellen Angaben eine zuvor vertriebene Frau samt ihrem Kind getötet, als sie die SchĂ€den an ihrem Haus prĂŒfen wollte. Auch in Beirut können viele Menschen trotz der Waffenruhe nicht zurĂŒck, weil ihre HĂ€user stark beschĂ€digt sind oder weil es keinen Strom gibt.

Ingenieure der Wasserwerke begannen im SĂŒden damit, SchĂ€den an den Anlagen zur Wasserversorgung zu prĂŒfen und zu reparieren. Die staatliche Armee versuchte auch, nach der Zerstörung mehrerer BrĂŒcken durch israelische Angriffe im SĂŒden vorĂŒbergehende BrĂŒcken zu bauen. Es gebe einen festen Willen, die Verbindungen zwischen Norden und SĂŒden und das normale Leben wiederherzustellen, teilte die Armee mit.

In der Nacht zum Freitag trat im Libanon eine Waffenruhe in Kraft. Seitdem kam es aber zu neuen ZwischenfĂ€llen. Die vergangenen sechs Wochen hatte die Hisbollah-Miliz mit Israel Krieg gefĂŒhrt. Die libanesische Regierung und ihre Armee sind nicht Konfliktpartei.

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